100 Euro verdienen im Internet - Tabelle mit den Möglichkeiten

Von der schnellsten bis zur zeitintensivsten Möglichkeit - 1 Monat bis ca. 1,5 Jahre - zum einmaligen verdienen von 100 Euro. (Näheres zum Verdienen von 100 Euro pro Monat erkläre ich weiter unten.)

Wie schnell möglich: Arbeitsumfang: Tätigkeit: Vorteil und Plattform:
1 Monat 10.000 Wörter Texte für Auftrageber Bezahlung klar geregelt (Textbroker & Co.) *
2 Monate 65 Umfragen Umfragen beantworten keine Kenntnisse nötig (Ipsos & Co.) **
evtl. 5 Monate 100 Texte verschiedene Themen mit Hilfe, Technik und andere (Pagewizz & Co.) ***
evtl.  1,5 Jahre 72 Texte "richtiges" Thema ohne Hilfe, Infos nur aus Web (eigener Blog) ****
? 10.000 Besucher amazonorientiert höchster Verdienst? (amazonorientiert) *****
? 70.000 Abrufe filmen nicht schreiben (YouTube) ******

100 Euro verdienen (Bild: http://pixabay.com/de/geld-...)

Anmerkungen zur Tabelle

* Berechnung beruht auf Verdienst bei Einstufung in Kategorie 3, die die meisten haben.

 

** Bei den Umfragen braucht man eventuell erst einmal eine Anlaufzeit davor, bis genug Umfragen eingehen, um 100 Euro zu verdienen.

 

*** Texte werden erst mal leichter gefunden wegen Ranking-Bonus von Pagewizz. Die Texte müssen sich jedoch auch bei den Lesern gegen die Konkurrenz im Web durchsetzen. Die Auszahlungen erfolgen mit einiger Verspätung.

**** Die Auszahlungen erfolgen ebenfalls mit einiger Verspätung. Das richtige Thema für die Leser und sich selber zu finden ist nicht einfach. Die Berechnung der Textzahl und der Zeit konnte ich nur recht abenteuerlich durchführen, Ich wollte aber zumindest etwas angeben. Genaueres zur Schätzung finden sie am Ende dieses Artikels.

***** Habe keine Daten zur Schätzung des Zeitablaufs. Amazonorientiert kann man auf Pagewizz und eigenen Blogs schreiben, sollte man für den Verdienst wohl auch. Habe dennoch mal eigene Kategorie gebildet.

 

****** Habe keine Daten zur Schätzung des Zeitablaufs.

 

Dieses Buch beschreibt, was Mikrogründer mit 100 Dollar alles erreicht haben. Überwiegend soll es sich bei den Beispielen um digitale Geschäftsmodelle handeln. Die zitierten Beispiele von 50 Klein-Unternehmen werden von Lesern ausdrücklich als informativ gelobt.

Berechnungsgrundlagen zum einmaligen Verdienen von 100 Euro im Internet

Bin vielfach von angenommenen Durchschnittswerten ausgegangen. Z.B. von der Durchschnittsumfrage, die mit 1,50 Euro vergütet wird. Bei Textbroker gibt es für 1.000 Wörter in Stufe 3 Euro 9,00.

Für Pagewizz habe ich in einem viel diskutierten Artikel einmal ausgerechnet, dass man bei 6 Texten pro Woche 25 Euro im Monat einnimmt, allerdings nach einem Jahr. Die Pagewizz Autorin "Alpha-Beta" hat es allerdings tatsächlich in 5 Monaten geschafft, mit durchschnittlich 5 Artikeln pro Woche insgesamt 94 Euro, also fast 100 Euro zu verdienen

Zum eigenen Blog habe ich ja schon oben etwas geschrieben. Wer mit einem amazonorientierten Blog gut im Geschäft ist, verdient vielleicht 1 Cent pro Besucher. Und für 1.000 Videoabrufe sind nach einer Faustformel Einnahmen von 1,50 Euro zu erwarten.

Wie viele Stunden braucht man dafür?

Genauer schätzen kann ich allerdings nur die ersten beiden Internet-Verdienstmöglichkeiten. Für die 10.000 Wörter müssten ungefähr 30 Stunden zu veranschlagen sein, weil nach meiner kleinen Umfrage die meisten für 1.000 Wörter ungefähr 3 Stunden brauchen. Für die 65 Umfragen müsste man zusammengefasst ab 20 Stunden brauchen, da die Durchschnittsumfrage 15 Minuten dauert, man aber bei so vielen Umfragen auch schlechter bezahlte Umfragen beantworten muss. Das geht aber mangels Eintreffen von Umfragen nicht am Stück.

Bei den anderen Verdienstmöglichkeiten ist es zu individuell. Es ist aber sich besser, damit zu rechnen, dass man gerade am Anfang pro Stunden weniger verdient als bei den ersten beiden Beispielen. Wer das nicht in Kauf nehmen möchte, sollte sich besser einen Offline-Job suchen, z.B. Zeitungen austragen. Da verdient man deutlich schneller und einfacher 100 Euro, auch im Monat ist das meist problemlos möglich. Man braucht aber natürlich ein Jobangebot und es ist nicht im Internet, man muss also das Haus verlassen.

100 Euro verdienen im Internet: Geht das auch pro Monat?

Die obige Tabelle bezieht sich erst einmal auf einen einmaligen Verdienst von 100 Euro. Wer noch mehr tut, kann seinen Verdienst oft steigern: Bei einigen Plattformen bringt auch der Zeitablauf einiges, die Verdienste pro Monat steigen also. Das sind typischerweise die mit den niedrigen Anfangsverdiensten, die auch schwer zu kalkulieren sind. Bei den anderen Möglichkeiten ist der Verdienst pro Monat dagegen erfahrungsgemäß begrenzt, allerdings nicht immer auf 100 Euro.

Im Einzelnen:

 

Bei Textbroker sollen 100 Euro pro Monat ganz gut machbar sein.

 

Bei Ipsos und Co wird es dagegen schwierig, 100 Euro pro Monat zu verdienen, weil es nicht genügend Umfragen geben dürfte. Die höchste gefundene Zahl liegt bei 80 Euro, 50 Euro pro Monat halte ich für realistisch. Macht 100 Euro alle 2 Monate.

 

Bei Pagewizz müsste man nach meinen Berechnungen über 20 nachgefragte Texte pro Woche! Schreiben, um nach einem Jahr auf 100 Euro pro Monat zu kommen. Bei einem Text pro Woche wäre das im dritten Jahr fast erreicht, bei 3 Texten pro Woche im 2. Jahr ungefähr. Update: Diese Zahlen sollen nach der Meinung von erfahreneren Autoren zu pessimistisch sein. Ich kann mir das zwar persönlich noch nicht ganz vorstellen, aber wenn man Glück hat (und gute Artikel schreibt), kann anscheinend sogar ein innerhalb ungefähr eines Jahres erreichter Bestand von ca. 150 Artikeln reichen, um ungefähr 100 Euro monatlich zu verdienen; dies berichtet die oben genannte Autorenkollegin in der Kommentarspalte.

 

Beim eigenen Blog kann ich dazu nach der Umfrage auf Selbständig im Netz sagen, dass der Meridianblog (50 % verdienen mehr, 50 % weniger) dieser Umfrage nach 2 Jahren und insgesamt gut 200 Artikeln im Monat Oktober 2012 fast 200 Euro verdient hat. 

 

Wer sich auf amazongeeignete Themen spezialisiert, kann nach vielen Vermutungen mind. 100 Euro im Monat verdienen. Nachvollziehbare Veröffentlichungen dazu gibt es jedoch nur eine, die auch kein ganzes Jahr umfasst (absurde-zeiten).

 

Zu YouTube: Die beliebtesten YouTuber verdienen nach der Faustregel von 1,5 Euro pro 1.000 Videoabrufe deutlich mehr, Herr Tutorial rechnerisch z.B. auf die 4 Jahre umgelegt 2.000 Euro pro Monat ungefähr. Aber das ist sehr schwer zu erreichen, mein 2. Beispiel Traumflieger kommt umgerechnet auf den ganzen Zeitraum schon nur auf ca. 30 Euro pro Monat. Und der hat immerhin über 1 Mio. Videoabrufe erreicht.

Wie lange dauert es nach Ihrer Erfahrung, bis man mit einem eigenenen Blog (einmalig) 100 Euro verdient hat?

Nachtrag zur Berechnung bei einem eigenen Blog

**** Ich habe wie folgt geschätzt: Ich habe mich an der Blogumfrage 2012 von Selbständig im Netz orientiert. Danach haben 28 Blogs - die untersten 30 % ungefähr - maximal 25 Euro verdient im Oktober 2012. Davon habe ich einen Durchschnitt errechnet, in dem ich das durch zwei geteilt habe, macht 12,50 Euro. Bis max. 9 Monate alt waren die untersten 30 % der Blogs. Wenn ich mal annehme, dass sie auch ungefähr 9 Monate alt waren (im 1. Monat nimmt man kaum an so einer Umfrage teil), und dass es sich um die gleichen Blogs handelte, die auch am wenigsten verdient haben, und dass die Einnahmen mindestens gleich bleiben, dann haben sie in weiteren 8 Monaten 100 Euro zusammen. Gesamtdauer bis zum Erreichen von 100 Euro also 1,5 Jahre. Und die untersten 30 % der Fachblogs haben bis zu 10 Artikel pro Monat veröffentlicht, angenommen durchschnittlich 4 pro Monat, macht in 1,5 Jahren 4 mal 18=72 Texte.

Leseratte, am 11.07.2013

Kommentare


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Bernadette am 19.08.2013

Ja, ja... der liebe Stundenaufwand ;-) Ganz ehrlich: vielleicht gibt es jemanden, der im Internet reich wird. Aber mit Artikeln... wahrscheinlich nicht.

Danke für deinen - subjektiv gesehen auch ein wenig erheiternden - Artikel ! Das von Dir Aufgezeigte schließt quasi nahtlos an die Überlegungen manch anderer an, die folgendermaßen lauten: "...da schreiben diese Autoren ein Buch, bringen es raus, und werden schwerreich" (was natürlich als unfair empfunden wird ;-))

Mit Webperformance alleine... müsste ich a) reich heiraten (auch keine schlechte Idee...) oder b) auswandern und auf einer noch nicht erschlossenen Insel mein Dasein fristen...

Leseratte am 25.07.2013

Das ist ein berechtigter Einwand. Gerade bei den auf lange Sicht möglicherweise profitableren Online-Verdienstmodellen ist es aber sehr sehr schwer, den Stundenaufwand zu schätzen. Das hängt zudem stark von der Person ab. Dennoch würde ich auch sagen, dass es sich oft viel mehr lohnt, sein Geld außerhalb des Intenets zu verdienen!

Schulze am 25.07.2013

Vergiss bitte nicht den Stundenaufwand gegenzurechnen. Da lohnt es sich dann meist, dass Modell zu wechseln und in anderen Bereichen mit anderen Aufgaben Geld zu verdienen.

Leseratte am 11.07.2013

Habe es jetzt auch einmal nachgerechnet: Habe für die ersten 100 Euro auch keine 100 Texte gebraucht, sondern nur 63 Stück! Aber noch mehr Monate, nämlich gut 1 Jahr.

Die erste Weihnachtszeit war bei mir noch nicht so toll, in der Zweiten wurden die 100 Euro dann locker voll. Von einer gut laufenden Weihnachtszeit hängt also auch bei mir viel ab. (Bei dem Artikel über den Pagewizz-Verdienst rechne ich dagegen den Jahresverdienst durch 12, gehe also von einem gleichmäßigen Verdienst pro Monat aus.)

Leseratte am 11.07.2013

Danke für die Glückwunsche, und auch ganz vielen Dank für den informativen Kommentar! LG Leseratte

Alice_Alphabet am 11.07.2013

Ich stimme zu, dass es sich nur schwer sagen lässt, was bei Pagewizz möglich ist.

Ich habe im November 2011 hier angefangen und hatte Ende Dezember schon 60,66 Euro zusammen mit damals 15 Artikeln. Ich hatte halt einen Weihnachtsartikel, der gebrummt hat, der Absturz kam dann verlässlich im Jänner. Dank des guten Starts hatte ich die ersten 100 Euro dann im August voll, also nach etwa 10 Monaten. Damals hatte ich 49 Artikel, also grad halb so viele wie du deinen Berechnungen zugrunde legst (allerdings habe ich dafür die doppelte Zeit gebraucht). Wie schnell die 100 Euro voll sind, hängt u.a. auch davon ab, wann man anfängt. Um die Weihnachtszeit herum ist es deutlich leichter als im berühmten Sommerloch.

Von regelmäßigen 100 Euro im Monat bin ich freilich weit entfernt, aber ich denke auch, du legst die Latte sehr niedrig. Ein paar Überlegungen habe ich damals hier angestellt:

http://pagewizz.com/pagewizz-erfahrungen/

N.B.: Herzlichen Glückwunsch zum 100!

Leseratte am 11.07.2013

Danke!

Ich habe auch noch vor etwas zu ergänzen: Eine erfreulichere Angabe zum Pagewizz Verdienst im Artikel (hoffentlich schaffe ich das gleich noch).

Und @Ultimapalabra

Danke auf jeden Fall für deine Einschätzung!

Und Tipps von dir bekomme ich gerne!!

Vielen Dank auch für den Hinweis auf Flicks, da habe ich zu meinen letzten Artikeln auch gleich gute Bilder gefunden! Gucke mir jetzt mal an, was man da rechtlich beachten muss, da hatte ich immer bedenken. Dass es für die einen Baustein gibt, hatte ich irgendwie auch nicht so auf dem Zettel; reicht das als "Namensnennung", wenn man bei Anklicken des Bildes das Bild und den Fotografennamen sieht?

(Hatte in letzter Zeit eher weniger Bilder verwendet, weil ich bei diesem Artikel erfolgreiche Verkaufsartikel - sinngemäß - das Gefühl hatte, das dort wenig Bilder verwendet werden, und dachte, dass die normalen Bilder zu sehr von den Werbebildern ablenken. Hängt ja vielleicht auch von der Art des Artikels ab, wie viele Bilder gut sind – bei den Torten fand ich das selber auch gar nicht optimal mit den wenigen Bildern.)

LG Leseratte

ultimapalabra am 11.07.2013

noch etwas möchte ich ergänzen: Artikel halten sich nicht jahrelang auf den ersten Seiten bei Google, zumindest ist das die Ausnahme. Die meisten Artikel haben nach 1-2 Jahren keine oder kaum Leser mehr, das ist ganz normal. Deswegen muss man immer am Ball bleiben.


Autor seit 2 Jahren
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