Vielen Menschen fehlt es an Geld an allen Ecken und Enden. Dies mag unterschiedlichste Gründe haben: Vielleicht ist man Student und verfügt kaum über ein Einkommen; ist von Arbeitslosigkeit betroffen und ein Job ist so schnell nicht in Sicht; vielleicht wurde man von einer Krankheit gebeutelt, dessen Behandlung unvorhersehbare Kosten verursacht hat oder man legt ein unausgewogenes Kaufverhalten an den Tag und hat keinen guten Zugang zu den eigenen Finanzen. Wie man sieht, ist man schneller verschuldet als einem lieb ist. Betrachet man nun die Entwicklung der letzten Jahre, so wird deutlich, dass sich immer mehr Menschen verschulden.
Während die Preise stetig zunehmen (siehe Benzinpreis, Miete etc.) befinden sich die Löhne weitestgehend auf dem gleichen Niveau wie schon vor 10 Jahren. An größere Anschaffungen ist daher kaum noch zu denken. Der Kauf eines Neuwagens oder eine etwas längere Reise sind finanziell gesehen kaum noch möglich. Und auch von Seiten der Politik ist nicht viel zu erwarten. Aus diesem Grund hab ich hier mal kurz 5 Spartipps zusammengestellt, die zwar nicht die großen Probleme lösen werden, jedoch zumindest ein wenig dabei helfen können, das Haushaltsbudget zu entlasten.
5 einfache Wege beim Einkaufen Geld zu sparen
von tiefentha
In diesem Artikel sollen 5 Tipps gegeben werden, wie man etwas bewusster einkauft und wie man Geld sparen kann.
1. Führen Sie ein Haushaltsbuch
Kleine Ausgaben, die man längst nicht mehr im Blick hat oder an die man sich gar nicht mehr erinnern kann, kennt wohl jeder. Welche Unsummen dadurch jedoch verschlungen werden, kann man sich allerdings kaum vorstellen. Ein Haushaltsbuch kann hier für Abhilfe schaffen und zeigt deutlich auf, für was man das Geld ausgibt, wo es hingeflossen ist und in welchen Bereichen Sparpotential vorhanden sind.
2. Schreiben Sie sich einen Einkaufszettel
Den zweiten Tipp kennt auch jeder: das Schreiben eines Einkaufszettels. Klingt simpel – ist es auch. Problematisch ist dabei oftmals nur, dass man zwar einen Einkaufszettel anfertigt, sich aber trotzdem nicht daran hält. Einkaufen auf Basis eines Einkaufszettels erfordert eben eiserne Disziplin. Auf dem Zettel sollten nur jene Produkte notiert werden, die auch tatsächlich benötigt werden. Dinge, bei denen man sich nicht sicher ist, sollten weggelassen werden. Die Liste sollte beim Einkaufen dann konsequent abgearbeitet werden, wodurch sogenannte Lustkäufe effektiv reduziert werden können.
3. Preise, Prospekte vergleichen und Angebote finden
Prospekte durchstöbern, Preise vergleichen und die besten Angebote finden? Auf dem ersten Blick erneut ein sehr simpler Tipp – immerhin macht das doch jeder. Das stimmt wohl auch, doch bedeutet das nicht, dass dies auch auf einem effektiven Wege machen und die benötigten Produkte zu den besten Preisen erhaschen. Auch hier gibt es nämlich viel Verbesserungs- und Einsparungspotential. Oftmals denken und planen wir zu kurzfristig. D.h. wir merken oft erst zu jenem Zeitpunkt was benötigt wird, wenn sich das Produkt zu Ende neigt. Dies lässt sich auch nicht vollends vermeiden, doch bei Produkten, die permanent im Haushalt benötigt werden, kann der Einkauf bereits vorgeplant werden. So kann man diese Sachen bereits kaufen, wenn sie gerade im Angebot sind. Man muss also lernen, weitsichtig einkaufen zu gehen.
Dabei hilft es enorm, wenn man sich etwas Zeit nimmt und sorgfältig die Werbeprospekte studiert. Wer sich nicht durch das Papierchaos der Werbeprospekte durch quälen will, kann sich diese auch gemütlich online zu Gemüte führen. Inzwischen gibt es Plattformen im Internet auf denen man aktuelle Prospekte und Flugblätter online abrufen kann und so das Suchen und Finden von Angeboten zu einem Kinderspiel wird. So kann man sich auf diesem Wege bequem einen Überblick über jegliche Tagesangebote und Sortimentsaktionen verschaffen.
4. Den trickreichen Supermarkt kennen
Hat man sich nun in den Supermarkt begeben, mit der Gewissheit nur das zu kaufen, was auch tatsächlich benötigt wird, ist man jedoch immer noch nicht auf der sicheren Seite. Der Aufbau von Supermärkten unterliegt ja auch seinen Tricks, die es erst zu durchschauen gilt. So sollte man sich nicht durch äußere Einflüsse, wie der ruhigen und stimmungsvollen Musik, beirren lassen und nicht länger als notwendig im Supermarkt ausharren. Umso länger man dort bleibt, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass man doch noch Sachen kauft, die man nicht braucht. Weiters sollte auch auf die Stellung der Regale als auch die Produktplatzierung geachtet werden. Quergestellte Regale fungieren beispielsweise oft als sogenannte Stopper, an denen der Kunde eventuell zugreifen soll. Zudem sind die teuersten Produkte meist bequem in Augenhöhe geparkt, während Bückware meist wesentlich günstiger ist. Man sollte also einen Blick nach unten riskieren – es lohnt sich. Des Weiteren sind Supermärkte auch auf Rechtshänder ausgelegt, so dass die teuren Produkte auch meist rechts in den Regalen stehen. Mit einem bewussten Blick nach links kann man also sehr einfach Lockangeboten entgehen.
5. Besser Bargeld als Kartenzahlung
Der letzte Tipp, ist in der Bezahlung zu finden. Da Bankomat- oder Kreditkartenzahlungen eher zu unüberlegten Spontankäufen verleiten, sollte so oft wie möglich bar bezahlt werden, da Bargeld viel bewusster ausgegeben wird. Ein Blick in die Geldtasche reicht oft aus, um sich bewusst zu werden, wie viel Geld man ausgegeben hat.
Nützliche Links
Schuldenberatungen in Österreich
Webportal der staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich
Österreichische Arbeiterkammer
Konsumentenportal der Arbeiterkammer
Auflistung von Tagesangeboten
Überblick über Sortimentsaktionen und Tagesangebote österr. Supermärkte

3 Tipps für die erfolgreiche Publikation von Videosam 30.07.2012
Tipps zur einfacheren Suche nach einem Jobam 18.04.2012




Kommentare
Habe mich dazu auch bereits ausgelassen:
http://pagewizz.com/mehr-geld-im-port...
LG Heike
Zum Thema Einkaufszettel..noch besser geht das mit einer kompletten Wochenplanung. Budget setzen, Speiseplan erstellen, Einkaufszettel schreiben. Wichtig finde ich es, auf dem Einkaufszettel ein kleines Budget für eben die "Lustkäufe" einzuplanen. Bei mir stehen immer 10 Euro zusätzlich drauf. Manchmal gebe ich Sie aus, meistens aber nicht und dann freu ich mich.
Die sind wirklich trickreich. Da arbeiten Werbe-Profis. Ohne Zettel geh ich nicht einkaufen. Trotzdem tricksen die mich schonmal aus.
LG Merlin