In einer Zeit der zunehmenden Vernetzung und Kommunikation wird der Schutz von persönlichen Daten immer wichtiger. Dabei gilt es, relevante Daten vor technischen, feindlichen und unsachgemäßen Eingriffen zu schützen. Dies gilt gleichermaßen für private und geschäftliche Informationen. Grundsätzlich sollten Sie niemals ein wichtiges Kennwort auf einem Zettel notieren. Lernen Sie ihre Codes auswendig und vernichten Sie die Vorlage. Geben Sie niemals ein Kennwort oder einen wichtigen Code aus den Händen. Weder ein Kollege, ein Service-Techniker oder ein Webmaster sollten ihre persönlichen Daten kennen.
7 Tipps für ein sicheres Passwort
von puzzlemaker
7 Tipps für ein sicheres Passwort. Wer diese Ratschläge beherzigt, kann etwas für seine Sicherheit im Netz tun. Ein durchdachtes Passwort schafft besseren Schutz im Internet.
Sorgen Sie selbst für ein sicheres Passwort
Nehmen Sie sich Zeit, um ein sicheres Passwort zu erzeugen
Schon bei der Wahl des richtigen Passworts können Sie dem Missbrauch vorbeugen. Daher sollten Sie unbedingt ein möglichst langes Kennwort nutzen und dieses in regelmäßigen Abständen austauschen. Hier einige Regeln, die es bei der Vergabe von Kennworten zu beachten gilt:
Tipp 1: Keine bekannten Namen verwenden
Vermeiden Sie gängige Modebegriffe und Namen als Passwort. Diese werden immer an erster Stelle ausprobiert. Erfahrene Hacker haben meist eine Liste der gängigen Begriffe zur Hand. Mit speziellen Tools werden im Handumdrehen die unterschiedlichen Namen getestet. Ähnlich gestaltet es sich mit Namen von Persönlichkeiten und Stars.
Tipp 2: Verwenden Sie nicht den eigenen Namen
Nutzen Sie auch keine Namen aus dem Familien- oder Bekanntenkreis. Diese sind für einen Außenstehenden relativ einfach zu ermitteln. Meist genügt eine kurze Suche bei Google, um relevanten Namen und Zuordnungen zu finden. So können in kürzester Zeit Passwörter überwunden werden.
Tipp 3: Keine gängigen Daten oder Zahlen nutzen
Auch Geburtstermine und wichtige persönliche Daten sind gänzlich ungeeignet als Zugangscodes. Auch diese lassen sich ohne große Probleme ermitteln. Wer ein Passwort einer bestimmten Person umgehen will, startet meist mit einer Recherche im Netz, um mögliche Daten oder Namen zu finden. Wer seinen Hochzeitstag, den Geburtstag seiner Kinder, die Telefonnummer oder die Konfektionsgröße seines Freundes nutzt, darf sich nicht wundern, wenn jemand seinen Zugang knackt.
Wie Hacker arbeiten
Tipp 4: Keine einfachen Abwandlungen von Namen
Vermeiden Sie grundsätzlich Kennworte, die in leichter Form zu erraten sind. Viele Zwischenfälle ereignen sich dadurch, dass ein Passwort nur durch das bloße Erraten geknackt werden kann. Viele Anwender verwenden dabei öffentliche Kennworte, die meist eine einfache Abwandlung des eigenen Namens darstellen. Selbst bei umfangreichen Umstellungen können spezielle Programme mögliche Varianten herausfinden. Nutzen Sie auch nicht Worte wie Admin, Passwort oder Test".
Tipp 5: Eine Kombination aus Buchstaben und Ziffern
Bilden Sie Passwörter möglichst aus einer Kombination von mindestens sechs Buchstaben und Ziffern in Groß- und Kleinschreibung. Ein gutes Passwort sollte keinen logischen Bezug zu Ihrer Person aufweisen. Verwendete Sonderzeichen erhöhen noch die Sicherheit.
Tipp 6: Für mehrere Accounts, unterschiedliche Passwörter
Benutzen Sie für verschiedene Accounts auch verschiedene Passwörter. Wer Ihren Mail-Account geknackt hat, sollte nicht auch noch Ihr Konto plündern können.
Tipp 7: Ein gutes Passwort ist schwer zu merken
Problem bei einem guten Passwort aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen ist, dass man sich diese Zeichenfolge kaum merken kann. Denn wer sein gutes Kennwort zu Papier bringt, hätte sich gleich die Mühe mit der Erzeugung des Codes sparen können. Die Lösung liegt bei sogenannten Eselsbrücken. Sie müssen sich eine Verknüpfung zu Ihre Kennwort bereitlegen, die nur für Sie zur richtige Reihenfolge führt.
Ein Großteil der Übergriffe lässt sich mit der Befolgung dieser Regeln abwehren. Denn die meisten Versuche ungeübter Hacker den Zugriff zu ihrem System zu erhalten, geschieht durch das einfache Testen von bekannten Begriffen und Zahlenkombinationen. Bei professionellen Angreifern wird die Sache schon deutlich schwieriger.










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