Der Bär und der FlohDie Geschichte vom Verstehen und GlücklichseinText: Dirk Meybohm nach einer Idee von Inga Palme Illustrationen : Gerhard von Reith An einem Abend, als es wieder einmal bitterkalter Winter draußen war, saßen der Bär und der Floh im schönen warmen Haus. Das Feuer prasselte im Kamin, und der Floh kitzelte dem Bär in seinem rechten Ohr. Da lachte der Bär und fragte den Floh: „ Floh hast Du Lust einer Geschichte zu zuhören?“. Das gefiel dem Floh und er hüpfte aus dem Ohr, auf das weiche Bärenfell, so dass es dem Bären noch mehr kitzelte. „Bleibe ruhig kleiner Floh Du kitzelst mich so sehr, dass ich nicht reden kann“, sagte der Bär und lachte dabei kräftig. Darauf setzte sich der Floh wieder hin, verschränkte gemütlich die Beine und rückte seinen Hut zurecht. Er lehnte sich mit dem Rücken gegen das Ohr des Bären und lausche ganz still und gespannt was das für eine Geschichte sei die der Bär erzählen wird .Noch immer prasselte aus dem Kamin das Geräusch des Feuers, und der Floh lauschte der weichen und tiefen Stimme des Bären, der folgende Geschichte erzählte: Lange Zeit bevor ich dieses schöne gemütliche Haus bezog wohnte ich in einer kargen, kalten und ungemütlichen Höhle. Die befand sich in einem tiefe und dunklen Wald voller Tiere. Jedes hatte seine Eigenart. Keines war gleich einem anderen, jedoch kannte jedes Tier eines oder mehrere andere. Auf der großen Lichtung dort wo der kleine See war, trafen sich die Tiere zu den unterschiedlichsten Zeiten. Dort ergab es sich dass die Tiere mit einander redeten. Nicht immer verstanden die Tiere sich unter einander, aber sie gaben sich große Mühe und so gelang es Ihnen, dass sie alle in Frieden miteinander leben konnten. Alle Tiere verstanden, dass sie eben alle verschieden waren und somit auch ganz verschiedene Aufgaben und damit auch andere Ansichten hatten, welche ihnen von der Natur aufgegeben wurde. Die Tiere dort im Wald und auf der Lichtung mit dem kleinen See waren eben alle tolerant zueinander, auch wenn sie nicht immer alles verstanden was die anderen Tiere machten. Deshalb lebten die Tiere auch dort zusammen und trotzten der bibberigsten Kälte, oder der heißesten Hitze. Diese Geschichte gefiel dem Floh so gut, dass er den Bär fragte: „Gab es denn auch Flöhe dort im Wald und auf der Lichtung mit dem kleinen See?“. Das bestätigte der Bär. Er erzählte aber auch, dass es dort viele Flöhe gab, die sich in den Fellen und Pelzen der Tiere versteckten. Aber sie mussten, gerade wie an solchen kalten Wintertagen wie diesen, draußen ganz doll frieren. Das war weder für die Flöhe noch für die anderen Tiere sehr angenehm. Der Floh kuschelte sich noch viel enger an das Ohr des Bären und freute sich das er und der Bär, es in dem alten und gemütlichen Haus mit dem Kamin und dem schönen Sofa, es so schön warm hatten. Er freute sich, das der Bär eine so schöne Geschichte erzählt hatte und überlegte.... ...aber jetzt ist auch diese Geschichte zu.... ... ENDE Verwandte Seiten
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Veröffentlicht: 31. Juli 2010
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Kommentare
UrsulaOrtmann sagte:
am 02.08.2010Viele liebe Grüße
Ursula