Die Heilige Birmakatze
Die heilige Birmakatze ist eine der schönsten Rassekatzen. Sie besticht mit ihren wunderschönen blauen Augen und einem unglaublichen Charme.
Der Legende nach entstand vor langer Zeit in einem buddhistischen Kloster im fernen Birma, dem heutigen Myanmar, die Rasse der Heiligen Birmakatze. Mit ihren vier reinweißen Pfoten symbolisiert sie denn auch die Reinheit der vollkommenen Seele.
Nun sollen ja Legenden durchaus einen wahren Kern enthalten ..., tatsächlich jedoch gibt es im Falle der Hl. Birmakatze bisher keine Belege dafür, dass sich die Entstehung auch nur annähernd wie dort beschrieben zugetragen haben könnte.
Kein Grund allerdings, diese Katzenrasse zu entzaubern, denn unabhängig von allen mystischen Überlegungen ist und bleibt die Heilige Birmakatze ein zauberhaftes Wesen.
Den ersten Eindruck erhält Mensch ja - nicht nur bei Katzen - über das Äußere. Als wüsste Katze dies genau, kommt sie mit einem gefälligen Erscheinungsbild daher.
Das helle Körperfell der Heiligen Birmakatze bildet einen schönen Kontrast zu dunkler gefärbten Abzeichen, den sogenannten Points. Das Fell wirkt schon auf den ersten Blick weich und flauschig. Es erinnert ein wenig an einen Wattebausch ... und fühlt sich auch so an.
Birmakatzen sind kompakte, mittelschwere und leicht gestreckte Katzen auf kurzen, stämmigen Beinen. Sie haben einen kräftigen Schädel, volle, runde Wangen, eine leicht gewölbte Stirn und eine mittellange Nase mit römischem Profil. Auch der regelrecht "fedrig" wirkende Schwanz soll hier erwähnt werden; rundet er das Erscheinungsbild doch elegant ab.
Hin und weg ist Mensch schließlich spätestens nach einem Blick in die schönen, blauen Augen der Heiligen Birmakatze.
Nun zählen ja bekanntlich die inneren Werte viel mehr als das äußere Erscheinungsbild. Tja... bei Katzen ist das natürlich ebenso wie bei anderen Lebewesen der Fall. Wer will schon mit einer schönen aber stets launischen Diva sein Heim teilen?
Die Sorge um etwaige charakterliche Schwächen der birmanischen Schönheit ist jedoch völlig unbegründet.
Birmakatzen sind unkomplizierte Familienkatzen, die mit Kindern und anderen Haustieren hervorragend zurecht kommen. Die Tiere sind aufgeschlossen, munter, spielfreudig und unkompliziert. Darüber hinaus sind sie trotz des mittellangen Fells pflegeleicht und bedürfen keiner aufwändigen, menschlichen Fellpflege.
Hl. Birmakatzen "sprechen" mit angenehmer, ruhiger Klangfarbe. Sie sind sehr anhänglich und sollten daher insbesondere wenn ihr Mensch arbeitstechnisch viele Stunden abwesend ist, nicht allein gehalten werden. Ein lösbares "Problem" denn wie schon erwähnt sind sie äußerst verträglich.
Klingt eigentlich alles nach der perfekten Katze, nicht wahr? Da muss es doch irgendwo einen Haken geben?
Und tatsächlich gibt es den.
Der Rassestandard der Heiligen Birmakatze schreibt neben den bereits erwähnten vier reinweißen Pfoten die genaue Form dieses Weißanteils an der Rückseite der Hinterbeine vor.
Dort soll nämlich das weiß in einem umgedrehten "V" auslaufen und idealer Weise symetrisch sein.
Das allerdings diese Weißverteilung - durch den Züchter - nicht wirklich beeinflusst werden kann, macht die Heilige Birmakatze zu einer der am schwersten zu züchtenden Rassen.
Ein Problem, das den Katzenfan jedoch nicht wirklich stören wird. ;)










Kommentare
ein bischen Weiß ist eigentlich immer an den Pfoten ... und süss sind sie allemal.
Gruß
Marcus
das sind wirklich sehr schöne Katzen. Mir wäre auch egal, welche Farbe die Pfoten haben, solche Katzen muss man doch einfach lieben. :)
Liebe Grüße,
Pru