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Einreise in die USA - alles halb so wild.

Keine Angst vor der Einreise in die USA. Es ist alles halb so wild wie befürchtet.




In letzter Zeit wurde viel Wirbel um die Einreise in die USA gemacht. Es gibt ein neues System, das so genannte ESTA (Electronic System for Travel Authorization), in welchem sich der USA Tourist vor Abflug eintragen muss. ESTA ist für alle Reisenden gedacht, die am Visa Waiver Programm teilnehmen, sprich eine Einreise in die USA ohne "richtiges Visum" planen. Dieses Programm ist eine Absprache der amerikanischen Regierung mit bestimmten Ländern wie zum Beispiel Deutschland. Demnach muss ein deutscher Bürger für einen USA Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein gesondertes Visum beantragen. Vielmehr füllt der Reisende nur einen kleinen Wisch während des Fluges (oder vorher im Reisebüro) aus, wo er beispielsweise Adresse des Urlaubsortes angeben muss (im Flugzeug Richtung Amerika werden immer zwei Zettel verteilt: ein grüner für das "Visum" und ein weißer für den Zoll). Bei der Einreise erhält man einen Teil des grünen Zettels in seinen Reisepass. Als USA Tourist sollte man nun möglichst diesen grünen Zettel nicht verlieren, da man ihn bei der Ausreise wieder abgibt. Somit kann die US Regierung erkennen, welcher Tourist das Land auch wieder rechtzeitig verlassen hat.

ESTA ist nun ein Onlineformular, welches aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen ausgefüllt werden soll. Um es nocheinmal klarzustellen: Dieses Formular ist nur für USA Besucher gedacht, die nicht in Besitz eines Besuchervisums sind.

Abgefragt werden Basisdaten wie Name, Geburtstag und Reisepassdaten (Nummer, Ausstellungsdatum, Gültigkeit) sowie Angaben zur Reise und ob man eventuell ansteckende Krankheiten hat. Im Wesentlichen soll ESTA den "grünen Zettel" ersetzen. Allerdings hat die komplette Umstellung auf den Onlineantrag anscheinend noch nicht stattgefunden.

Die USA Einreise als deutscher Tourist ist als unkomplizierter, als die meisten befürchten. Es muss nur ein Formular ausgefüllt werden.


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Kommentare

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GermanWho sagte:
am 30.12.2009
@Klaus:

Naja, es kommt immer drauf an, an wen man gerät. Wenn einer schlecht geschlafen hat dann reicht es ja meistens schon. Ich habe bisher nur positive Erfahrungen mit den immigration officers gehabt. Das kann aber natürlich nicht bei jedem so sein. Abgesehen davon solltest Du wissen, dass diese Leute darüber entscheiden, wer in "ihr" Land darf und wer nicht. Da finde ich das schon okay, wenn man da eher vorsichtig ist und lieber jemanden hinsetzt, der abschreckt.

Und über Unfreundlichkeit würde ich mich nicht beschweren, weil ich genau weiß, wie "nett" die Leute auf deutschen Behörden sein können (übrigens auch bei der Paßkontrolle am Flughafen).

Ich würde sagen, da hast Du einfach mal eine schlechte Erfahrung gemacht.


Hans sagte:
am 29.12.2009
Hallo GermanWho und Klaus,

Also vor 2 Jahren war das für uns auch kein Problem... Das Ausfüllen der Formulare haben wir während des Fluges gemacht... Man musste Fragen wie "Führen Sie eine Bombe mit" oder so ähnlich beantworten :-) Abgesehen von dem überfahren Stoppschild - wird heftig teuer - lief alles glatt...

Viele Grüße,
Hans


Klaus_Radloff sagte:
am 25.12.2009
Na ja, Einreise in die USA und unkompliziert? Hatte da total andere Erfahrungen. New York war Zwischenhalt meiner Reise nach Südamerika. Im Gegensatz zu europäischen Flughäfen existieren in den USA keine Transiträume. Das bedeutete stundenlanges Anstehen bei der "emigration control" zur Ausreise und damit verbunden viele an mich gerichtete und mir unverständliche Fragen, die ich nach ca. 20 Minuten Befragung mit meiner dämlich-naiven Antwort beenden konnte: "Sorry, I do not speak english." Empört-mitleidige Blicke der kontrollierenden Beamtin waren die Folge, ebenso das abrupte Abstempeln meiner Formulare: "Go on!",

Danach "durfte" ich mein Gepäck abholen und zum Wiedereinchecken etwa 1 Kilometer zum Abfluggate in Richtung Karibik tragen, denn Kofferkulis waren gerade nicht verfügbar. Beim Check-In erneute, gründlichste Gepäckkontrolle, verbunden mit endlos vielen Fragen, die diesmal nicht in englisch, sondern in spanisch gestellt wurden. Eine Sprache, die ich zum damaligen Zeitpunkt noch deutlich weniger als Englisch beherrschte.

USA-Einreise unkompliziert? Wenn es nicht unumgänglich ist, mache ich einen riesengroßen Bogen um diesen kompliziert-autoritären Staat.


Veröffentlicht: 23. Dezember 2009

Autor GermanWho

GermanWho
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