Der Everest Trek
von Simon
Trekking in Nepal: Tipps, Bilder und Kurzbeschreibung des beeindruckenden Everest Treks zum Basislager des höchsten Gebirges der Welt.
Es gibt wohl kaum einen Bergsteiger oder Wanderer, der nie von diesem Weg gehört hat. Der Everest Trek ist ein ca. 12-tägiger Wanderweg der Superlative und das nicht nur deswegen, weil er zum Fuß des höchsten Berges der Welt führt.
Das Abenteuer beginnt, wenn man in Kathmandu in das winzige 10-Personen-Flugzeug steigt, das einen nach Lukla bringt. Von dort geht es über ruhige und winzige Dörfchen, die oft kaum mehr als 10 Häuser umfassen, durch das wilde Himalaya-Gebirge in immer weiter abgelegene Regionen.
 Atemberaubender Himalaya - Mount Everest, Nuptse und im Hintergrund rechts die Ama Dablam |
Ausgangspunkt Kathmandu
Von Kathmandu nach Lukla und Namche Basar
 Kathmandu - Vier Tage warten wir auf ... |  Lukla - Der gefährlichste Flugplatz d... |
 Träger zwischen Lukla und Namche Basar |  Gebetssteine und Schreins säumen den Weg |
Namche Basar nach Lobuche
Am zweiten Tag erreicht man Namche Basar, das letzte echte Dörfchen. Danach wird es Tag für Tag einsamer. Steil bergan geht es weiter nach Lobuche, das mit knapp unter 5000 Metern Höhe die ersten Blicke auf die traumhafte Ama Dablam und den Mount Everest frei gibt.
 "Hauptstraße" in Na... |  Blick zurück auf Na... |  Die ersten eindruck... |  Hängebrücken - Weni... |
 Die Ama Dablam - De... |  In warmen Daunenjac... |  Zum ersten Mal: Der... |  Die Ama Dablam aus ... |
Nach Gorak Shep auf den Kala Pattar
Aussichtspunkt von 5500 m auf den mehr als 3000 m höher liegenden Everest-Gipfel
Nach ca. sieben Tagen erreicht man Gorak Shep. Man spricht von einem Dorf, doch es sind nur fünf kleine Steinhäuschen, welche die letzte (häusliche) Übernachtungsmöglchkeit vor dem Kala Pattar bieten. Der Kala Pattar ist eher eine Schotterhalde als ein echter Berg, doch die unbeschreibliche Aussicht von dem 5500 m hohen Hügel entschädigt jede Mühe. Obwohl man sich selbst bereits deutlich höher als auf dem Mont Blanc befindet (höchster Berg der Alpen, 4810 m), präsentieren sich die umliegenen Himalaya-Giganten in einem unvorstellbaren und unvergesslichen Ausmaß.
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Der Gipfel des Mount Everest (8848 m)
Fespyramide des oberen Drittels
Bei diesen Filmen fange ich an zu träumen
... von eigenen Abenteuern
In schnellem Tempo kann man vom hart erarbeiteten Umkehrpunkt des Treks in nur drei Tagen problemlos zurück nach Lukla traben. In der dicker werdenden Luft läuft es sich, als hätte man Flügel :)
Zum Abschluss noch mein Lieblingsbild: Zwei Sherpa-Kinder mit roten Backen in Namche Basar.
 Sherpa-Kids mit roten Backen in Namche Basar |
Mein Tipp
Den Trek kann man entweder komfortabel und teuer von zu Hause aus buchen, oder etwas abenteuerlicher aber auch viel amüsanter und noch viel günstiger direkt vor Ort. Ein in Deutschland organisierter Trek mit Aufenthalt in Kathmandu (Drei Wochen) kostet rund 2600 bis 3000 EUR. Wer nur einen Flug nach Kathmandu bucht (600 EUR) und dort einheimische Führer und einen Inlandsflug nach Lukla organisiert, kommt mit weniger als der Hälfte problemlos aus. Und keine Bange: Das ist super einfach und die Nepalesen sind so ziemlich das freundlichste und hilfsbereiteste Volk der Welt!
Wir haben diesen Trek im Rahmen einer größeren Asien-Reise gemacht und damit hat diese traumhafte Aktion gerade mal ca. 300 EUR pro Nase gekostet!
Reiseführer für Nepal
Mein Tipp: Lonely Planet oder Loose
Simon, am 26.09.2010
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7
Kommentare
Wow, ich bin beeindruckt. Nepal und ebenso das leider eher unzugängliche Tibet finde ich super faszinierend. Wenn man dann noch diese Bilder sieht, packt mich das Fernweh.
Danke Cesna - Deinem eigenen Artikel nach würde Dir das mit Sicherheit gefallen :)
Der tolle Artikel macht Lust auf mehr! :-) Toller Bericht und der Tipp die Buchung vor Ort durchzuführen ist "Gold" wert.
Super schöne Seite Simon!
Ich war auch dort und hab ein paar andere Seiten Nepals besucht!
http://pagewizz.com/nepal-trekking/
Coole Sache! Genau das wäre auch was für mich.
Ähm ja? Ist mein Bericht und meine Bilder ... :-P
schön! Bist Du dort auf Reisen gewesen?
Alle Bilder und mehr können von mir auch frei verwendbar in voller Auflösung erhalten werden. Einfach Nachricht an mich.
Danke für Eure Kommentare!
@primapage: Danke für das Lob - Naja, bei so einer Landschaft kann man aber gar nichts dagegen tun: Die Fotos werden ganz automatisch schön =) Wenn man dann noch 1000 davon macht, dann sind schon die einen oder anderen Guten dabei *lol*
LG Simon
Die Landschaft ist atemberaubend - die Bilder auch. Das steckt ein Profi dahinter mit einer für alles offenen Sichtweise.
Es macht mich nur sehr traurig, dass diese prächtigen Fotos in so ein kleines Format gezwängt werden. An den wenigen, mittelgroßen Darstellungen erkennt man, was da verloren geht.
Wer solche Fotos hat, sollte zu Hause einen gute Bildschirmauflösung (mein Sony hat 1440x1050) haben.
Dann Vollbild - und es wird ein Hochgenuss.
Anerkennende Grüße
Johann
PS. Für meine Fototipps gehörst du sicher nicht zu meiner Zielgruppe. Trotzdem freue ich mich, das dir diese Seite gefällt.