Hommage to Stephenie Meyer and Twilight
Meine Wandlung im Laufe des Lesens der Twilight Saga
Für eine lange Zeit habe ich mich gewehrt auf den Twilight-Hype aufzuspringen. Doch irgendwann lag die DVD des ersten Films dann bei mir rum, weil eine Freundin mich zwingen wollte den Film anzuschauen.
Gut, angeschaut und unglaublich - hin und weg! Neue Welt, neue Träume, neue Ideen, Inspiration!
Twilight mag naiv sein und unglaublich romantisch, doch trifft es genau das was die Jugend von heut möchte. Die wahre, aufrichtige, bedingungslose Liebe.
Stephenie Meyer hat die Gabe die Entwicklung von Bella und Edward hautnah an den Leser zu bringen. Ich habe jede Sekunde mitgefühlt, mitgeweint und mitgelacht.
Ich persönlich habe irgendwann den Glauben an die große Liebe aufgegeben, weil ich dachte, man kann sich mit Männern ja eigentlich arrangieren. Sie sind doch einfach gestrickt.:-) Das mag schon zum Teil so sein, jedoch gibt es einfach Mensch bei denen ein absolutes Klick-Erlebnis stattfindet.
Erst durch das Lesen von Twilight habe ich noch einmal nachgedacht und mich von vielen alten Einstellungen verabschiedet und der großen Liebe noch eine Chance gegeben. Ich gebe zu, dass es sich glücklicher lebt. Man freut sich mehr an kleinen Dingen und ist mehr sich selbst, wenn man daran glaubt, dass es irgendwo einen Menschen gibt, der auf einen zugeschneidert ist, oder zumindest annähernd. :-)
Auch durch die langsame Entwicklung der Beziehung zwischen Edward und Bella, bekommt man das Gefühl, dass in der heutigen Zeit Vieles zu schnell geht. Der erste Kuss hat seine Bedeutung verloren. In einem Interview mit Stephenie Meyer hat sie gesagt, dass sie jedem rät alles zu genießen in der Entwicklung einer Beziehung und auch nur jeden weiteren Schritt aktiv aufzunehmen und zu schätzen. Dazu gehört das erste Händchenhalten, aber auch das erste Mal. Die Zeit rennt einem ja auch eigentlich nicht weg.
Edward und Bella scheinen im ersten Augenblick ihrer Begegnung zu merken, dass sie etwas verbindet. Es muss nicht unbedingt die Liebe auf den ersten Blick sein, aber ein Interesse aneinander, dass spürbar ist. Auch der weitere Umgang ist durchaus nicht langweilig wie in so mancher Romanze. Edward weiß sich mysteriös zu machen und zu halten und bringt Bella so immer wieder aus dem Konzept. Außerdem ist er ehrlich und direkt. Er kann zwar sein Geheimnis des Vampir-Daseins zuerst nicht preisgeben, aber er verfügt über eine solche Menschenkenntnis, dass er anstatt zu fragen, einfach mal eine Einschätzung vornimmt. Dies ist faszinierend.
Heute fasziniert es mich umso mehr, als da ich einen Menschen getroffen habe, der genau so ehrlich zu mir war. Dies haut einen im ersten Augenblick um und man weiß nicht was man sagen soll, doch man weiß es doch auch zu schätzen, denn so braucht man sich nicht zu verstellen. Dies ist eine Angewohnheit unserer Gesellschaft, die leider zunimmt.
Bella weiß nun auch oft nicht mit Edward umzugehen. Er weist sie ab, dann hat er Interesse, dann wieder nicht, bis er ihr schließlich nicht mehr widerstehen kann und aufgibt sich von ihr fernzuhalten. Wer kennt das nicht? In Kurzform erlebt man das doch schon, wenn man abends weggeht und mit jemandem Blickkontakt aufnimmt... Ein ständiges Hin- und Wegschauen, solange bis einer schließlich die Initiative ergreift, hoffentlich.
"Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt."
Die Liebe geht komische Wege, natürlich ist die Geschichte von Edward und Bella verschärft durch die Gefahr des Vampir-Daseins, jedoch finde ich es fantastisch wie Bella einmal denkt, dass sie sich nun endlich ganz fühlt als sie schon ein Vampir ist. Sie hat ihren Platz in der Welt gefunden. Dieses Gefühl muss wunderbar sein.
Und ich denke, dass dies nicht nur ein Wunsch während der Pubertät ist, sondern das ganze Leben wird von diesem Wunsch und von dem Streben nach Glück bestimmt. Man möchte sich am richtigen Platz wissen und einfach glücklich sein.
Dank Twilight sehe ich die Welt wieder facettenreicher und lebe meine Kreativität wieder aus. Die schöne Art wie Bella und Edward zueinander finden trotz aller Barrieren und Hindernisse sollte uns alle inspirieren unsere Träume leben zu wollen und nicht resignierend aufzugeben.
Besonders wenn es um die Liebe geht, die das menschliche Dasein wohl am meisten anreichert.
Vielen Dank Stephenie Meyer!


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Die Autorin selbst:
Ihr neues Werk:
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Kommentare
Hallo,
ich hab genau die selbe ansicht von der du gerade erzählt hast. Zuerst war ich ernsthaft überrascht, doch dann hat es mich echt gefreut das auch andere die selbe Ansicht haben. Bei mir war es die selbe Situation, alle fanden Twilight toll, aber mich hat es zuerst gar nicht interessiert, bis mich meine Freundin überredet hat es mir anzugucken. Ich hatte genau die selben Gefühle wie du sie beschrieben hast und mitlerweile liegen bei mir auch alle Bücher rum, die ich immer wieder neu lese, weil sie mich (weil mich Bella) inspiriet. Immer wieder aufs neue. Ich lese Sätze in denen Bella leidet und automatisch muss ich mit leiden. Ich hatte die Liebe auch nicht für ernst genommen bzw. den ersten Kuss, Händchen halten, usw. , aber wie du schon sagst (oder Stephenie Meyer), es ist schon das alles auf eine viel bedeutendere Art zu erleben. Dafür kann man sich eigentlich gar nicht genug bedanken. :-)