Klare Ansage an Rennradfahrer: Runter von der Straße!

von textpressi

Sie begegnen im Straßenverkehr regelmäßig Rennradfahrern, die lieber den Radweg benutzen sollten? Lesen Sie diese unterhaltsame Ansage an alle Radrennfahrer, die die Straße als Sportarena sehen. Und damit alle nerven, die auf den Verkehr angewiesen sind.

Vorsicht: Satire!

Aussagen des Textes können von der persönlichen Meinung des Autors abweichen.

Lieber Paul,

Klare Ansage an Rennradfahrer: Runter von der Straße!

 

du störst, du nervst, deine Anwesenheit auf deutschen Straßen ist überflüssig. Du hast mit deinem breiten Arsch auf diesem schmalen Rennrad auf der Straße nichts verloren. Du siehst das anders, aber ich kann keines deiner Argumente gelten lassen.

 

Du sagst, du könntest mit so einem Rad nur auf der Straße fahren, denn der Großteil der deutschen Radwege sei für Rennräder nicht ausgelegt. Dein Rennrad sei auf Geschwindigkeit getrimmt, sagst du. Es hat schmale Reifen, keine Federung. Jede Unebenheit sei direkt spürbar und unangenehm, Schlaglöcher, Baumwurzeln, jeder Huckel sei eine nicht hinnehmbare Tortur, die du dir ersparst, indem du die Straße benutzt.

Dazu möchte ich sagen, dass die Radwege mit Sicherheit nicht erst schlecht geworden sind, nachdem du dir dein Rennrad gekauft hast. Ich als Autofahrer kann nichts dafür, dass du dir diesen Sport ausgesucht hast. Wenn du mit dem Rennrad nicht auf dem Radweg fahren magst, weil das ein schmerzhaftes Sackhüpfen auf Rädern ist, dann treib doch einen anderen Sport.

Wenn es dich nervt, langsamere Fahrradfahrer zu überholen, dann hast du ja gleich einen Eindruck davon, wie es für mich ist, mit dem Auto langsame Rennradfahrer wie dich zu überholen.

Mit einem "richtigen" Fahrrad wärst du mit Sicherheit auch nicht schneller als diese Verkehrsteilnehmer. Du hättest sogar noch einen höheren Trainingseffekt, weil du zusätzliches Gewicht bewegst. Mit einem Tourenrad oder Mountainbike wärst du komfortabler unterwegs, würdest mich nicht nerven und hättest trotzdem deine Bewegung.

 

Die anderen Räder sind dir zu langsam? Dann solltest du einmal über deine Leistungsfähigkeit nachdenken. Wenn du nur mit einem Rennrad schnell unterwegs sein kannst, dann bist du wohl einfach nicht trainiert genug.

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Ich toleriere vieles, aber irgendwo muss man Grenzen ziehen. Die Straße ist ein Ort für Verkehrsteilnehmer, nicht für Sportler und Sportgeräte. Wo kämen wir hin, wenn auch andere Sportfreunde die Straße für sich in Beschlag nehmen würden.

Wie wäre es, wenn die Fraktion der Nordic-Walker die Straße für sich entdeckt, weil Feldwege, Parkanlagen und Fußwege denen auch nicht mehr komfortabel genug sind? Ich sehe schon ganze Bataillone von denen im Gleichschritt und mit lautem Geklacker vor mir auf der Straße marschieren. Wehret den Anfängen! Stoppt jetzt die Vorhut der dreisten Rennradfahrer! Damit sich die Walker nicht mehr trauen!

In der Hoffnung, dich nie wieder auf der Straße zu sehen

Dein Autofahrer

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Warum haben Rennradfahrer ein Recht auf der Straße zu fahren?
Paul Panzer vor 20 Tagen

Ich toleriere vieles, aber irgendwo muss man Grenzen ziehen. Die Straße ist ein Ort für Verkehrsteilnehmer..... eigentlich alles gesagt. oder sind in der stvo radfahrer keine verkehrsteilnehmer?

Betzli vor 28 Tagen

;-)
Klar hast ja die Straße auch gepachtet,
Hab jetzt mein Rennrad abgeschaft nach dieser Lektüre und mir einen 6Kmh
Traktor zugelegt.
Natürlich mit Hänger ;-).
Sag mal aus welcher Gegend kommst Du, wann must Du zur Arbeit ?
Und ansonsten Fahre ich Fahrrad der Umwelt zuliebe und nicht weil es mein Sport ist...

Gruß
Klaus

RidleyCycler1111 am 11.04.2013

Erst neulich wurden mein Trainings-Kollege und Ich von so einem tollen Straße-Besitzenden Prollo-Wagen fahrer hupend von der Straße abgedrängt.
Es war ein 500m langer Straßenabschnitt ohne Radweg. Wir sind hintereinander gefahren. Es gab keinen Gegenverkehr. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert ausser kaputte Laufräder und ein paar Kratzer. Den Typen haben wir angezeigt. Was zur Hölle verleitet euch dazu?! Ihr gefährdet andere Verkehrsteilnehmer nur weil es euch grad nicht passt dass sie auf der Straße fahren. HALLO??

Das gilt natürlich nicht für alle, aber aufjedenfall sind es zu viele! Motoroller die mit 25-30km/h über die Landstraße fahren werden auch nicht angehupt und beschimpft. Die meissten von denen sind auch selber noch zu faul Sport zu machen. Aber naja, die die nicht einmal Rennrad fahren wissen halt am besten wo man fährt...

Autoradrennfahrer am 29.03.2013

Ich fahre Rennrad, MTB und, oh Wunder, auch Auto. Gemütlich plaudernde, nebeneinander fahrende RR-Fahrer empfinde ich auf vielbefahrenen Bundesstraßen (bei nebenan verlaufenden Radwegen) auch als Provokation (jaja, die dürfen das). Wenn sie aber flott (und dann sicher hintereinander) unterwegs sind, gehören sie auf die Straße. Überholen geht bei Gegenverkehr dann aber auch nicht, also wurscht. Und im Pulk in 2er Reihen fährst schneller als jedes Moped. Rücksicht ist hier gefragt, nicht aufregen. Mich "stören" zu Hause auch die marillenbaumblütenschauenden Touristen, die mit 40-50 km/h unterwegs sind, die LKW´s, die vollbeladen mit 30 den Berg raufzockeln. Auch im beruflichen Umfeld gibts welche, denen man alles 2x erklären muss - die kann man aber auch nicht anbrüllen. Und beim Motorradfahren mit der Gixi behindern mich sowieso alle. Bin ich mit dem MTB im Wald, regt sich der Förster auf. Immer findet sich wer, der sich über den anderen aufregt. Wutbürger eben. Schaltet mal um auf Hirnbürger. Die fahren zudem auch auf Sicht und vorausschauend. Überraschungen können damit gemeistert werden. Es ist egal, ab man 2 min früher oder später wo ankommt.
Und ich bin mir sicher, dass keiner den kleinen Kindern am Grab eines von Euch getöteten Radfahrers, .... das WARUM erklären will ((wenn ja: komm mit mir auf die Intensivstation des KH und erkläre den Kleinen vorab nur mal den Krebstod eines Elternteiles, der leider meist naturgegeben und nicht fremdverschuldet ist.))
Also, einiges etwas gelassener sehen - dann gibts keinen Herzanfall, kein Magengeschwür usw. Und es klappt auch mit dem Förster.

EPO-Lance am 28.03.2013

Ich bin Rennradfahrer. Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Radweg, auf dem ich mich aufgrund von tiefen Schlaglöchern, Verwurzelungen, zerschmissenen Bierflaschen, Bordsteinkanten, etc. leicht auf die Schnauze legen kann und einer Straße, entscheide ich mich für die Straße. Liebe Radhasser, ich sag Euch auch warum - wir Rennradahrer dürfen das in dem Fall. Ja, so sieht das rechtlich aus. Und Ihr habt da Rücksicht zu nehmen. Genau wie wir Rennradfahrer auch auf die anderen Verkehrsteilneher Rücksicht nehmen müssen. Seid lieb zueinander!

Don K. am 28.03.2013

Rennradfahre auf die Straße! Autofahrer nehmt gefälligst Rücksicht!

Frank Schulz am 01.02.2013

Ich plädiere für weniger Idioten auf der Straße, zu denen natürlich auch die jenigen Autofahrer gehören die eigentlich die Straße für sich brauchen würden weil es nichts gibt ausser solch tollen Leuten. Morgen kommt einer und verlangt die Straße für Autos unter 400PS zu sperren weil die eh nur den Verkehr aufhalten. Man könnte auch die über 30 Jahren von der Straße verbannen. Da fängt es doch an, das die Menschen es nicht mehr hinkriegen rechtzeitig zu reagieren. Na nun mal Spass bei seite. Man kann nur miteinader Leben. Und der seine Straße nicht mit Rennradfahrern Teilen will der hat so denke ich Pech gehabt. Die Idioten die meinen alle Rennradfahrer wären eine gefährdung der sollte sich mal an seine eigen Nase fassen. Fährt denn jeder Autofahrer mit strick 50kmh. Ich denke nein. Aber das ist kein Thema das man diskutieren ksnn. Es gibt kein ende.

Warum am 28.12.2012

Die meisten Autofahrer, die die Rennradfahrer auf die Straße verbannen wollen sind hinterher auch die Fußgänger, die die Fahrradfahrer auf die Straße schicken möchten, weil sie sich von ihnen gestört fühlen.
Und was soll der Kommentar mit "sucht euch eine sinnvollere Sportart". Ist es sinnvoll alleine km-weit in einem stinkenden Auto die Straße zu verstopfen weil man damit ins Fitnesscenter fahren möchte? Wo soll denn da der Sinn drin liegen.
Warum wird hier zwischen "normalen Fahrradfahrer" und Rennradfahrer separiert. Fahrzeuge gehören grundsätzlich auf die Fahrbahn (ja auch nach unserer STVO). Und ein "Fahrrad frei" - Schild gibt kein Gebot vor. Es sollte immer der Schwächere Geschützt werden. Und das ist in allen Fällen der Fußgänger.
Es gibt kein Recht auf eine Mindestgeschwindigkeit. Die schwarzen Zahlen auf den runden weißen Schildern mit dem roten Rand geben nicht die Mindestgeschwindigkeit an.
Ich fahre auch mit dem Rad zur Arbeit, bin ich nun mit dem Brummifahrer gleichgestellt (Berufsfahrer) und darf Fußgänger vertreiben?
Wenn man sich die Gegenkommentare so durchliest, dann könnte man meinen, dass ein IQ-Test bei der Führerscheinprüfung die Straßen für alle sicherer machen würde.

Photoxic am 19.06.2012

Es gibt regeln und diese sind klar definiert.
Wenn es kein Schild gibt (Blaues Schild mit weisem Kreis und Weisem Rad) dann kann man den Radweg benutzten, muss aber nicht. Freie Wahl.
Nur weil es eine Autobahn von a nach b gibt, kannst du ja im Auto auch die Landstrasse benutzen...
Wenn dich ein Radfahrer auf der strasse nervt, dann frage ich dich warum? Ist es so schwer kurz langsamer zu werden und dann in gebührenden Abstand den Radfahrer zu überholen? (Der Abstand ist auch vom Gesetzgeber definiert und ein Überhohlen ist auf normalen Strassen nicht möglich wenn eine Auto von vorne kommt und man die Regel einhält, daran hält sich eine Minderheit der Menschen die mit einem Auto unterwegs sind).
Dieser ganze Kommentar ist lächerliches dummes Geschreibe von einem Neider... der sich am liebsten nicht um Regeln schert, sondern so macht wie er meint es richtig sei. An wie vielen stellen die du zu kritisieren hast ist den ein Schild das besagt das man zwingend diesen benutzen muss?

simpli am 17.05.2012

Was stört dich denn noch alles auf der Welt: Spielende Kinder, wenn du schlafen willst? Alte Omas, weil sie deine Parkbank blockieren? Leute, die zur gleichen Zeit einkaufen, oder in ein Konzert gehen? Mein Tip: Wandere in die Sahara aus!

tolera am 08.05.2012

1. radfahrer sind genauso wie mopeds, traktoren, krankenfahrstuehle verkehrsteilnehmer, wie autofahrer. auf landstrassen sind in der regel gar keine radwege vorhanden.

2. ob jemand aus sportlichen oder anderen motiven unterwegs ist, ist jedem selbst ueberlassen. wird ein autofahrer gefragt, ob er gerade ein fuer die gemeinschaft erforderliches motiv besitzt, waehrend er die umwelt belastet?

3. prinzipiell duerfen radfahrer als "verband" ab einer teilnehmerzahl von 15 nebeneinender fahren.

4. gegenseitige ruecksichtnahme gilt fuer alle. man hat auf einer bundesstrasse kein recht auf seine 100 km/h. wenn zu viele autos den verkehr zum erliegen bringen, dann kommt kein autofahrer auf die idee, den anderen autofahrern das "hobby" auszureden oder nur noch berufskraftfahrer zu dulden!

Daniel am 29.04.2012

Du hast doch echt keine ahnung von radfahren!! du kaufst dir doch auch ne schnelle karre und keine alte rostlauge, weils dich nerft wenn du langsam unterwegs bist.

12345 am 27.02.2012

weil radsport ein strassensport ist ! und Training nicht wie im rennen abgesperrt ist!!!
bei 15.000-18.000km wirds schwer bestimmte strassenabschnitte zu meiden...
bei mir hats bis jetzt immer gut geklappt,fahre vorrausschauend,mitdenkend und halte an jeder roten ampel,vorbildfunktion für die kleinsten(wollen doch auch radsport machen später)

karsten am 22.02.2012

dann hast du ja gleich einen Eindruck davon, wie es für mich ist, mit dem Motorrad langsame Autofahrer wie dich zu überholen.
Die Rennräder gehören auf die Straße

no-respect am 23.10.2011

Einen Traktor kann man auch nicht aus der Welt schaffen, nimmt mehr Platz ein als ein Rennrad und wenn ihr den Traktor trotzdem nicht auf der Straße wollt, verhungert ihr Schweinsbraten**essende Autofahrer.

Warum gehören Rennradfahrer nicht auf die Straße?
Biker (x-treme) am 30.03.2013

Rennradfahrer gehören nicht auf die Straße, weil Radfahren woanders viel schöner und gesünder ist!

Liebe Radfreunde,

denkt bitte erst einmal nach, bevor ihr euch ein Rennrad zulegt. Lauft nicht der Mode hinterher. Schaut euch die Wege in eurer Gegend an. Wenn es bei euch nur schlechte Radwege gibt, dann kauft euch lieber ein sportliches Trekkingrad oder Mountainbike.

Mit dem Rennrad ist man zwar schnell, dieselben Trainingseffekte lassen sich aber auch auf jedem anderen Fahrrad erzielen - sogar bei niedrigerer Geschwindigkeit.

Außerdem ist es doch auch viel schöner und gesünder, mal durch den Wald zu fahren. Tausendmal besser als der Lkw-Ruß auf der Landstraße. Ich bin überzeugt: Schon in kürze wird eine Studie feststellen, dass Rennradler häufiger an Lungenkrebs erkranken als Raucher... Sie schnüffeln immer schön mit hohem Puls und schneller Atmung an dem Auspuff der Kraftfahrzeuge, die gerade hochtourig überholen...

Frohe Ostern - ich düse jetzt durch den Schnee und über einen schönen Waldweg - auch das wäre mit Rennrad undenkbar ;-)

Marieke am 28.03.2013

Rennradfahrer sollen auf die Straße, wenn kein Radweg da ist oder der Radweg unbenutzbar ist. Und es gibt leider Radwege, die man als Radfahrer wirklich nicht benutzen kann, da sie lebensgefährlich sind. Aber bitte nehmt Rücksicht aufeinander. Liebe Rennradfahrer, beachtet die Verkehrsregeln und benehmt Euch auf der Straße. Ihr habt die kleinere Knautschzone. Aber ansonsten übt ihr einen tollen Sport aus!

mieze am 08.08.2012

die Idioten gefährden ja nicht nur sich sondern mich und andere. Das nenn ich grob fahrlässig!! und im Fall eines Unfalls kriegen die auch noch recht!??
Wenn ich nach Hause fahre muß ich eine steile, kurvenreiche, durch Wald führende Landstrasse fahren. Sehr oft bin ich schon mit gerade mal 70 km/h um eine Kurve gekommen und habe gerade noch schemenhaft einen Radler vor mir erkannt, abbremsen zu spät, Gegenverkehr aufgrund der vielen Kurven nicht vorhersehbar. Bis jetzt hatte ich immer Glück und konnte ausweichen, aber Hand auf´s Herz: ich würde vorher den Radfahrer über den Haufen schieben bevor ich auch noch einen entgegenkommenden Wagen ramme und da auch noch jemand (außer mir selbst) zu Schaden kommt. Verbot für Radler auf Land- und Bundesstrassen!!

Kevin am 25.07.2012

Sie verlangsamen den Verkehr.Das fürht zu unnötigen Beschleunigen und Abbremsen.Die Fahren wie sie wollen.Der Autofahrer ist ja immer der Böse.

HenningSchuenke am 10.07.2012

Der radweg wurde mal gebaut, damit Radfahrer drauf fahren, genauso, wie die Straße für Autos gebaut wurde.
Ich sehe sich auch immer wieder in ihren quietschbunten Klamotten, nebenan der Radweg, aber nein, die Herrschaften sind was Besseres, können da nicht fahren.
Was wäre wohl los, wenn sich ein Autofahrer die gleiche "Freiheit" nimmt, und auf dem Radweg fährt, weils ihm besser gefällt?
dazu kommt: an rennrädern ist kein Licht dran. ich war vor ein paar tagen oden auf der Rossfeldstraße im Nebel. Auch bei einer sichgtweite von 10m und weniger sind die da hochgekurbelt. Sie bei diesen Sichtverhältnissen rechtzeitig zu sehen, ist reine Glückssache.
Ich musste wieder runter, bin am Abend vorher bei Sonnenschein rauf mit dem Wohnmobil, durfte dort auf Nachfragen am Kassenhäuschen übernachten und am nächsten Morgen war nun mal Nebel.
Rallyesport ist auch ein Straßensport, trotzdem heizen die zu trainingszwecken nicht im öffentlichen Verkehr herum, wobei es natürlich jede Menge verkappte Rallyefahrer gibt.

governor am 05.06.2012

Ich stell meine Hantelbank demnächst auch auf die Straße - Garten hab ich nicht und an der frischen Luft trainier ich ganz gern...

Nee, mal im Ernst: Die Rennradfahrer bescheissen sich doch selbst: Im Fitness-Studio ist man gut, wenn man regelmäßig Gewicht oder Widerstand erhöht. Die Radfahrer steigen mit einem mittelschweren Fahrrad ein - und je länger sie ihrem Sport treu bleiben, desto leichter wird das Gefährt. Das heißt: Der Trainingseffekt nimmt mit dem Gewicht des Rads immer weiter ab.

Aber die Vertreter dieses Altherrensports brüsten sich dann damit, dass sie immer schneller unterwegs sind und immer weitere Strecken zurücklegen. Das ist kein Trainingseffekt - so etwas nennt man technischen Fortschritt.

Mal am Rande: Die meisten Rennräder sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen - und haben schon allein deshalb im Straßemverkehr nichts verloren. Von der unnötigen Verkehrsbehinderung durch Freizeitsport einmal abgesehen.

40 Tonnen am 01.05.2012

Ich bin Fernfahrer. wenn die Autobahn dicht ist, dann geht es runter auf die Landstraße. Bei dem Wetter ist das da aber auch nicht besser: Unsereins muss Arbeiten und pünktlich liefern. Und die Radheinis fahren zu viert in Zweierreihen. Ich will die nicht abdrängen. Aber wie solls gehen, mit 40 Tonnen unterm Arsch und plötzlichem Gegenverkehr?

Jungs, für eure Gesundheit: Fahrt, wo kein Verkehr ist. Vielleicht im Garten auf ner Tretrolle? Ich muss mein Geld auf der Straße verdienen. Ihr Rennradfahrer könnt euch auch woanders austoben.

franz am 27.02.2012

weils a schmarn ist ! hahaha

Verkehrsteilnehmer mit Respekt am 24.10.2011

Zur no-respect: Ich habe lieber einen Traktor mit Anhänger vor mir. Jedenfalls, wenn die Alternative so aussieht: 2 Rennradler nebeneinander und viele, viele dahinter.

Der Traktor ist schneller. Und er tut etwas sinnvolles. Der Landwirt tut - wie du schreibst - etwas sinnvolles für die Allgemeinheit. Er sorgt für einen gedeckten Tisch. Oder vollen Tank, falls er Raps anbaut.

Die Rennradfahrer dagegen tun etwas absolut egoistisches: Sie treiben Sport im allgemeinen Straßenverkehr. Wenn Sie auf der Straße fahren, dann behindern sie Menschen, die etwas wichtiges zu tun haben.

Es ist gut, wenn Menschen Sport treiben. Aber es gibt genug Alternativen, bei denen man etwas für sich tun kann - ohne andere zu behindern. Niemand ist gezwungen, auf ein Rennrad zu steigen, um die Ausdauer zu verbessern. Es gibt so viele andere Sportarten. Und die meisten sind gesünder.

Kati am 10.05.2011

Die Begründung auf dem Radweg sind die "normalen" Radfahrer ein Hinderniss für die Rennradfahrer ist genaus egoistisch wie der Wunsch des Autofahrers. Nutzt man mal einen simplen Dreisatz kommt folgender Vergleich auf: Ein Rennradfahrer fährt mit ca. 35-40 km/h auf einer relativ schmalen Landstraße wo der KFZ-Verkehr mit zugelassenen 100 km/h fährt, somit ein Hinderniss für den Verkehr darstellt. Der "normale" Radfaher fährt auf dem Radweg ca.15 km/h und der Rennradfahrer wieder so 35-40 (oder genau 37,5) km/h, somit ist der "normale" Radfahrer ein vergleichbares Hinderniss für den Rennradfahrer. Aber nun stellt sich die Frage, wobei passieren die meisten Unfälle, vorallem die TÖTLICHEN? Bei Unfällen auf der Straße mit Beteilungen eines KFZ oder eher auf dem Radweg mit zwei Fahrädern? Und wer hat das Recht egoistischer zu sein? Der KFZ-Fahrer, der meist nicht aus Spaß an der Freude fährt, sondern weil er arbeiten muss, oder Kinder abholen etc. oder der Rennradfahrer, der das Radfahren als enthusiastisches Hobby oder Sport betreibt? Ich selbst als Autofahrer und "normaler" Radfahrer bin zwiegespalten und kann die Radrennfahrer zum Teil verstehen, wenn die Radwege zum Teil wirklich sehr schlecht sind oder grade alle Familien im Umkreis ihren Spaziergang auf dem gemeinsamgenutzten Radweg/Fußgängerweg machen. Allerdings hört jedes Verständniss auf wenn die Rennradfahrer auf der KFZ-Straße fahren wie sie wollen, mal 2-4 Reihen oder mitten auf der Straße, dass man erst recht nicht überholen kann oder nur mit einem gefährlichen Mannöver. Rechtsgrundlage ist klar, vorhandener ausgeschilderter Radweg ist zu benutzen (bei starken Beschädigung kann die Polizei das eventuell verstehen und man könnte die Kommune dazubringen das Schild und die Nutzungspflicht somit an dieser Stelle zu entfernen) Sonst einzelen fahren und nicht nebeneinander, außer man fährt in einer Gruppe mit über 15 Leuten, dann darf man in Zweierreihen auf der Straße fahren.

FloBar am 21.04.2011

Hallo, ich muss Dir Recht geben. Denn wenn mein Sportgerät nicht auf den Radweg darf, (Gefahr von Beschädigung) Dann habe ich entweder das falsche Sportgerät (Mountainbike wäre besser) Oder den falschen Sportplatz gewählt. Wobei ich finde das die Strasse kein Sportplatz ist. Am besten sind dann noch die Rennradprofis mit 3,543 Kg Karbonbike und drahtigen 99 Kilo bei 1,72 cm größe. Die meinen sie könnte auch noch zu zweit den Belgischen Kreisel nachahmen und immer nebeneinander fahren. Weil der Radweg nur für Frauen und Kinder ist.
Gruss aus OWL

Tütendieb am 28.01.2011

Rennradler, bleibt bitte der Straße fern. Argumente stehen im Kommentar unten. Besorgt euch ein "vernünftiges" Fahrrad. Dann könnt ihr ohne zu stören Radwege benutzen und euch genauso gut fit halten. Ist auch für euch gesünder. Ihr seid weiter weg von den Abgasen. Und die Unfälle zwischen Pkw / Lkw nehmen gerade wieder zu. So ein Unfall ist gar nicht gesund und leider oft genug mit Todesfolge.

Kim-Jay am 20.01.2011

Ganz klar: Runter von der Straße! Nach den Radfahrern kommen sonst die Inlineskater. Danach die Jogger. Die Nordic-Walker sind noch nicht die schlimmsten von den Möchtegern-Straßensportlern. Die beflügeln nämlich die Rückwärtsgeher, ihren Sport auf der Straße auszuüben.


textpressi, am 08.04.2010
 
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Kommentare


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egal am 19.01.2013

lauter egoisten die da schreiben. versteh ich nicht. die strasse hat weder der autofahrer noch der radfahrer für sich gepachtet. jeder hat ein recht sie zu benutzen. denn aller zahlen dafür steuern. also was soll die blöde hetze gegen die rennradler?

cuchulainn am 29.07.2012

Das Fahrrad ist mein Hauptfahrzeug, allerdings nur, um von A nach B zu kommen. Ich bin kein Rennradfahrer. Wenn es Fahrradwege gibt, benutze ich die, weil ich gegen ein Auto definitiv verlieren werde.

Als ich das letzte Mal mit dem Auto gefahren bin, hatte ich auf kurviger Strecke zwei Rennradfahrer vor mir und einen hinter mir. Ich bin also hinter ihnen hergezockelt und konnte wegen Kurven und Gegenverkehr nicht überholen. Als ich dann endlich meine Chance sah und den Blinker setzte, war auf einmal der hintere Radfahrer neben mir und als er vorbei war, war auch die gerade Strecke wieder vorbei. Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn diese blöden Vollidioten mir nicht auf einmal Frechheiten zugerufen hätten, dass ich nicht Auto fahren könnte und gefälligst überholen sollte. Ja, wo denn?? Als es möglich war, war dieser Depp neben mir.

Ich muss allerdings ehrlich sagen: Wer auf dieser Strecke mit dem Fahrrad auf der Straße fährt, ist ein Idiot. Mir wäre es zu gefährlich. Aber dann noch Frechheiten machen. Das hat man gerne.

kevin am 25.07.2012

Scheiß Rennrad Fahrer.Wozu gibt es Radwege?

HenningSchuenke am 10.07.2012

Stimmt, oben dran steht Satire. Trotzdem volle Zustimmung zur Aussage. Ausserdem sagt doch die STVO: Wenn ein Radweg vorhanden ist, MUSS er auch benutzt werden. Selbst der ADFC hat das schon verstanden: http://www.adfc.de/verkehr--recht/rec...

textpressi am 05.07.2012

Ich danke für eure Kommentare - mir ist es lieber, wenn die gegensätzlichen Meinungen über die Straßennutzung hier aufeinander prallen. Lieber hier als auf der Straße.

Grundsätzlich: Ich erinnere an den Satire-Hinweis. Der Text ist aus der Sicht eines radikalen Autofahrers geschrieben. Nicht zwangsläufig aus meiner.

Darwin Malm am 05.07.2012

Autofahrer runter von der Straße und rauf auf die Autobahn!
Rennradfahren ist umweldfreundlich und erhält die Gesundheit!
Nur weil Du zu faul bist, Deinen dicken Arsch zu bewegen, willst Du andere dazu bekehren, einen anderen Sport zu betreiben? Warum fährst Du Auto? Deine täglichen 100 km kannst Du auch mit dem Rennrad fahren! So wich ich!

Tom am 23.10.2011

Na wenn für Autofahrer Rennradler ein Hindernis sind, dann sind für mich Motorradfahrer das in gleichem Maße die Autofahrer, also runter mit euren breiten Sofaärschen und Kippenausdemfensterschnickenden Insassen.
Begeistert Tour de France schauen, aber keiner darf trainieren, Fußballplatz in der Nachbarschaft zu laut!!!...aber WM gucken wollen.
Selbsterfahrungen sammeln, beide Sichtweisen und Lebensarten kennen und respektieren lernen.
In Italien und Spanien fahren die Autofahrer wie die Schweine, aber haben Respekt und Begeisterung für Sport. In D sind alle immer nur am Motzen über das was andere tuen, da gönnt der Eine dem Anderen nicht die Butter auf dem Brot. Jedem Aoto was nun auf dem Gehweg, oder halb auf dem Radweg parkt gehören die Spiegel abgetreten.
MTB im Wald...soll verboten werden, wir sind aber Olympiasieger...wo trainieren. Jan Ullrich auf dem Radweg, der hätte sofort einen Achter...
Leute denkt doch einfach mal positiv euren Mitmenschen gegenüber und nicht immer an euch selbst, dann ist das Leben sogar viel schöner als immer nur grau.
Außerdem muss ich als Radfahrer, der ich 9000 bis 11000 Km im Jahr fahre nun leider jeden Abgaskasten verklagen wegen Angriffes auf meine Gesundheit..., oder versuchtem Mord wegen Lungenkrebsgefahr???
Es gibt viiiiel zu meckern, lassen wir es sein.
Und immer daran denken die Herren Agroautofahrer, der Radfahrer ist Sportler, also in den meisten Fällen körperlich überlegen.
Habe leider schon sehr viel mit Autofahrern erleben müssen um vor leider nichts mehr zurück zu schrecken..., sorry.
Und im Gegensatz zu den meisten Autofahrern sind euch die Radfahrer gerne im Pannenfall behilflich...

Canonman am 06.07.2011

So einen Bullshit hab ich lange nicht mehr gelesen! Ich bin seit über 15 Jahren aufm Rennrad und fahre immer, wenn es machbar ist - nicht auf der Straße. Aber wenn man mal 5min auf die Landstraße muss (Radweg total fürn Eimer), wird man von euch genervten Autofahrern direkt angehupt und sogar beleidigt.

Es gibt in Deutschland viele Strecken ohne Radwege, dort werden extra für euch Autofahrer, Hinweisschilder "Achtung Radfahrer" aufgestellt und dann wird schon wieder gemeckert!

Über rasende Motorradfahrer die euch mit ner 1200er Yamaha bis 1m ans Heck donnern und dann ausscheren, was ist denn damit ? Wie wärs denn mit tollen Sportwagen-Prollos die noch viel mehr Scheiße bauen als alle Rennradfahrer zusammen!? Rennräder von der Straße okay, dann aber auch alle Sportwagen runter! Denn die können ja gefälligst auf nem Rundenkurs fahren und nicht in der Stadt die Bevölkerung durch sinnloses Rasen gefährden!

Lukas am 21.05.2011

Seid ihr alle ein bisschen gestört oder sso?
"Rennräder gehören nicht auf die Straße"
Was habt ihr da gegen wenn man mit nem Rennrad fährt anstadt mit nem Auto?
Seid ihr schonmal Rennrad gefahren? Es ist geil. Außerdem kann man auch mit Rennrad zur Arbeit wollen, daran schonmal gedacht?

Kletterer am 05.05.2011

Es gibt andere Methoden, um Sportlichkeit zu bewerten. Fahrradfahrer auf Rennrädern brüsten sich damit, besonders viele Kilometer in kürzester Zeit abzuspulen. Die Fahrräder müssen daher immer leichter werden. Man muss sich kaum anstrengen, um so ein Rad zu bewegen.

Irgendwie irrsinnig, wenn man bedenkt, dass man sich mehr fordert, wenn man mehr Gewicht bewegt. Man kann sich auch auspowern, wenn man ein Hollandrad durch die Prärie scheucht. 3 Prozent der Rennradfahrer hören jetzt bitte auf zu lesen:

Meiner Meinung nach sind 97 % Der Rennradsportler Angeber. Angeber, denen es eher darum geht, sportlich zu wirken als sportlich zu sein!




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