Katzen haben zahlreiche Möglichkeiten der Kommunikation. Neben der Körpersprache, Sie wissen schon, - gesträubtes Fell, Katzenbuckel, angelegte Ohren -  und der Lautsprache mit ihren zahlreichen Ausprägungen wie Maunzen, Gurren, Keckern ... gibt es bei der Katze weitere Arten der sogenannten Biokommunikation.
Unter Kommunikation, besser unter Biokommunikation, versteht man den Informationsaustausch, d.h. die Übertragung von Signalen zwischen zwei oder mehreren Organismen.

Als Möglichkeiten der (Bio-)Kommunikation stehen mehrere Verfahren zur Auswahl, die alle über gewisse Vor- und auch Nachteile verfügen.

Neben den auch vom Menschen bewusst eingesetzten Verfahren der optischen Kommunikation (Wahrnehmung von Farbe und Formen, Gestik und Mimik) und akustischen Kommunikation (Wahrnehmung von Lauten, aber auch dem bewussten Einsetzen von "Sprache"), gibt es noch drei weitere Kommunikationsverfahren, nämlich die chemische, die thermische und die taktile Biokommunikation.

Zu Wahrnehmungen der drei letztgenannten Signale ist der Mensch nur bedingt (und oft unbewusst) fähig. Für die zumeist nachtaktive Katze gehören Signale dieser Art, da sie auch bei Dunkelheit wahrgenommen werden, zu den wichtigen Informationsquellen.
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Chemokommunikation Lautgebung der Katze

Unter taktiler Kommunikation wird die Wahrnehmung von Reizen wie Berührung oder Schmerz, beispielsweise über die Haut verstanden. Bei der Katze spielt in diesem Zusammenhang die Wahrnehmung über Tasthaare, die Vibrissen (auch Schnurrhaare genannt) eine große Rolle. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch enge Stellen regelrecht ausloten.

Die thermische Kommunikation ist die Aufnahme von Temperaturunterschieden, Wärme und Kälte, aus dem sich eine Art thermisches Umgebungsbild zusammensetzen lässt.

Ein weites Feld ist für die Katze die chemische Kommunikation, bei der sogenannte Chemorezeptoren in Nase, auf der Zunge und im Jacobson'schen Organ Duft und Geschmack aufnehmen. Diese Kommunikationsart dient unter anderem zur Aufnahme von Markierungen anderer Katzen (z.B. Harnmarken) und auch zur Feststellung der Paarungsbereitschaft anderer Katzen im Revier.

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