Kommunikation der Katze
Erste Einblicke in die Kommunikation der Katze. Die Biokommunikation bietet zahlreiche Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen.
Als Möglichkeiten der (Bio-)Kommunikation stehen mehrere Verfahren zur Auswahl, die alle über gewisse Vor- und auch Nachteile verfügen.
Neben den auch vom Menschen bewusst eingesetzten Verfahren der optischen Kommunikation (Wahrnehmung von Farbe und Formen, Gestik und Mimik) und akustischen Kommunikation (Wahrnehmung von Lauten, aber auch dem bewussten Einsetzen von "Sprache"), gibt es noch drei weitere Kommunikationsverfahren, nämlich die chemische, die thermische und die taktile Biokommunikation.
Zu Wahrnehmungen der drei letztgenannten Signale ist der Mensch nur bedingt (und oft unbewusst) fähig. Für die zumeist nachtaktive Katze gehören Signale dieser Art, da sie auch bei Dunkelheit wahrgenommen werden, zu den wichtigen Informationsquellen.
Unter taktiler Kommunikation wird die Wahrnehmung von Reizen wie Berührung oder Schmerz, beispielsweise über die Haut verstanden. Bei der Katze spielt in diesem Zusammenhang die Wahrnehmung über Tasthaare, die Vibrissen (auch Schnurrhaare genannt) eine große Rolle. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch enge Stellen regelrecht ausloten.
Die thermische Kommunikation ist die Aufnahme von Temperaturunterschieden, Wärme und Kälte, aus dem sich eine Art thermisches Umgebungsbild zusammensetzen lässt.
Ein weites Feld ist für die Katze die chemische Kommunikation, bei der sogenannte Chemorezeptoren in Nase, auf der Zunge und im Jacobson'schen Organ Duft und Geschmack aufnehmen. Diese Kommunikationsart dient unter anderem zur Aufnahme von Markierungen anderer Katzen (z.B. Harnmarken) und auch zur Feststellung der Paarungsbereitschaft anderer Katzen im Revier.










Kommentare
viele Grüße
Ursula
Wir teilten uns mit einer Katze etwas über 21 Jahre lang eine Wohnung. Vielleicht durften wir auch nur bei ihr wohnen. Ich kann die von Simon angeführte Fähigkeit der Katze, uns Menschen mitzuteilen, was sie will, nur bestätigen. Im Gegensatz zu Menschen, die dann doch schneller aufgeben, wenn es nicht so gut läuft, hat die Katze viel mehr Ausdauer oder, wie ein Tierarzt einmal sagte, eine Katze gewinnt immer.
Viele Grüße
Wolf-Gero