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Italiens schönste Insel

Sardinien

Sardinien ist eine Insel, bei der die Natur noch intakt ist, die Landschaft abwechslungsreich und die Fauna und Flora einzigartig. Die Strände von Sardinien gehören zu den schönsten der Welt.

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Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und gehört politisch gesehen zu Italien. Die Ägypter nannten sie Schardana, die Euboier „Ichnoussa“ und die Griechen „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert. Sardinien ist etwa 200 km von italienischen Festland entfernt, dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Von Tunesien im Süden ist Sardinien 184 km entfernt. Im Norden liegt in nur 12 km Entfernung Korsika, getrennt durch die Bocche di Bonifacio. Im Westen liegt Menorca - die zu Spanien gehörenden Baleareninsel - am nächsten (335km).

Die Insel bildet mit einigen ihr vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und 1,65 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heißt Cagliari.

Sardinien ist bezaubernd schön, die Landschaft abwechslungsreich und das Tierreich und die Pflanzenwelt einmalig. Die naturbelassenen weißen Sandstrände der Insel wechseln sich ab mit felsigen, einsamen Buchten und gehören damit zu den schönsten der Welt. An der Küste findet man bizarre Granitformationen, Höhlen und Felsen, die sich im kristallklaren Wasser spiegeln. Im Landesinneren hingegen können Wälder, Berge und und grandiose Gebirgslandschaften, die vom smaragdfarbenen Meer umgeben sind, durchwandert werden. Und überall, soweit das Auge reicht, sind immergrüne Macchiasträucher zu erblicken. Für den kulturell Interessierten zeichnet sich Sardinien durch uralte Rituale, Bräuche und rauschende Feste aus. Dazu gehören neben bunten Trachten und kulinarischen Genüssen auch prähistorische Funde der Nuraghen, römische Artefakte und romanische Kirchen und Klöster.

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Weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Die romanisch-pisanische Kirche Santissima Trinità di Saccargia

Wer im Norden von Sardinien Urlaub macht, sollte der Abteikirche Santissima Trinitá di Saccargia unbedingt einen Besuch abstatten. Durch die ziegelrot leuchtenden Dächer, den 40 Meter hohen Glockenturm und dem schwarz-weiß gestreiften Mauerwerk aus Basalt und Kalkstein fällt das Bauwerk schon von weitem auf. Die Kirche wurde etwa um das Jahr 1120 im Auftrag des Richters Torres von Benediktiner-Mönchen aus Camaldoli nach toskanisch-lombardischem Vorbild erbaut.

Der Legende nach kniete in der Kirche eine Kuh zum Gebet nieder, woher wahrscheinlich auch der Name des Ortes "sa acca argia", die gefleckte Kuh, stammt. Und wer sich genau umschaut, findet tatsächlich am linken Teil des vorderen Bogengangs eine in Stein gemeißelte Kuh :-)

Tempio Pausania und Monte Limbaro

Tempio Pausania ist mit 14.000 Einwohnern eine der Hauptstädte der Provinz Olbia-Tempio im Nord-Osten Sardiniens. Tempio Pausania ist das historische und geographische Zentrum der Gallura und liegt idyllisch auf einem Hochplateau dem Monte Limbara zu Füßen. Wer durch das Städtchen streift, dem fällt sicher der historischen Ortskern mit den unverputzten Granithäusern auf. Ein typische Eigenheit, die charakteristisch für die diese Gegend ist. Im Zentrum findet sich viele hübsche Gässchen und Plätzchen, die Namen tragen wie Via Roma, Via Monti Masa, Piazza Gallura, Piazza Don Minzoni oder Piazza Purgatorio.

Grotta di Nettuno bei Alghero

Die Grotte liegt einen Meter über dem Meeresspiegel am Fuße einer 110 m hohen steilen Felswand und ist nur bei ruhiger See zu besichtigen. Sie ist über eine 654 Stufen zählende Treppe, die in die fast senkrechte Steilwand der Escala del Cabirol gemeißelt ist, zu erreichen und wurde erst 1954 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wer die 200 Höhenmeter nicht zu Fuß absteigen möchte, kann die Höhle auch alternativ mit einer weniger anstrengenden Bootstour von Alghero aus oder über einen nahe gelegenen Parkplatz erreichen.

Von dem weitverzweigten, etwa 4 km langen Höhlensystem sind nur einige hundert Meter begehbar. Im Rahmen der Führung können Tropfsteingebilde, Kalksteinablagerungen und ein kleiner etwa 120 m langer Salzwassersee, der mit dem Meer verbunden ist, besichtigt werden. Das unterirdische Tropfsteinreich mit den schneeweißen Kalksinterlandschaften und den gelblich bis ockerfarbenen Tropfsteinen lassen der Phanatasie freien Lauf. Erklärungen erfolgen über fest installierte Lautsprecher auf italienisch und englisch.

Sardinien ich komme wieder


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Kommentare

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Hans sagte:
am 19.01.2010
Hallo Amarilla,

Wie immer sind Deine Beiträge mit den genialsten Bilder bestückt! Das gibt gleich mal 5 Sterne! Traumstrände, Traumhafte Sonnenuntergänge, Träumerische Küsten... Wow, da fühlt man sich gleich Urlaubsreif! Bin gespannt auf mehr :-)

Viele Grüße,
Hans


Veröffentlicht: 16. Januar 2010

Autor Amarilla

Amarilla
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