Doch wie funktioniert das? Woher weiß Google, welche Inhalte für Leser interessant sind? Auf beinahe allen Websites im Internet findet man heute Anzeigen von Google. Auch hier auf Pagewizz verdienen die Autoren einen großen Anteil Ihres Geldes mit dieser Einnahmequelle. Und man muss dabei als Autor Google zu keinem Zeitpunkt mitteilen, über welche Themen man überhaupt schreibt.
Wie funktioniert eigentlich Google AdSense?
von Simon
Google AdSense zeigt automatisch auf den Inhalt abgestimmte Werbung an, d.h. Kontext-Sensitive Werbung.
Kontext-Sensitive Werbung
Das Prinzip ist einfach: Google wird lediglich ein Platz auf einer Webseite zugewiesen, auf der Werbung erscheinen soll. Dazu muss ein sogenanntes JavaScript-Programm vom Website-Betreiber an der entsprechenden Stelle im HTML-Code eingebaut werden. Beim Seitenaufbau wird dieses Programm automatisch gestartet und ließt dabei den Inhalt der gerade geladenen Seite aus. Diese Daten werden dann an einen Google-Server gesendet, der dann versucht, die wichtigsten Keywords aus dem Text zu erkennen. Google entscheidet daraufhin, welches Werbeprogramm am besten zu den Keywords passt, und sendet die entsprechende Anzeige an die reservierte Stelle der geladenen Seite.
AdSense Keywords
Woher aber weiß Google, welche Keywords zu welchen Anzeigen passen?
Auch das ist einfach erklärt: Werbetreibende nutzen Google AdWords, um AdSense-Anzeigen zu erstellen. Diese Anzeigen werden dann z.B. auf PageWizz eingeblendet und der AdWords-Kunde bezahlt einen bestimmten Betrag pro Klick auf diese Anzeigen. Ein Teil dessen was der AdWords-Kunde an Google bezahlt, sind dabei die Einnahmen der AdSense-Nutzer.
Damit die Werbung nun möglichst effektiv geschaltet werden kann, muss der AdWords-Kunde für jede Anzeige exakte Keywords angeben, die zur Einblendung der Werbung führen sollen. Das bedeutet, der AdWords-Kunde bestimmt mit den Keywords, bei welchen Inhalten seine Werbung erscheinen soll.
Dadurch ist auch verständlich, weshalb Google sehr streng auf das Klickverhalten der Leser achtet. Werden die Anzeigen eines AdSense-Nutzer zu oft geklickt, so erkennt Google die Abweichung anhand von Statistiken und wertet diese Klicks als Manipulation und Betrugsversuch. Um den zahlenden AdWords-Kunden zu schützen, führen ungültige Klicks i.a.R. zum sofortigen und dauerhaften Ausschluss des AdSense-Kunden.
AdSense Optimierung
Die Optimierung der Inhalte bei AdSense-Anzeigen verläuft komplett automatisch. Die ersten Anzeigen, die auf einem neuen Artikel erscheinen, passen meist nicht besonders gut zum eigentlichen Inhalt. Jedoch analysiert Google sehr exakt das Klickverhalten (s.o.). Wird eine bestimmte Anzeige nicht oder zu wenig geklickt, so wird anhand der Keywords bald eine andere Anzeige eingeblendet. Die Anzeigen werden dabei so lange gewechselt, bis ein optimales Klickvolumen erreicht wird. Aus diesem Grund dauert es auch i.d.R. mehrere Tage bis Wochen oder gar Monate, bis die Anzeigen perfekt auf den Seiteninhalt abgestimmt sind. In diesem Zeitraum sind die Einnahmen dementsprechend geringer als später, wenn die Optimierung weitgehend abgeschlossen ist (gleich hohe Beuscherzahlen vorausgesetzt).
Für die Optimierung der Platzierung und der Art der Werbung - ob Bilder und/oder Texte, Farben, etc. - ist der Website-Betreiber zuständig. Auch hierbei werden meist Klickanalysen (Google Analytics) betrieben, um festzustellen bei welcher Kombination die meisten Klicks entstehen. Aus diesem Grund ändern sich auch auf PageWizz regelmäßig die Anzeigenpositionen als auch -arten. Wie auch beim Inhalt, handelt es sich dabei um einen fortlaufenden Prozess, der eine längere Zeit in Anspruch nehmen kann bis ein Optimum gefunden ist.
Mehr über Google AdSense und AdWords
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Kommentare
Aha.
Endlich hab ich das kapiert..;)
Das war die - leicht verständliche - Info, die mir noch gefehlt hat.
VG Augenblick
Danke fuer diese leicht-verstaendliche Erklaerung von Google AdSense, Simon! Es ist erstaunlich, wie viel Aufmerksamkeit der exakten Anzeigenanpassung gewidmet wird.