Achtsamkeitsübung: Rosine

Dies ist wohl die bekannteste Achtsamkeitsübung überhaupt.

 

Nehmen Sie eine Rosine in die Hand. Es kann natürlich auch ein anderes Stück Trocken-Obst oder frisches Obst oder eine Nuss sein, falls sie keine Rosinen mögen.

Schauen Sie sich die Rosine so an, als hätten Sie noch nie zuvor in Ihrem Leben eine Rosine gesehen.

 

Wie sieht die Rosine aus? Welche Farbe hat sie? Wie sieht die Oberfläche aus?

Wie fühlt sich die Rosine an? Wie ist die Oberfläche beschaffen?

Wie riecht Sie?

 

Nachdem Sie die Rosine ausführlich von allen Seiten betrachtet haben, nehmen Sie die Rosine in den Mund.

 

Wie fühlt sie sich an? Was spüren Sie, wenn Sie auf die Rosine beißen? Wie schmeckt sie?

Achtsamkeitsübung: Den Atem spüren

Dies ist die einfachste Achtsamkeitsübung, da sie überall durchgeführt werden kann und keine Hilfsmittel benötigt werden.

 

Atmen tun wir alle immer und überall, aber meist geschieht das Atmen unbewusst. Nehmen Sie sich einfach mal ein paar Minuten Zeit und beobachten Ihre Atmung?

 

Wie bewegt sich ihr Bauch bei der Atmung? Wie fühlt sich die eingeatmete Luft an den Nasenflügeln an? Und wie die ausgeatmete Luft? Verfolgen Sie den Weg, den der Atem durch ihren Körper nimmt.

 

Achtsamkeitsübung: im Alltag

Bei jeder Tätigkeit kann man achtsam sein, in dem man sich voll auf die eine Sache konzentriert und im Körper nachspürt, was man dabei fühlt.

 

Wie fühlt es sich beim Anziehen an, wenn der Stoff über die Haut gleitet?

Wie fühlt sich das Prasseln des Wassers beim Duschen an?

Wie fühlt sich die Erde zwischen den Fingern beim Unkraut-Jäten an?

Achtsamkeitsübung: die Reise durch den Körper

Legen Sie sich bequem hin und spüren einmal achtsam Ihren gesamten Körper. Fangen Sie beim Kopf an. Wie fühlt sich der Kopf an? Gehen Sie weiter über die Schulter zu den Armen und Händen. Weiter über den Rücken, die Brust und den Bauch zu den Beinen und Füßen. Fühlen Sie sich in jeden Körperteil ein und seien Sie aufmerksam.

 

Achtsamkeitsübung: Essen

Sorgen Sie für eine ruhige und angenehme Stimmung, wie etwa ein schön gedeckter Tisch, und konzentrieren Sie sich völlig auf Ihr Essen.

Schalten Sie Fernseher und Radio aus und legen Sie Buch oder Zeitung beiseite.

Beobachten Sie, wie das Essen aussieht, wie es riecht und wie es sich im Mund anfühlt.

Wirkungen der Achtsamkeit

Wer regelmäßig achtsam ist, steigert sein körperliches und seelisches Wohlbefinden.

In Stress-Situationen wird es leichter, inne zu halten, zu beobachten und angemessen zu reagieren.

Auch der Umgang mit körperlichen Beschwerden und Schmerzen verändert sich.

Die Konzentration verbessert sich.

Ein tiefer und ungestörter Schlaf stellt sich ein.

Salutem, am 14.05.2012

Kommentare


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Salutem am 05.06.2012

Danke :) Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Achtsamkeit in Ihr Leben einbauen können.
Liebe Grüße Ulrike Schlüter

KittyFox am 05.06.2012

Danke für den schönen Artikel!



Bildquelle:
Fotolia (Stress macht glücklich!?)

Autor seit 2 Jahren
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