Wie oben beschrieben, gibt es also ganz verschiedene Ansätze, um effizient Amazon-Produkte zu bewerben. Was am besten funktioniert, hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden. Die Optimierung der Anzeigen ist ein Trial and error-Prozess und dabei helfen die internen Analysentools auf Pagewizz.
Vorgehensweise zur Optimierung eines veröffentlichten Artikels
Ein neuer Artikel wurde anhand der hier vorgestellten Erfahrungen aufgebaut und veröffentlicht. Mit den Lesern erhalten wir ständig neue Informationen darüber, was diese auf dem Artikel suchen und die präsentierten Amazon-Produkte sollten diesen Bedürfnissen möglichst genau entsprechen.
Schritt 1: Die Besucherstatistik eines Artikels listet die Suchbegriffe (Keywords) auf, nach denen die Leser zuvor auf Google und anderen Suchmaschinen gesucht haben. Diese sagen bereits eindeutig aus, was die Leser auf dem Artikel zu finden hoffen. Sofern die Möglichkeit besteht, bietet dem Leser genau diese Informationen und zeigt ihm dazu passend Amazon-Produkte. Zieht auch in Betracht, den eigentlichen Inhalte des Artikels entsprechend umzuschreiben. Bedenkt jedoch, dass dadurch die Seite auf Google anders eingestuft werden kann - zum Vor- oder Nachteil.
Schritt 2: Die Baustein-Klick-Analyse zeigt die Besucher- und Klickanzahl, sowie die Klickrate von jedem einzelnen Baustein mit Amazon-Links. Hier beginnt der wirkliche Trial and error-Prozess: Beobachtet die Klickraten und versucht Werte von mindestens 2-5% für jeden Amazon-Baustein zu erreichen. Ändert dazu die Position von zu schwachen Bausteinen, und/oder wählt eine andere Darstellung bzw. ganz neue Produkte.
Sobald mit einem Baustein Klicks erzielt werden, ist über den "mehr"-Link in der Statistik eine Liste aller von den Lesern aufgerufenen URLs zu Amazon verfügbar. Daran lässt sich sehr exakt erkennen, an welchen Produkten die Besucher Interesse haben. Die Produkte und deren Eigenschaften sollten dann gegebenenfalls im Artikel mehr herausgearbeitet werden.
Der gesamte Optimierungsprozess dauert - abhängig von den Leserzahlen und Eurer Erfahrung - Wochen bis Monate und kostet vor allem als Anfänger auch einiges an Mühe. Doch vor allem macht es auch Spaß und lohnt sich entsprechend.
Kommentare
Gute Idee! Aber wie der halt dann schmeckt... :-P Müsste ich mal testen.
@Grace: Es ist an der Zeit einen Glühwein-Hugo zu erfinden, oder? :)
@Leseratte: Soweit mir bekannt, muss man einen möglichst *aktuellen* Preis angeben. Die Angabe der Versandkosten ist sicherlich nur auf Amazon selbst erforderlich. Da macht das ja auch Sinn. Im Baustein können wir ohnehin nur den Preis anzeigen, den uns Amazon liefert - da haben wir keine Wahl.
Super Artikel! Beispiele sind immer viel anschaulicher als theoretische Erörterungen.
Nur bei der Preis-Sache bin ich unsicher: Ich meine mal gelesen zu haben (nicht auf Pagewizz), dass man neuerdings bei einer Preisangabe immer auch die Versandkosten nennen muss. Kann das sein, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Sehr hilfreich. Diese Anregungen werde ich nach und nach umsetzen. danke für den Tipp!
L.G. Alma
Jede Menge interessante Anregungen… werde gleich mal ans Umsetzen gehen :-) Danke, Simon!
Toller Artikel, Simon, hat mir sehr weitergeholfen, danke!
Sehr interessant, danke für die guten Tipps :-)
Zu meinem Artikel: Wow, ich wusste gar nicht, dass ich damit die meisten Amazon-Klicks habe... Ich habe da übrigens auch ganz gut verkauft und gute AdSense-Einnahmen, die Leserzahlen sind auch sehr hoch. Momentan geht das Interesse am Hugo allerdings zurück (kein Wunder, es ist doch eher ein Sommergetränk).
LG
@Klaus: Das sehe ich auch so. Wenn man *wirklich* hinter einem Produkt steht, kann man dieses auch überzeugend weiterempfehlen. Oberflächliche oder banale "persönliche" Empfehlungen funktionieren meist ohnehin nicht besonders gut.
Ich habe den Artikel um einen weiteren Abschnitt und um ein paar abschließende Worte diesbezüglich ergänzt.
Na dann werde ich mal meine Artikel nochmal anhand eurer neu eingearbeiteten Tipps überprüfen. Obwohl ich ja inzwischen auch ein paar Tage hier bin, hatte ich noch gar nicht bemerkt, dass man die Amazontexte überschreiben kann – man lernt nie aus …
LG Efes