Das Frühstück in der basischen Küche ist...

Ein gesundes basisches Frühstück ist im Idealfall ein Müsli bestehend aus ungezuckerten Getreideflocken, Milch, Nüssen, möglichst frischem Obst oder ersatzweise getrocknetes, nicht geschwefeltes Obst wie zum Beispiel Rosinen oder Feigen. Bei Bedarf bringt Honig als Zuckerersatz mehr süßen Geschmack in das Müsli. Beim Honigkauf sollten schonend hergestellte, am besten kalt geschleuderte Sorten bevorzugt werden.

Die basische Küche ist abwechslungsreich und gesund

Ein Restaurantbesuch ist kein Tabu

Wer auf Brötchen mit Marmelade nicht verzichten möchte, kann sich für ein Vollwertbrötchen mit Fruchtaufstrichen aus dem Reformhaus entscheiden. Der Zuckeranteil dieser Erzeugnisse ist in der Regel wesentlich niedriger. Ein Pürree ist aus frischem Obst und etwas Honig sehr schnell auch selbst zubereitet und kann beim basischen Frühstück als Aufstrich verwendet werden. Experimentieren Sie einfach mal mit verschiedenen Honigsorten - es gibt nicht nur den in Deutschland am meisten gekauften Lindenblütenhonig. Beim teureren neuseeländischen Manukahonig haben Wissenschaftler Inhaltsstoffe festgestellt, die das Immunsystem unterstützen können.

6 Honigsorten für das basische Frühstück
Honigvariationen
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Wie sieht die optimale Vorspeise...

Ein kleiner Rohkostteller ist die ideale Vorspeise. Die Portionen können abwechslungsreich sein mit geraspelten Möhren oder Radieschen, geviertelten Tomaten, Gurkenscheiben und natürlich ein paar Salatblättern. Der Fantasie sind bei der Auswahl der richtigen Gemüsesorten keine Grenzen gesetzt und das Angebot in den Geschäften ist inzwischen sehr vielfältig. Probieren Sie doch einfach als weitere Zutaten ausgefallene Kräuter, Gewürze oder Sprossen. In der basischen Küche wird kaltgepresstes Öl, vorzugsweise Oliven-, Raps- oder auch Leinöl verwendet. Bei Bedarf etwas hochwertigen Essig auf den Salat geben, das rundet den Geschmack ab.

Eine Basenumkehr vermeiden damit...

Damit der Verdauungsapparat nicht zu stark belastet wird, entscheiden Sie sich bitte lieber für kleinere Portionen. Jeder Bissen wird dabei gründlich gekaut. Passiert dies nicht, kann es trotz gesunder, basischer Ernährung, zu stärkeren Gärungsprozessen im Darm kommen. Jeder hat dies wahrscheinlich schon einmal erlebt. Wird das Essen aus Zeitmangel schnell heruntergeschlungen, kommt es zur Säurebildung und den damit verbundenen unangenehmen Beschwerden wie Sodbrennen oder Blähungen. Die sogenannte Basenumkehr ist eingetreten - aus basischen Lebensmitteln werden Säurelieferanten.

Basische Küche: beim Mittagessen braucht auf Fleisch...

Das zur Mittagszeit eingenommene Essen ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ungefähr die Hälfte der Mahlzeit besteht aus basenhaltigen Gemüsesorten (Kartoffeln zählen dazu), während die andere Hälfte aus Fisch, Käse, Eiern, Fleisch oder aus Hülsenfrüchten besteht. Die Zutaten für das am besten als Auflauf zubereitete Essen können je nach Jahreszeit bzw. Erntezeit variieren. Zum Süßen werden kaltgeschleuderter Ahornsirup oder auch Bienenhonig verwendet, beim Backen Ursüße.

Wer auf Fleisch, der in der basischen Ernährung als schlechter Säurelieferant bezeichnet wird, nicht verzichten möchte, sollte sich auf weißes Fleisch (Geflügel) und Fisch beschränken. Nach der Mahlzeit ist darauf zu achten, möglichst viel Mineralwasser ohne Kohlensäure oder/und Kräutertee (Cystustee und seine positive Wirkung) zu trinken. Der Körper kann die aufgenommene Harnsäure selbst nur schlecht abbauen und ist deshalb auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr angewiesen, um die schädliche Säure wieder auszuspülen. Bei Menschen, die unter Rheuma leiden, kann die im Fleisch enthaltene Arachidonsäure möglicherweise einen neuen Schub auslösen.

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Abendessen in der basischen Ernährung ohne...

Planen Sie Ihrem Verdauungsapparat zuliebe für das Abendessen bitte nur kleine Portionen ein, die nicht zu stark belasten. Auf keinen Fall sollten Rohkost, Salate oder blähende Hülsenfrüchte auf den Teller kommen. Auch rohes Obst eignet sich besser tagsüber mit etwas Naturjoghurt als kleine Zwischenmahlzeit und leckere Süßspeisen gehören abends ebenfalls nicht auf den Speiseplan der basischen Küche.

Den Körper mit genügend Basen versorgen können abends Gemüsegerichte. Warum nicht mal aus entsprechend zubereiteten Kürbissen oder Pilzen? Eine Entdeckungsreise in das Reich der Heil- und Vitalpilze (Reishi, Maitake, Cordecyps, Shiitake Pilz) kann sehr interessant sein. Wer stattdessen auf sein Butterbrot nicht verzichten möchte, kann Brot aus Vollkorn mit Käse als Belag essen und dazu ein Glas Milch oder Gemüsebrühe trinken. Die basische Küche ist rundum gesund und kann den Körper beim Entgiften wirksam unterstützen.

conny19, am 08.12.2011

Kommentare


conny19 am 19.01.2012
Hallo Irene, danke für dein Lob. Es freut mich, wenn dir meine Artikel gefallen. Ja, Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hat wirklich herausragende Eigenschaften. LG Conny
Irene1661 am 19.01.2012
Hallo Conny, das Honig antibakterielle Eigenschaften hat, ist altbekannt. Deswegen versorgt man (kleinere) Wunden mit Honig - selbst ausprobiert, es hilft tatsächlich. guckst du hier z.B: http://www.apitherapie.at/ATdownloads/Bogdanov_Nat_antibiot_Honig.pdf Eben, die Haut freut sich auch über so ein Leckerli. Übrigens, deine Artikel finde ich großartig, vielen Dank. Viele Grüße Irene
conny19 am 09.12.2011
Hallo Merlin, da kann ich nur zustimmen. Sich fanatisch nur basisch zu ernähren ist auch nicht richtig. Die gute Mischung macht´s - eine ausgewogene Zufuhr von Säuren und Basen. LG Conny
Merlin am 09.12.2011
Wie bei allen Sachen ist Fanatismus auch beim Essen fehl am Platze. Ich hab mich am Anfang selber gezwungen, bei Fertiggerichten die Bestandsteile zu lesen. Glaub mir das hilft. Niemand würde zuhause aus dem Reagenzglas kochen. Aber aus Zeitmangel geht es manchmal nicht anders. Kann man aber aufbessern mit einem Salat und Obst als Nachtisch. Unangenehme Nebenwirkungen vermeide ich von Anfang an durch Zugabe von Kümmelpulver. Und der Sonntagsbraten ist dann auch wieder etwas Besonderes. Früher haben die Leute auch nur das gegessen, was zur Jahreszeit wuchs und passte. Die "Basische Küche" ist letztendlich auch schneller als die "Klassische". Und wie alles, eine Gewohnheitssache. Zucker ist nebenbeigesagt genau so ein Suchtmittel wie Nikotin oder Alkohol. Wer nicht damit umgehen kann, muss die Folgen tragen. Liebe Grüße, mach weiter so. Merlin
conny19 am 08.12.2011
Hallo Ruth, danke für Dein Lob und den Daumen. LG Conny
conny19 am 08.12.2011
Hallo Merlin, prima, dass Du mit der überwiegend basischen Ernährung so gute Erfahrungen gemacht hast. Es ist schon erstaunlich, wie positiv sich das auf den Körper auswirken kann. Dass man mit dem Kauf von Honig die Natur unterstützt finde ich gut - daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Gruß Conny
conny19 am 08.12.2011
Hallo Simon, es freut mich, dass Dir der Artikel gefällt. Ja, leider haben sowohl Zucker als auch Honig eine säuernde Wirkung auf den Stoffwechsel des Körpers und theoretisch sollte man am besten ganz auf das Süßen verzichten. Theoretisch...Merlin hat bereits geschrieben, dass kaltgeschleuderter Honig die wertvolleren Inhaltsstoffe besitzt. Zucker wird lebensmitteltechnisch bearbeitet und dann bleibt nur noch der saure Rest übrig. Außerdem, das steht in meinem Artikel nicht, haben Wissenschaftler im (Manuka)Honig nachgewiesen, dass er über antibakterielle Eigenschaften verfügt. Am neuseeländischen Manukabusch liegt´s nicht. Vielleicht haben dann andere Honigsorten ähnliche Wirkung - soweit meine eigene Theorie. LG Conny
Krimifreundin am 08.12.2011
Sehr informativ und schön gestaltet! Chapeau und Daumen hoch! LG v Ruth

Autor seit 2 Jahren
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