Brustkrebs vorbeugen - Ursachen für die Krebserkrankung

von conny19

Das Auftreten von Brustkrebs so früh wie möglich zu erkennen ist die eine Sache. Genauso wichtig ist das Wissen um die Ursachen, damit Frau dem Brustkrebs vorbeugen kann.

Das Thema Brustkrebs wird in unserer Gesellschaft eher mit dem Blick auf eine möglichst frühe Erkennung dieser gefährlichen Krankheit betrachtet. Frauen werden aufgefordert, selber regelmäßig die Brust abzutasten und zur Vorsorge zu gehen, sie erhalten ab dem 50. Lebensjahr Termine für eine Mammographie. Weil diese Krebsform die häufigste Krebserkrankung bei Frauen ist, wird von Wissenschaftlern nach den Gründen dafür geforscht und immer mehr Ursachen für die steigende Zahl von Patientinnen erkannt. Dem Brustkrebs vorbeugen: jede Frau sollte über die Risiken genau Bescheid wissen, um selbst so gut wie möglich etwas dagegen zu tun.

Ursachen von Brustkrebs: anerkannte Risikofaktoren

Nach Angaben der Krebsforschungsbehörde der Weltgesundheitsorganisation WHO wird von ca. 1,38 Millionen neu an Brustkrebs erkrankter Frauen pro Jahr gesprochen, in Deutschland lag diese Zahl im Jahr 2010 bei fast 60.000. Leider gibt es Faktoren die nicht oder extrem schwer beeinflusst werden können. Zu den von Wissenschaftlern allgemein anerkannten Ursachen von Brustkrebs zählen:

  • das Alter und der Wohnort
  • der sozioökonomische Status
  • die Gene
  • ein frühes Einsetzen der Menstruation
  • ein später Beginn der Menopause
  • ionisierende Strahlen in der Umwelt

Brustkrebs vorbeugen - Ursachen, die beeinflussbar sind

Neben den wenig zu ändernden Faktoren gibt es inzwischen viele weitere bekannte Risikofaktoren, auf die Frauen Einfluss haben. Bei jedem einzelnen Punkt sollte Frau überlegen, ob sie dem Brustkrebs vorbeugen und verschiedene Risikofaktoren ganz oder zumindest teilweise beeinflussen kann:

  • die Ernährung - einer gesunden Ernährung kommt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu
  • Übergewicht - mit entsprechender Ernährung und am besten mit Bewegung ist diese Ursache für Brustkrebs durchaus zu beeinflussen
  • der Alkohol - Studien konnten einen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe des Alkoholkonsums und dem Auftreten der bösartigen Erkrankung feststellen. Grundsätzlich sollten laut Deutschem Krebsforschungszentrum täglich nicht mehr als 10 - 12 Gramm Alkohol getrunken werden. Trotzdem, "wer regelmäßig ein bisschen trinkt, kommt alles in allem nicht besser weg, als jemand, der gelegentlich zu viel Alkohol konsumiert."
  • die Pille und andere hormonelle Verhütungsmethoden sowie die
  • Hormonersatztherapie - in den Wechseljahren verordnete Hormone sind inzwischen ebenfalls als Risikofaktor erkannt. Je länger Frau Östrogene zu sich nimmt, je höher ist das Risiko, dass dies zum Krebsausbruch führen. Ein guter Kompromiss bei mehr oder weniger stark auftretenden Wechseljahresbeschwerden ist die Einnahme von Heilpflanzen wie zum Beispiel die Silbertraubenkerze.
  • die Länge der Stillzeiten - keine oder eine kurze Stillzeit gilt ebenfalls als Risiko
  • ionisierende Strahlung durch medizinische Untersuchungen
Alkohol: Ursache für Krebs
Alkohol: Ursache für Krebs
pixabay
Brustkrebs vorbeugen: gesunde Ernährung
Brustkrebs vorbeugen: gesunde Ernährung
pixabay

Östrogene und das Entstehen von Krebs

Bei der Entstehung von Brustkrebs spielt Östrogen eine entscheidende Rolle, denn das Hormon ist verantwortlich für die Zellteilung im Brustgewebe. Je länger Frau sowohl dem körpereigenen Östrogen ausgesetzt ist, als auch durch die äußere Zufuhr, desto größer ist das Risiko einer Erkrankung. Wie in den oben beschriebenen Risikofaktoren kommen deshalb dem Eintreten der ersten Menstruation als auch dem Beginn der Menopause eine entscheidende Bedeutung zu, weil sich durch diesen Zeitraum die erhöhte Gefahr erklären lässt.

Gefahr durch Chemikalien

Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass es eine Verbindung zwischen dem Entstehen dieser bösartigen Krankheit und verschiedenen Umweltbelastungen gibt. Dazu gehört der tägliche Umgang mit bestimmten Chemikalien die unter Verdacht stehen, das Entstehen von Brustkrebs zu begünstigen. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, um auf alle giftigen Stoffe, mit denen Menschen im Alltag mehr oder weniger zu tun haben, einzugehen. Diese Details und viele weitere Informationen zum Thema Brustkrebs vorbeugen erhalten Sie bei den im letzten Absatz angegebenen Adressen. Ich beschränke mich hier nur auf einen sehr kurzen Abriss:

  • Bisphenol A - kommt vor in Nagellack, weißen Zahnfüllungen, Gegenständen aus Plastik,....
  • Styrol (Styren) - in Plastik, Gummi,....
  • Nonylphenol, weitere Alkylphenole - bis 0,1% verboten, noch erlaubt in Spielzeug, Verpackung in der Lebensmittelindustrie,....
  • Phthalate - in Kosmetika, Spielzeug, beschichteten Textilien,....
  • Parabene - als Konservierungsmittel in Kosmetik- und Körperpflegemitteln, in Lebens- und Arzneimittelprodukten,....

Dem Brustkrebs vorbeugen - alle Ursachen erkennen

Mehr Informationen zum Thema Brustkrebs vorbeugen gibt es beim AKF e.V., dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft oder der WECF e.V. Women in Europe for a Common Future. "Heilen ist gut gut, vermeiden ist besser" ist das Motto dieser beiden Vereinigungen. Sie gehen diesen wichtigen Schritt weiter und wollen ihre Bemühungen zu dem brisanten Thema nicht nur so verstanden wissen, dass jede Frau selbst verantwortlich ist durch einen vorsorgenden Lebensstil, um die persönliche Gefährdung zu minimieren: "Wir verstehen unter Vermeidung gemeinsame gesellschaftliche und politische Anstregungen, aus der Welt zu schaffen, was krank macht."

Brustkrebs vorbeugen - Ursachen kennen
Brustkrebs vorbeugen - Ursachen kennen

Bitte beachten Sie, dass der Artikel nicht den fachlichen Rat eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzen kann.

Wenn der Organismus mit dem Entschlacken überlastet ist, stellt sich die Frage, wie ein Entgiften des Körpers sinnvoll und möglichst schnell unterstützt werden kann.

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conny19, am 13.03.2012
 
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Kommentare


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conny19 am 03.04.2012

Hallo Grace,
danke für den interessanten Link. Ja, das Thema Vorsorge ist schon etwas heikel. Es gibt ja nicht nur die falschen Diagnosen, es wird auch davon ausgegangen, dass die ionisierenden Strahlen bei der Mammographie alles andere als gut für den Körper sind und somit auch schon ein Risikofaktor für das Entstehen von Krebs darstellen. Keine leichte Entscheidung für eine Frau, ob sie auch diese Form der Vorsorge in Anspruch nimmt.
LG Conny

conny19 am 03.04.2012

Hallo Sandra,
ich wünsche dir ganz viel Kraft, um den Brustkrebs zu besiegen. Bisher hatte ich gedacht, dass die meisten Risikofaktoren auf mich nicht zutreffen. Dass die ganzen Umweltbedingungen eine derart große Rolle spielen können, war mir bisher auch nicht so klar gewesen. Ich versuche mit regelmäßigen Entgiftungskuren (Vitalpilze) noch weiter vorzubeugen, ob´s was bringt, man wird sehen.
LG Conny

Grace am 03.04.2012

@DiesundDas: Schau mal, das ist interessant: http://www.welt.de/gesundheit/article...

DiesUndDas am 01.04.2012

Ich habe Deinen Artikel mit Interesse gelesen, obwohl ich die ganzen Risikofaktoren kenne. Seit 2 Monaten habe ich Brustkrebs, obwohl ich mich gesund ernähre, viel Sport betreibe, kein Übergewicht habe, nur mäßig Alkohol trinke, ...
Wahrscheinlich sind es wirklich unsere Umweltbedingungen, die das Krebsrisiko fördern.
Ich bin inzwischen fast ein Fatalist, denn trotz aller Vorsorge hat mich der Krebs nicht verschont! Allerdings wurde er frühzeitig genug erkannt, um möglicherweise geheilt zu werden.
Also lohnt sich Vorsorge doch!
Liebe Grüße
Sandra

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