Zutaten für 2 Portionen:

3-4 mittelgroße Kartoffeln (etwa 500g) • 1 Lorbeerblatt, 3 Pimentkörner, etwas Salz • Wasser • ca. 100g gewürfelten Speck • 1 mittelgroße Zwiebel • etwas Öl • 1 Esslöffel Mehl • 500ml Buttermilch

Zubereitungszeit 10 min - Gesamtzeit 20 min:

Benötigt werden außer den Zutaten ein Topf und eine Pfanne sowie ein Gefäß zum Anrühren der Buttermilch und ein Schneebesen.

Zunächst werden die Kartoffeln geschält, gewaschen und in kleine Würfel geschnitten. Sodann gibt man die Kartoffeln in einen Topf und fügt etwas Salz sowie das Lorbeerblatt und die Pimentkörner hinzu. Soviel Wasser einfüllen, dass die Kartoffeln gut bedeckt sind. Etwa 15 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind, dann das Lorbeerblatt und die Pimentkörner entfernen.

In der Zwischenzeit den gewürfelten Speck in einer Pfanne mit ganz wenig Öl leicht anbräunen, dann die in feine Würfel geschnittene Zwiebel zugeben und mit anbräunen lassen.

Nun einen gehäuften Esslöffel Mehl mit 2-3 Esslöffeln von der Buttermilch klumpenfrei anrühren, dann die restliche Buttermilch zugeben und das Ganze unter Rühren in die noch kochenden Kartoffeln (inklusive Kartoffelkochwasser) einrühren. Kurz aufkochen lassen, währenddessen gut umrühren und die Kartoffeln dabei ganz leicht mit dem Schneebesen zerdrücken. Es sollen noch Kartoffelstücke sichtbar bleiben. Dann etwa 2 Esslöffel Wasser in die Pfanne mit dem Speck-Zwiebel-Gemisch geben und den Bodensatz durch Rühren lösen, anschließend dieses Gemisch in die Suppe einrühren. Guten Appetit!

Das Buttermilchsuppenrezept stammt aus Pommern, wo es früher auf den Gütern als herzhafte Mahlzeit während der Feldarbeit verzehrt wurde, denn es macht satt, führt aber nicht zu Völlegefühl, weil es ein leichtes Gericht ist. Alle Zutaten kamen aus eigener Produktion (bis auf die Gewürze vielleicht): Jeder Hof hatte Kühe für die Milch, Schweine (nicht nur) für den Speck, Kartoffeln wurden angebaut und gediehen in den sandigen Böden hervorragend, und Zwiebeln hatte man im Gemüsegarten.

Aus anderen Regionen Deutschlands sind ähnliche Rezepte mit Variationen bekannt.

KittyFox, am 08.08.2012

Kommentare


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Achatnia am 02.10.2012

Ich mag den würzigen Geschmack von Speck in Kombination mit Buttermilch. Meine Vorfahren stammen aus Ostpreußen und ich bin mit einigen dieser Rezepte aufgewachsen. Meinen Kopfsalat mache ich auch nie mit Zitronensaft, sondern mit saurer Sahne.

Liebe Grüße
Achatnia

KittyFox am 16.08.2012

@Beany: Wünsche guten Appetit!
@ElgaK: Freut mich, dass es dir geschmeckt hat. Ja, man kann das noch etwas abwandeln, z.B. auch ein paar Kartoffeln mehr nehmen, dann wird es auch noch etwas dicklicher.
LG

ElgaK am 16.08.2012

Gestern wurde bei mir die Buttermilchsuppe getestet. Ich war angenehm überrascht. Eine kleine Änderung habe ich allerdings vorgenommen. Mit einem Löffel Mehl war mir die Suppe nicht sämig genug, daher habe ich noch etwas Speisestärke hinzugefügt. Bei dem warmen Wetter war die Suppe genau das Richtige, nicht zu mächtig und lecker.
LG Elga

Beany am 16.08.2012

Mmh, das klingt wirklich lecker - und außerdem liebe ich Buttermilch :-) Also die Suppe probiere ich auf jeden Fall!

Viele Grüße
Anja

KittyFox am 10.08.2012

Ja, freut mich, Susi. Lass es dir schmecken!
LG

susivital am 10.08.2012

Mhm, sieht sehr lecker aus, und ist auch grad alles vorrätig. Dann steht der Buttermilchsuppe nichts mehr im Weg!
LG Susi

ElgaK am 09.08.2012

Aha, wenn das reicht. Werde ich bestimmt mal probieren.

KittyFox am 09.08.2012

Hallo ElgaK,
nein, der Schneebesen, mit dem man vorher die Buttermilch angerührt hat, reicht völlig aus, weil es ja kein Kartoffelstampf werden soll, sondern nur einfach die kleinen Kartoffelwürfelchen etwas zerdrückt werden sollen, nur ganz leicht.
Guten Hunger und LG!


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