Sechste Woche: Bewegung ist der Anfang von allem - Blutfette verbessern durch Bewegung und Sport

Nichts spricht dagegen, schon ab der ersten Woche mit mehr Bewegung und Sport anzufangen, aber in Martinez' 10-Wochen-Plan taucht dieser Punkt erst jetzt auf, in Woche 6.

Es sind die kleinen Veränderungen, zu denen der Facharzt rät: statt dem Aufzug mal die Treppe nehmen, aber auch längere Einheiten wie Spazierengehen, Joggen oder Radfahren kann man in seine Woche integrieren.

Was aber tun, wenn man bisher am Sessel klebte, an Übergewicht leidet und (momentan noch) wenig Spaß an der Bewegung findet, sondern sich eher quält? Auch für diese Situationen liefert Martinez Hinweise. in seinem "Walk"-Planer liest man, wie sich die Kondition und damit auch die Freude Woche für Woche steigern lassen.

"Richtiges Training", schreibt Martinez, "verbessert die Blutfettwerte und die Fitness." Und wozu ist das gut? Weil allein schon regelmäßige Bewegung das Risiko um mindestens ein Drittel mindert, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Dem Cholesterin zu Leibe rücken – die kleine Bewegung zwischendurch
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Siebte Woche: die hohe Schule der Ernährung - Die Zusammensetzung der Nahrung

In Woche 7 beschäftigt sich Martinez mit der Zusammensetzung unserer Nahrung. Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind es, die über das hinaus, was Martinez bereits beschrieben hat, lebenswichtigen Einfluss nehmen auf unser Wohlbefinden, auf unsere Gesundheit.

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Was das Besondere an diesen Mikronährstoffen ist, formuliert Martinez sehr zurückhaltend folgendermaßen: "Es werden sehr vielfältige Wirkungen diskutiert. Cholesterinsenkung, Blutdrucksenkung, antibakterielle, antithrombotische (blutverdünnende) und sogar eine krebsschützende Wirkung wird angenommen."

Achte Woche: durch Abnehmen das Cholesterin senken - Die Folgen von Übergewicht

Neben der Blutdruckerhöhung birgt Übergewicht zusätzliche  Risiken:

  • Gelenke werden stärker belastet und verschleißen rascher
  • Diabetes mellitus droht.

Dass Gelenke verschleißen ist keine Sache, die man achselzuckend aufs Älterwerden schieben sollte. Verschlissene Gelenke können einem den Alltag zur Hölle machen: Die Beweglichkeit ist eingeschränkt, und nur unter Schmerzen sind manche Handreichungen möglich, beispielsweise das Strümpfeanziehen oder Schuhebinden. Geschädigte Hüftgelenke können höllische Schmerzen verursachen, die Füße leiden unter dem Gewicht, das sie tragen müssen. Zusammengefasst: Übergewicht ist keine Kleinigkeit und schon gar nicht mit dem Hinweis auf persönliche Vorlieben zu begegnen.

Wo aber das Übergewicht beginnt, kann durchaus sehr, sehr unterschiedlich sein. Es hat sich eingebürgert, dem Body-Mass-Index (BMI) als Reverenz zu Rate zu ziehen. Aber auch hier entpuppt sich so ganz allmählich, dass die einseitige Orientierung an einer Zahl nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ein muskulärer untersetzter Mann hat vielleicht denselben hohen BMI wie ein Mann derselben Größe, aber mit deutlichem Bauch – in beiden Fällen wäre die Diagnose "Übergewicht" durch den BMI angebracht. Im Fall des kräftigen Mannes aber eindeutig falsch. Dankenswerterweise berücksichtigt Martinez den aktuellen Stand zu diesem Thema.

Neunte Woche: Entspannung ist wichtig - Entspannen – das Sofortprogramm für bessere Cholesterinwerte

Auch das Programm von Woche 9 muss man nicht erst nach 60 Tagen beginnen: Entspannen lässt sich schon von Anfang an in den 10-Wochen-Plan integrieren genauso wie die Bewegung! Was Martinez nun erreichen will, ist ein Bewusstsein um die Zusammenhänge. 

Aufregung, Hektik, Druck – eine belastete Seele sendet Signale aus, die sich körperlich auswirken. So haben finnische Forscher über 25 Jahre lang Angestellte beobachtet und festgestellt, dass hoher Arbeitsstress mit erhöhten Cholesterinwerten einhergeht und dem mehr als doppelt so hohen Risiko einer tödlich verlaufenden Herzerkrankung (S. 214).

Einen eindringlichen Appell richtet Martinez an die Raucher: "Hört auf!" ruft er ihnen zu und präzisiert das mit im Grunde bekannten Fakten: dass nämlich das Rauchen als einer der stärksten Risikofaktoren angesehen werden muss.

Zehnte Woche: medikamentöse und alternative Eingriffe - Cholesterinsenkende Medikamente und natürlich Mittel

Geschafft! 10 Wochen lang folgt man nun schon dem Plan von Martinez mit dem Ziel, seine Cholesterinwerte zu senken. Und natürlich muss auch ein Blick auf die medikamentöse Behandlung geworfen werden, mit der die Medizin zu viel Cholesterin im Blut in den Griff bekommen will. Martinez nennt hier die gebräuchlichsten Mittel (die Statine), die "Shooting-stars" unter den Medikamenten (Nikotinsäure, Ezetimib), und er schaut darauf, wohin die Reise geht: die Zukunft der Cholesterinbehandlung. Hier tauchen dann auch die pflanzlichen Mittel zur Cholesterinsenkung auf.

Disclaimer - Bitte beachten Sie

Die Informationen auf dieser Seite sind sorgfältig ausgesucht und nach bestem Wissen zusammengetragen worden.

Bitte beachten Sie aber, dass die hier genannten Hinweise natürlich nicht den Rat einer erfahrenen Fachkraft ersetzen. Im Falle von Beschwerden gilt also immer: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

© Fotocredits
Das Foto zeigt den Titel (Cover) von "Cholesterin selbst senken in 10 Wochen". Die Urheberrechte liegen beim Verlag Schlütersche.

Autor: Johannes Flörsch

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jofl, am 17.04.2012

Kommentare


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jofl am 18.04.2012

Auch hier: dito ;-))

Merlin am 17.04.2012

Dito Teil 1. Wertvoller Artikel.
LG Merlin



Autor seit 2 Jahren
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