Chronische Blasenentzündung - Wenn nichts mehr hilft

von susivital

Will die chronische Blasenentzündung trotz (oder durch?) ständiger Antibiotikagaben gar nicht mehr verschwinden, gilt es, nach Alternativen zu forschen.

Liest man sich in das Thema akute oder chronische Blasenentzündung ein, stellt man fest, dass Theorie und Praxis nicht immer übereinstimmen. So heißt es z.B., dass durch Antibiotikatherapie Blasenentzündungen wirkungsvoll und schnell behandelt werden können. Schaut man aber in verschiedenen Foren nach, so sind diese voll von verzweifelten, nach Hilfe suchenden (meist) Frauen, die mit ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen zu kämpfen haben. Diese sind äußerst schmerzhaft und langwierig, und schränken die Lebensqualität stark ein. Die meisten Frauen nutzten alle Möglichkeiten (viel trinken, keine kalten Füße bekommen, nicht schwimmen gehen, penible Intimpflege usw.) um einer Blasenentzündung vorzubeugen, doch nichts scheint zu funktionieren. Woran kann das liegen?

Teufelskreis Antibiotika

Die Standardtherape bei akuter Blasenentzündung stellt selbstverständlich die Gabe von Antibiotika dar, um die eingedrungenen Bakterien abzutöten. Antibiotika tötet jedoch nicht nur die "bösen" Bakterien ab, sondern auch jede Menge gute Bakterien, die im Darm unser Immunsystem bilden. Folglich kommt es zu einer Immunsystemschwächung. Wird nun die Darmflora durch Probiotische Kulturen wie Omniflora®, Mutaflor®, Trisana® Colon Balance oder sonstige Bakterienpräparate nicht wieder aufgebaut, kann es zur dauerhaften Schwächung des Immunsystems durch Fehlbesiedelung kommen. Ohne intaktes Immunsystem ist es nun für Bakterien, die in die Blase wandern ein leichtes, eine neue Blasenentzündung auszulösen. Auch der Darmpilz Candida Albicans stellt eine mögliche Fehlbesiedelung dar, und kann zudem selbst noch Blasenentzündungen auslösen.

Über folgende Alternativen zu Antibiotika wurden schon positive Erfahrung bei akuter und chronischer Blasenentzündung und deren Vorbeugung berichtet. Diese sind nebenwirkungsfrei und belasten das Immunsystem nicht:

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Chronische Blasenentzündung ohne Bakterienbeteiligung

Oftmals kommt es zu chronischen Blasenentzündungen, obwohl überhaupt keine Bakterien nachgewiesen werden können. Antibiotikagaben können hierbei also gar keine Linderung bringen, werden aber trotzdem verschrieben, mit den bekannten Folgen. Bei Blasentzündungen ohne Bakterien sollte daher auch an den Darmpilz Candida Albicans gedacht werden. Dieser ist häufig im Darm leider sehr schwer nachzuweisen, und es kommt dadurch zu falsch negativen Ergebnissen aus der Stuhluntersuchung. Ein Candidabefall ist ein komplexes Thema, und tritt häufig auch in Kombination mit Schwermetallen auf (siehe unten).  Hier ist ein Fachmann gefragt!

Interstitielle Blasenentzündung (Interstitielle Zystitis)

Eine schwere, und laut Schulmedizin unheilbare Form der chronischen Blasenentzündung stellt die interstitielle Blasenentzündung dar. Vermutlich entwickelt sich diese genau aus dem Teufelskreis Antibiotika Gabe - Immunsystemschwächung bzw. Immunsystemschwächung aus anderen Gründen (z.B. Überlastung des Körpers mit Giftstoffen, u.a. Quecksilber, Pestizide uvm.) Interstitielle Blasenentzündungen treten oft in Kombination mit anderen chronischen Kranken auf, z.B. Morbus Chron, Fibromyalgie, Migräne oder Depressionen. Auch diese Krankheiten stehen in der Naturheilkunde im Zusammenhang mit einem schlecht arbeitenden, überlasteten Immunsystem und Autoimmunerkrankungen. Wieder sollte der Candida Albicans nicht vergessen werden. Dieser hat nämlich zusätzlich eine Schutzfunktion. Er bindet Metalle im Körper, um diesen vor den Schwermetallen zu schützen. Jedoch bildet der Candida selber saure Stoffwechselprodukte, welche den Körper zusätzlich belasten. Saure Stoffwechselprodukte reizen wiederum die empfindliche, gestörte Blasenschleimhaut und können den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen.

Säure-Basen-Haushalt

Durch diverse Stoffwechselvorgänge entstehen im Körper ständig Säuren, welche durch bestimmte basische Mineralien neutralisiert werden müssen. Das ist wichtig, um pH-Wert im Blut konstant zu halten. Werden dem Körper mit der Nahrung genügend Mineralien zugeführt, werden Säuren durch diese gebunden und ausgeschieden. Durch eine nicht ausgewogene Ernährung mit zu wenig Obst und Gemüse, Auszugsmehl, Haushaltszucker, zu viel Fleisch u.v.m. ist die ausreichende Versorgung mit basischen Mineralien nicht immer gegeben. Stress, Hektik, Candida Albicans, Schwermetallbelastung und Umweltgifte sorgen zudem für eine vermehrte Säurebildung im Körper. Die Ausscheidungsorgane sind ständigen Säureattacken ausgesetzt, und dementsprechend gereizt.

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Mit einer Basenkur gegen chronische Blasenentzündung

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Chronische Blasenentzündung: Behandlungsmöglichkeiten bei Interstitielle Zystitis

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Die Informationen in diesem Artikel ersetzen nicht den Rat und Besuch eines Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers und spiegeln meine persönliche Meinung/ Erfahrung dar. Inhalte entsprechen zum Teil nicht der gängigen Lehrmeinung.

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Kommt es zu anhaltenden Schmerzen nach einer Zahnextraktion, kann es sich um eine trockene Alveole handeln. Hier mein Erfahrungsbericht. (von susivital)
susivital, am 04.01.2012
 
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Wie wurden Sie Ihre chronische Blasenentzündung los? - Weitere Tipps und Tricks für Betroffene:


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susivital am 08.01.2013

@Johanna, danke für die Tipps. Akut macht das Cystinol bestimmt Sinn. Es ist pflanzlich und scheint keine Nebenwirkungen zu haben. Jedoch würde mich stören, jeden Tag etwas einnehmen zu müssen, damit keine Blasenentzündung entsteht. Ich würde das Übel lieber dann an der Wurzel packen, und Entsäuern, Entgiften und das Immunsystem, sprich Darmflora aufbauen, damit keine Angriffsfläche mehr vorhanden ist.

Johanna am 08.01.2013

Hey!

Ich hatte auch schon des öfteren Probleme mit Blasenentzündung.. Angefangen hat es vor ca. 3 Jahren. Damals hatte ich über ein Jahr hinweg ständig (ca. alle 2 Wochen) Blasenentzündung und musste fast einmal pro Monat Antibiotika nehmen... Damals hab ichs mit UroVaxom in den Griff bekommen... Das Ganze hat dann ca. 1 Jahr angehalten...
Dann fing es wieder an mit der Blasenentzündung.. Ich war dann bei allen möglichen Ärtzen, Urologen etc., habe wieder Antibiotika bekommen, UroVaxom genommen etc - und nichts hat mehr geholfen.
Bis mir ein neuer Urologe ein Paar gute Tipps gegeben hat.
1.) Wenn man dazu neigt häufig BE's zu haben, kann es sein, dass bspw. Cranberry-Saft oder Tabletten, sowie Angocin die Blase noch zusätzlich reizen.. Deshalb statt Cranberry-Saft: Schwarze Johannisbeere. Jeden Tag bevor man ins Bett geht ein Glas.
2.) Cystinol LONG: (Cystinol akut ist auch sehr hilfreich bei akuter Blasenentzündung) Wichtig auf LONG am Ende achten, da in vielen Apotheken nur Cystinol akut vorhanden/überhaupt bekannt ist. Von den Cystinol Long nehme ich nun jeden Tag am Abend eine Tablette. Wenn ich merke, dass ich sehr kalte Füße hatte oder etwas in der Blase spüre etc., dann nehme ich zu dem Zeitpunkt noch eine Tablette. Wenns schon zu spät ist, also eine Blasenentzündung spürbar wird, dann nehm ich Cystinol akut, wies in der Packungsbeilage beschrieben ist. MIt der Vorgehensweise hatte ich nun seit März keine richtigen BE's die ich mit Antibiotika behandeln musste mehr! Ich finde das ist schon ein super Erfolg!
3.) noch ein ganz guter Tipp zum Schluss. Laut meines Urologen neigen viele Frauen, die häufig BE's haben dazu, beim Toilettengang den Urin bis auf den letzten Tropfen "auszupressen". Dies reizt die Blase zusätzlich. Also das "Pressen" am Schluss einfach vermeiden....

Schokomonika am 09.01.2012

Wenn gar nichts mehr hilft kann es auch hilfreich sein mal zu einem Psychosomatiker zu gehen. Belastungen wie z.B. ständiger Stress können auch körperliche Symptome auslösen, die dann z.B. in einer Psychotherapie behandelt werden können, u.a. durch erlernen neuer Stressbewältigungsstrategien. Leider ist das immernoch ein viel zu stark tabuisiertes Thema bei uns...

Auf jeden Fall großes Lob für den schönen Artikel!
Liebe Grüße!

susivital am 05.01.2012

Ich habe zum Glück damit auch keine Probleme, bis auf eine akute Blasenentzündung vor vielen Jahren, aber der Leidensdruck bei Betroffenen muss wirklich enorm sein, und wenn ich sehe, dass sich wirklich alles im Kreis dreht, und keine Besserung eintritt, dann bekomme ich echt die Krise. Ich hoffe, mehr Menschen fangen mal ein bisschen an, mehr Eigenverantwortung beim Thema Gesundheit aufzubringen. Und egal bei welcher Krankheit man schaut, immer sind die Themen Übersäuerung,Entgiftung und Darmaufbau anzutreffen. Das kann alles kein Zufall mehr sein, und sollte endlich mal allgemein erkannt und anerkannt werden.

ultimapalabra am 05.01.2012

Ich kann zu diesem Thema Gott sei Dank keine Erfahrungen beisteuern, gebe aber meinen Daumen für den gut recherchierten Artikel!

Jackbusch3 am 04.01.2012

Schon bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung packe ich viel Wärme auf den Unterleib, trinke viel heißes Wasser mit Ingwer drin und nehme Cranberrykapseln und Saft ein. Das hat mir zuletzt immer gut geholfen.



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