Computer für Kinder - Multimedia ist der Weg in die Zukunft
von Nicola_Duelk
Computer für Kinder ist ein heiß umstrittenes Thema. Doch heute sind Computer weitaus mehr als nur ein Spielzeug für Kinder.
Ab wann ist der Computer für Kinder das Richtige?
Schule oder Freizeit, dass ist hier die Frage!
Schutz im Netz – Den Computer für Kinder ungefährlich machen
Reden Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren die im Internet lauern können.
Die Schreckensmeldungen nehmen kein Ende. Hier ein Hacker, der sich Zugang zum Kinderzimmer über den PC verschafft. Dort ein angeblich pubertierender Teenie, der sich hinterher als pädophiler Erwachsener herausstellt. Sie können all dem einen Riegel vorschieben. Setzen Sie auf Information. Begründen Sie Ihre Bedenken gegenüber Ihrem Kind genau. Worte wie „Das ist zu gefährlich“ wird Ihr Kind eher animieren verbotene Inhalte zu suchen als es davon abhalten. Suchen Sie Berichte über ähnliche Vorfälle, aber bitte achten Sie darauf, dass es altersentsprechend erklärt wird.
Sie sollten Ihr Kind auch davor warnen, unbekannte Links anzuklicken. Oft verbirgt sich dahinter ein Schadprogramm, dass sich selbst installiert und unbemerkt Tür und Tor öffnet. Leider kommt es allzuoft vor das Freunde solche Links verbreiten, ohne dass sie es wissen.
Auch das authorisieren von sogenannten Apps ist nicht ganz ungefährlich. So erlaubt man den Anwendungen auf alle persönlichen Daten, E-Mailadresse und Daten von Freunden zuzugreifen.
"Und plötzlich stand die Polizei vor der Türe"
Was so unglaublich klingt ist leider noch zu oft Realität
Erklären Sie Ihrem Kind was passieren kann, wenn es Programme von Freunden kopiert, oder bei sich auf dem Computer verwendet. Die Verbreitung von Raubkopien, Viren und Trojaner sind kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Über die Gefahren von Viren und Trojanern gibt es genügend Informationen im Netz. Die Gefahr mit kopierten Programmen auch Schadsoftware auf den Rechner zu laden sollte nicht unterschätzt werden. Darüber hinaus sollten Sie zusammen mit Ihrem Kind Seiten festlegen, welche besucht werden dürfen. Denn auch hier lauern Gefahren.
Was passieren kann, wenn in den öffentlichen Medien Einladungen ausgesprochen werden, konnte man unlängst in den Nachrichten sehen. Facebook-Party mit Hunderten von Gästen. Auch hier sind Sie als Eltern in der Pflicht. Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine vorm Rechner. Sie müssen nicht mit der Nase am Bildschirm kleben, aber im gleichen Raum sein und hin und wieder mal einen Blick riskieren.
Interessante Links zum Thema Sicherheit - Computer für Kinder
Eine gute Mischung - Information und Verantwortung
Natürlich ist die Gefahr groß, dass Kinder sich hauptsächlich nur mit dem Computer beschäftigen. Doch an dieser Stelle sind die Eltern gefragt. Es muss klare Regeln geben, was geht und was nicht. Die Dauer und Inhalte einer Sitzung sollten gemeinsam abgesprochen werden. Legen Sie gemeinsam eine Checkliste an. So können Sie schon im Vorfeld Unstimmigkeiten aus dem Weg räumen.
Damit Sie als Eltern nicht unvorbereitet in die Schlacht um den Computer ziehen, sollten Sie sich vorher informieren. Ihr Kind wird, ab einem bestimmten Alter, mehr wissen als Sie und dieses Wissen gegen Sie verwenden, das ist übrigens völlig natürlich.
Ich empfehle daher einen Besuch in der Stadtbibliothek. Hier gibt es ausreichend Informationen, interessante Sachbücher und auch Software zum Testen. Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass neben Computer auch Zeit für „normales“ Spielen, Entspannung und Kommunikation gibt. Echte Freunde sind mehr wert, als virtuelle. Soziale Kontakte und Aktivitäten sind genauso wichtig für Kinder wie Bildung.
Lesen Sie hier weiter
Computer für Kinder – Die Angst der Eltern
Was Sie tun können, um das Internet und den Computer für Kinder sicherer zu machen.












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Ach Marcus, sei doch nicht so streng. Dasselbe haben sie früher schon vom Radio gesagt. Einige Wissenschaftler waren auch ernsthaft der Meinung, dass das Internet eine kurzzeitige Erscheinung sei. Das stimmt wohl nur, wenn man es erdzeitgeschichtlich betrachtet.
Nicolas Sicht der Dinge ist wirklich moderat und sie gibt gute Tipps. Man muss außerdem unterscheiden zwischen den Wirkungen eines Fernsehers und eines Computers.
Der Computer bietet Unterhaltung, Kommunikation und Information. Viele kreative Berufe kommen nicht ohne einen PC aus. Kaum ein Beruf kommt überhaupt ohne PC aus. Jedenfalls in unserer Welt.
Ich denke, dass man den Kindern sogar schadet, wenn man sie nicht angemessen an den Gebrauch eines Computers heranführt.
Mit einem hast du vollkommen Recht: Schreiben kann sie, die Nicola. :)
Hallo Nicola! Toller Text, gut geschrieben.
Aber leider ist er inhaltlich falsch - das mag eine verbreitete MEINUNG sein, die tatsächlich nicht stimmt! Computer und Fernseher gehören raus aus den Kinderzimmern und den Klassenzimmern, weil sie den Kindern schaden! Das ist einfach erklärt: Anstatt detailreiche Erfahrungen zu sammeln machen die Kinder nur Erfahrung mit einer "Bildsoße" und einer Klangsoße! Anstatt zu lernen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt, bekommen die Kinder eine Klangsoße immer aus der gleichen Richtung!
DIe Leute sind auch ohne Computer im Kindergarten fähig, das später zu lernen, als Jugendliche oder erst ab 10 Jahren... (wenn sie nämlich die grundlegenden Räumlichkeiten in visueller und auditiver Hinsicht gelernt haben)! Sie sind dann sogar noch besser, als die "erfahrenen" Gleichaltrigen!
Dein Text ist gut geschrieben, versteh meinen Kommenatar nicht falsch! :)
danke für diesen guten Beitrag!
Danke Euch beiden.
Ich denke auch, dass es wichtig ist den richtigen Umgang zu lernen. Es ist heute nun mal so, dass Kinder in der Schule und teilweise sogar schon im Kindergarten an den Computer herangeführt werden. Gegen eine gesunde Mischung ist auch nichts einzuwenden. Wenn die Verantwortung nicht unterschätzt wird.
Ich habe meine Kinder etwa ab der 8. klasse alleine an den PC gelassen. Über mögliche Gefahren hatte ich sie informiert.
Ich denke es ist wichtig, dass Kinder früh lernen damit umzugehen.
PC Kenntnisse werden heute ständig gefordert.
LG und DH
Petra
*Daumen hoch*, Nicola! :)