Das eigene eBook schreiben
Das eigene eBook schreiben und in Eigenregie zu vermarkten, ist für viele Autoren eine lukrative Alternativen, um die eigenen Inhalten an den Markt zu bringen.
Das eigene eBook als Alternative
Geld verdienen als Autor
Besonders im Fachbuchbereich kämpfen vielen Verlage um Ihr Überleben. Sinkende Verkaufszahlen, konkurrierende Medien und ein hart umkämpfter Handel sorgen für schwindende Umsätze.
Entsprechend schwer gestaltet sich so auch das Leben für Autoren. Daher können nur wenige Autoren vom hauptberuflich vom Schreiben leben. Die meisten Verfasser betreiben das Schreiben nur als Nebenbeschäftigung. Nur mit viel Begeisterung und Enthusiasmus lässt sich so ein Buch fertigstellen, auch wenn nur wenige Titel den Weg in den Regale der Buchläden finden.
Dabei ist die Kalkulation der Verlage einfach und gewinnorientiert. Sie veröffentlichen mehrere Titel, wobei dann meist nur ein Buchtitel dafür sorgt, dass die gesamte Palette von Veröffentlichungen getragen wird. Dieser Titel sorgt dann für die notwendigen Gewinne. Der Rest der Bücher ist nur kostendeckend angelegt. Die Leidtragenden sind in diesem Spiel die Autoren. So wurde bei vielen Verlagshäusern in den letzten Jahren der Honoraranteil deutlich gesenkt. Momentan kalkulieren viele Verlage nur noch mit einem kleinen Honorarsatz von rund 10 Prozent am Nettoverkaufspreis des jeweiligen Titels.
In der Praxis heißt das, dass meist die Hälfte des Buchpreises an den Handel entfallen. Als Rechenbeispiel soll die Veröffentlichung eines Taschenbuchs dienen. Bei einem Buchpreis von knapp 10 Euro, erhält der Handel 5 Euro pro Titel, von den restlichen 5 Euro sieht der Autor genau 10 Prozent. Er bekommt somit rund 50 Cent pro Buch, das über den Ladentisch wandert. Läuft der Verkauf dann noch schleppend und es werden z.B. nur 1.000 Exemplare über den Handel verkauft, bekommt der Autor für das Schreiben rund 500 Euro. Dabei hat er wahrscheinlich drei bis sechs Monate an dem Titel gearbeitet. Das ausgezahlte Honorar muss dann auch noch versteuert werden. Fast jede andere Arbeit wird besser bezahlt. Dies gilt auch für eBooks, die über den Buchhandel vertrieben werden.
Empfehlung: In nur 7 Tagen zum eBook
Hinweis: An dieser Stelle sei auch das eBook “In nur 7 Tagen zum eigenen eBook” zu empfehlen! Hier wird genau diese Thematik aufgegriffen.
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Ein eBook im Eigenvertrieb
Das eigene eBook schreiben - nur für Idealisten?
Doch meist kommt es für die Autoren noch viel schlimmer. Sind bereits die Verkaufszahlen nach dem Start nicht ausgezeichnet, wird in den meisten Fällen die Buchpreisbindung innerhalb weniger Monate ausgesetzt und der Titel wird verramscht. Somit fällt der Preis des Buches dramatisch, was natürlich auch das Honorar drückt. Hat dann noch der Autor einen Passus in seinem Vertrag, dass die Remittenden noch mit seinem Honorar verrechnet werden, muss der Autor meist noch Geld mitbringen.
Hinzu kommt, dass Buchtitel, die nicht bei dem jeweiligen Verlag als Top-Titel gelistet werden, auch keine werbliche Unterstützung erhalten. Somit sind viele Fachbücher bereits vor Erscheinen zum Misserfolg verurteilt. Am Ende verdient der Autor fast nichts mehr. Daher sind gerade für Autoren neue Strategien gefordert. Dies trifft besonders den Fachbuchhandel. Hier kämpfen die Verlage seit Jahren mit sinkenden Auflagen und fallenden Verkaufspreisen.
Ein möglicher Ausweg ist der Eigenvertrieb von Veröffentlichungen in Form eines eBooks bzw. die Zweitverwertung von bestehenden Titeln. Gerade für Titel, die schnell vom Markt verschwinden, bietet der eigenverantwortliche Verkauf als eBook eine interessante Alternative für den Verfasser. Bei vielen älteren Verträgen ist sowieso die Vermarktung in eine digitale Form nicht berücksichtigt. Dies kann eine Alternative zum klassischen Buchhandel darstellen. Auch für Neulinge ist ein eigenes eBook ebenfalls eine mögliche Alternative. Es entstehen kaum Kosten und man kann als Autor sehr schnell feststellen, ob der eigene Titel überhaupt am Markt ankommt.
Weitere Aritkel








Kommentare
meines Wissens schlüsselt sich das Buchgeschäft anders auf, und zwar so:
40% gehen an den Handel, nicht 50%.
Der (unbekannte) Autor bekommt im Normvertrag 6-8%,
bei einem Hardcover können´s mal 10% sein.
Das Honorar berechnet sich nach dem Netto-Verkaufs-Preis, also Ladenpreis minus Mehrwertsteuer. Kostet das Buch 10,- Euro im Laden, und das Honorar beträgt 10%, bekommt der Autor 10,- Euro minus Mehrwertsteuer, und davon 10%, also 0.93 Euro.
Sollte sich das geändert haben, bitte ich um ein Update.
Übrigens:
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