Der Chihuahua! Kleiner Hund mit viel Energie!

von cerbamubam

Die richtige Haltung eines Chihuahuas ist keine Kunst, man muss ihn behandeln wie einen normalen Hund. Doch viele sehen ihn nur als Accessoires, was fatale Folgen haben kann!

Fröhliches Gebell hallt über die Wiese. Wie ein Wirbelwind fegt ein kleiner Hund über das grüne Gras. Doch er ist alleine. Kein Spielkamerad ist für ihn da. Kein kleiner Freund mit dem er die Freude über die strahlende Sonne und die frische Luft teilen kann.

 

So sieht leider das Leben vieler Chihuahuas aus. Als einziger seiner Rasse auf einer Hundewiese. Von größeren Hunden oft unbeachtet, sucht er nach Aufmerksamkeit bei Artgenossen. Er will Spielen, Toben und Rangeln wie die großen auch. Er steckt voller Energie und Tatendrang. Laufen will er, viel laufen. Und das ist es was viele Chihuahua-Besitzer oft nicht sehen. Oft wird fälschlicherweise angenommen, die Hunde sind so klein, die brauchen keinen Auslauf. Und so fristen sie oft ihr Leben in kleinen Taschen, in denen sie die einzigen Ausflüge in Frei verbringen. Den einzigen Auslauf bekommen sie im Wohnzimmer, zwischen Sofa und Katzenklo. Genau diese Haltung ist es, durch die das Vorurteil des kleinen Kläffers entsteht. Diese Haltung hat fatale Auswirkungen auf das Verhalten der Hunde. Durch das Leben in der Wohnung lernen die Hunde ihre Umgebung nicht kennen. Alles ist ihnen fremd, egal ob fremde Menschen, andere Hunde, Autos, Bäume oder auch nur ein herumfliegendes Blatt. Wenn diese Hunde dann eines Tages doch mal in den Genuss des freien Auslaufs kommen, reagieren sie meist panisch und aggressiv, besonders anderen Hunden gegenüber. Sie knurren, bellen und beißen. Meist sind die Besitzer total verwundert über das Verhalten ihres kleinen Lieblings, denn in der Wohnung verhält er sich ganz anders. Doch das Verhalten in dieser Situation ist völlig normal, da die Hunde nie mit anderen Artgenossen sozialisiert wurden. Wenn junge Hunde in ihrer Prägungsphase keine anderen Hunde, Menschen, Straßen, Autos usw. kennenlernen, dann ist es sehr schwer sie später daran zu gewöhnen. Und so hat man dann einen unverträglichen und ängstlichen Hund, wodurch man noch weniger mit dem Hund vor die Tür geht.

Gerade bei kleinen Hunden empfiehlt es sich auch, sie zu zweit oder zu dritt zu halten. Hunde sind Rudeltiere, sie brauchen Artgenossen um sich herum. Was gibt es schöneres, als fröhlich spielende Hunde zu beobachten. Zu sehen wie ein junger Hund sich sozial entwickelt. Zu Anfang geht er noch zurückhaltend und mit der Zeit immer mutiger auf andere Hunde zu.

Deswegen der Appell an alle Besitzer von kleinen Hunden, lasst eure Hunde die Welt kennenlernen. Bringt sie mit anderen Hunden zusammen. Lasst sie ein schönes Leben haben, das Leben eines Hundes!

cerbamubam, am 06.07.2011
 
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Kommentare


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Gast am 06.07.2011

Hallo cerbamuban
schöner informativer Artikel auch in Sinne der Hunde...Ich finde es erschreckend, wenn ich solche kleinen Hunde dieser Art oder auch andere in den Einkaufskörbchen von "Schickimicki" Frauen entdecke. Das ist keine artgerechte Haltung, so in meinen Augen.
Weiter so.
LG Inge
PS: Bilder können Artikel sehr gut auflockern, so z.B. ein Bild von Hunden :)))

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