Beim lesen einiger Seiten viel mir auf, es macht sich Pessimismus breit.
Es wurden Kriege geführt, es gibt eine starke Friedensbewegung.
Es werden Tiere gequält, es gibt unzählige Tierschützer.
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte, wir leben mit den Gegensätzen. Es wird immer ein Gut und Böse geben. Das eine bedingt das andere. Wir sind es, jeder Einzelne der die Gesellschaft prägt. Tolleranz heißt doch eine andere Meinung, als die meine, zuzulassen. Das fehlt uns oft. Wer mich nicht mag ist nicht gleich böse.
Gerade die Vielfalt macht das Leben so interessant. Da gibt es nicht nur schwarz und weiß, da sind so viele Farben und Farbtöne.
Die Gewalt sind extreme Auswüchse die immer gleich von einer Gegenbewegung flankiert werden und das ist auch gut so. Denn der Mensch ist nicht schlecht.
Eine Auseinandersetzung mit der anderen (falschen) Meinung ist der Streit oder Diskusion. Vielleicht haben wir ja keine Streitkultur, wenn die Argumente ausgehen fliegen die Fäuste. Es ist so schwer zuzugeben im Unrecht zu sein. Fehler machen die Anderen. Wobei ich nicht vergessen will, auch Worte können weh tun. Aber da gibt es auch Worte des Verzeihens. Eine Wiedergutmachung an die Seele.
Ich und jeder Einzelne kann seine kleine Welt besser machen, damit die große Welt gut wird. Fehler passieren auch mir und ich stehe dazu. Fehler beim Mitmenschen werden toleriert, ein anderer findet das ja eventuell gut. Das macht das Leben doch so interessant.
Liebe Grüße
oktoneuner



Kommentare
Schöner Artikel, mir gefällt besonders der Hinweis das es auch Grautöne, nicht nur Schwarz und Weiß gibt.
Ein guter Gedanke ist es bei sich selber anzufangen und im kleinen Rahmen etwas besser zu machen.
Vielleicht kann man damit auch etwas großes Bewegen (schon wieder ein Gegensatz)
LG
Petra
Hallo Achatnia
Dein Standpunkt gefällt mir: "Ich denke ich bin Realist mit einer großen Portion Optimismus und einem Stück Skepsis. Ich glaube nicht alles, nur weil es in der Zeitung steht." Musste ich einfach kurz loswerden.
LG Hans
Das halbvolle Glas:
Der Pessimist sagt:'Das Glas ist halb leer.' Der Optimist sagt: 'Das Glas ist halb voll.' Der Realist sagt: 'Oh, was zu trinken für mich!'
Ich denke ich bin Realist mit einer großen Portion Optimismus und einem Stück Skepsis. Ich glaube nicht alles, nur weil es in der Zeitung steht.
Mit Deinen Ausführungen zur Toleranz und Akzeptanz hast Du wohl einige wertvolle Punkte des menschlichen Daseins angesprochen. Gefällt mir.
Liebe Grüße
Achatnia
hallo Ursula!
Akzeptanz und Toleranz sind doch Dinge die einander bedingen.Ist mit dem Wiederspruch an sich so.Das eine gäbe es ohne dem anderen nicht. Ich bewahre meinen Optimismus und glaube an das Gute, ohne das Böse zu ignorieren.
LG
Marlies
Gute Gedankenansätze und Anregungen. Vielleicht gibt es Pessimismus, als Gegensatz zum Optimismus, Beides entspringt dem Individualismus der so kultiviert wird, dass Annäherungen schwierig wird. Toleranz ist eben nicht genug, was gebraucht wird ist Akzeptanz und daran mangelt es. Wenn Individualismus derartig kultiviert wird, wie dass in unseren Gesellschaften zur Realität geworden ist, da wir Akzeptanz eben schwer zu erreichen sein und Toleranz wird eher zum großen Schlagwort und Lippenbekenntnis, wo die Gegensätze zwar in Kauf genommen werden müssen, aber Annäherungen schon aus strikten gegenteiligen Standpunkten heraus gar nicht gewollt sind. Kultivierter Individualismus, Pessimismus und Optimismus sind Extreme und machen deshalb die notwendigen Annäherungen von vorne herein unmöglich.
LG
Ursula
Hallo Hans!
Ich dachte, wenn es im "Kleinen" nicht funktioniert, wie soll das "Große" da schon aussehen.
Schön das du meiner Meinung bist.
Danke
Hallo Marlies,
Gute Ansichten und Gedanken, die sich so mancher zu Herzen nehmen sollte.
Viele Grüße,
Hans