Auch in Kroatien gibt es giftige ...

Auch in Kroatien gibt es giftige Tiere - hier: Die Hornotter (Bild: Pixabay)

Die giftigsten Tiere der Welt:

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 1: Die Seewespe "Chironex fleckeri"

Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine Qualle, die in den pazifischen Badestränden so sehr gefürchtet ist, dass ganze Strände eingezäunt und abgesperrt werden. Nicht umsonst heißt "Chironex fleckeri" übersetzt "die mordende Hand", denn die bis zu drei Meter langen Tentakel der Giftqualle sind voller Nesselzellen besetzt, welche bei Berührung feine Fäden absondern. Diese enthalten ein so extrem starkes Gift, welches sich sofort durch die Haut des Opfers ätzt und anschließend zum Tod führt. Innerhalb weniger Minuten führt das Gift der Qualle zur Atemlähmung und zum Herzstillstand.

Das Gift der Qualle "Chironex fleckerit" könnte 250 Menschen gleichzeitig töten (Bild: Pixabay)

Die Stärke des Giftes wird auch deutlich, wenn man bedenkt, dass eine einzige Seewespe für den Tod von 250 Menschen sorgen kann. Diese Giftqualle, welche über eine äußerst komplexes Sehfähigkeit verfügt, gilt als gefährlichstes Meerestier der Welt. Folglich sterben jährlich mehr Menschen an ihrem Gift als vergleichsweise durch Hai-Angriffe.

Der natürliche Lebensraum der Giftqualle sind die Ost- und Nordküsten in Australien.

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 2: Die Baumsteigerfrösche bzw. Pfeilgiftfrösche

Dieser Frosch ist der Giftigste der Welt. Der Name "Pfeilgiftfrosch" kann darauf zurückgeführt werden, dass die Ureinwohner Kolumbiens ihre Pfeile mit dem höchstgiftigen Hautsekret des Frosches vergifteten. Das natürliche Wohngebiet des Giftfrosches ist in den feuchtwarmen Urwäldern in Mittel- und Südamerika. Insgesamt gibt es über 100 Unterarten des Baumsteigerfrosches, welche allesamt durch ihre knallig bunte Farbgebung zu erkennen sind. Das Gift der Frösche ist dabei von Gattung zu Gattung unterschiedlich stark.

Die Pfeilgiftfrösche fallen insbesondere durch ihre bunte Erscheinung auf (Bild: Pixabay)

So kann das Gift des Phyllobates terribilis bis zu 20 Menschen gleichzeitig töten, während Baumsteigerfrösche, welche in Gefangenschaft leben, mit der Zeit an Toxizität verlieren. Der Grund dafür ist, dass der Pfeilgiftfrosch durch den Verzehr von giftigen Beutetieren und anschließender Akkumulation im Körper zu seinem extrem starken Gift gelangt. In Gefangenschaft können die Frösche diese speziellen Beutetiere nicht mehr verzehren und verlieren dadurch an Giftigkeit.

Der Frosch sondert das Gift außerdem über die Haut ab. Kommt der Mensch damit in Berührung, führt es zu Muskel- und Atemlähmungen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes "Krampfgift", welches beim Menschen den Tod innerhalb von 20 Minuten herbeiführt.

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 3: Die Krustenanemone

Sie zählen zur Gattung der Blumentiere, sind weltweit verbreitet und ihnen fehlt jegliches Skelett. Trotz der schönen Erscheinung sollte man sich vor den Krustenanemonen in Acht nehmen. Durch das Gift Palytoxin verfügen sie über eines der stärksten natürlichen Gifte überhaupt. Zusätzlich gibt es derzeit kein erforschtes Gegengift.

Bereits eine minimale Menge von 0,1 mg tötet in 50% der Fälle die betroffene Person. Der Tod ist dabei äußerst qualvoll, so führt das Gift zunächst zum Erbrechen und zu starken Schüttelfrost, bis es anschließend über die Muskellähmung zum Tod führt.

Man sollte sich von der schönen Erscheinung der Anemone nicht blenden lassen (Bild: Pixabay)

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 4: Die Kegelschnecken

Besondere Vorsicht ist bei diesen giftigen Tieren geboten, da sie unter den Sammlern aufgrund ihres schönen Musters auf ihren Schneckenpanzern sehr begehrt sind. Besonders in den tropischen Meeren sterben immer wieder Taucher, wenn sie nach den Tieren greifen.

Denn was vielen nicht wissen ist: Die Kegelschnecken sind hochgiftig. Alle Kegelschnecken sind Fleischfresser, besonders gefährlich sind allerdings die Fischfressenden unter ihnen. Der Grund dafür ist, dass das Gift dieser Kegelschnecken so stark sein muss, dass es den Fisch auf der Stelle tötet, denn die Schnecke wäre zu langsam, den Fisch zu verzehren, im Falle, er würde noch einige Meter weiterschwimmen.

In den tropischen Meeren kann die Suche nach Schneckenhäusern böse enden (Bild: Pixabay)

Bei dem Gift der Kegelschnecke handelt es sich dabei um ein Nervengift, welches aus zahlreichen Aminosäuren besteht und seine Opfer dadurch qualvoll sterben lässt. So kommt es zunächst zu Seh- und Atemstörungen, bis anschließend die Muskeln gelähmt werden und der Tod herbeigeführt wird. Ein Tropfen des Giftes einer Kegelschnecke kann bis zu 20 Menschen gleichzeitig töten.

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 5: Die blaugeringelten Kraken

Da sich die Kraken gerne in flacheren Küstengewässern aufhalten, aufgrund der Jagd nach Krebsen, kann man relativ schnell mit diesen in Kontakt kommen. Die giftigen Kraken sind in den Küsten von Neuguinea, Indonesien und Australien beheimatet.

Die blaugeringelten Kraken umfassen vier Untergattungen, von denen alle ein sehr starkes Gift enthalten. Die Tiere haben im entspannten Zustand eine beige Färbung und ändern bei Bedrohung diese, wodurch an ihrem Körper bläuliche Ringe sichtbar werden.

Bei einem Biss gelangt der hochgiftige Speichel der blaugeringelten Krake in den Organismus des Menschen und führt zu einem Atemstillstand. Da es kein Gegengift gibt, ist eine künstliche Beatmung die einzige Chance zu überleben. Diese wird so lange angewendet, bis das Gift aufhört zu wirken. Ohne künstliche Beatmung sterben die Opfer innerhalb von zwei Stunden, indem sie bei vollem Bewusstsein ersticken.

Es gibt durchaus giftige Kraken ...

Es gibt durchaus giftige Kraken, die für den Menschen lebensbedrohlich sind (Bild: Pixabay)

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 6: Der gelbe Mittelmeerskorpion

Nicht alle Skorpione sind für den Menschen gefährlich. Der gelbe Mittelmeerskorpion durch sein extrem starkes Gift allerdings ist es. So zählt er nicht nur zu den giftigsten Skorpionen, sondern zusätzlich auch zu den giftigsten Tieren der Welt.

Nicht alle Skorpione sind für den Menschen gefährlich (Bild: Pixabay)

Besonders im Nordafrikanischen Raum, in der Türkei und auf der arabischen Halbinsel ist der gelbe Mittelmeerskorpion, hauptsächlich versteckt unter Steinen, in den trockenen Wüstengegenden vorzufinden.

Gefährlich ist der Skorpion insbesondere aufgrund seiner Angriffslust. Sticht der Skorpion mit seinem Giftstachel zu, ist sein Gift, insbesondere für Kinder, lebensbedrohlich. Unter den zahlreichen Giftstoffen des Skorpions findet das Gift Chlorotoxin mittlerweile Anwendung in der Humanmedizin zur Behandlung von Gehirntumoren.

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 7: Die Inlandtaipan

Bei dieser Schlange handelt es sich um die Giftigste der Welt. Die Inlandtaipan ist giftiger als jede Kobra. So könnte ein Biss dieser Schlange bis zu 250 Menschen gleichzeitig töten. Allerdings handelt es sich bei dieser Schlangenart um eher scheue Tiere, welche sich bei Gefahr zurückziehen. Gefährlicher daher, auch wenn mit weniger Gift ausgestattet, sind die ebenfalls in Australien beheimateten Küstentaipans, welche wesentlich angriffslustiger und flinker sind.

Die giftigste Schlange der Welt: Die Inland-Taipan - Sie ist 50 x giftiger als jede Kobra (Bild: Pixabay)

Dennoch, das Gift der Inlandtaipan ist ein Nervengift, welches bis zu 250.000 Mäuse gleichzeitig töten könnte. Die bis zu zwei Meter lange Schlange ist allerdings in hauptsächlich unbewohnten Gegenden in Australien beheimatet, wodurch Todesfälle äußerst selten sind.

Die giftigsten Tiere der Welt - Nummer 8: Die Australische Trichternetzspinne

Nur die wenigsten Spinnen können dem Menschen ernsthaft gefährlich werden. Die Trichternetzspinne kann das, sogar so, dass eine Begegnung mit ihr zum Tode führen kann. Besonders gefährlich ist die in Australien beheimatete Spinne während der Paarungszeit, da sich die Männchen in dieser Zeit auf Wanderung begeben und dadurch häufiger auf Menschen treffen können.

Das Gift der Trichternetzspinne sorgt für eine Muskel- und Atemlähmung und kann anschließend zum Herzstillstand führen.

 

Zu erwähnen ist außerdem noch, dass es sich bei der australischen Trichternetzspinne nicht um eine Spinne dieser ursprünglichen Gattung handelt. So stammt diese nicht von den ursprünglichen Trichternetzspinnen ab, wurde allerdings nach dieser benannt.

Nur die wenigsten Spinnen können den Menschen gefährlich werden (Bild: Pixabay)

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