Die wichtigsten Tipps im Umgang mit EHEC
von puzzlemaker
Diese Tipps und Ratschläge im Umgang mit EHEC sollten Sie vor einer möglichen Infektion schützen. Sie können auch selbst Einiges für die eigene Sicherheit tun.
Was können Sie selbst gegen eine EHEC-Infektion tun?
Sauberkeit steht an erster Stelle
Jeden Tag sind die Medien voll mit neuen Hiobsbotschaften zum Thema EHEC. Neue Erkenntnisse, die am nächsten Tag widerrufen werden, sorgen für eine entsprechende Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Situation ist sicherlich angespannt, aber niemand muss heute in Panik geraten. Sicherlich steigt jeden Tag die Zahl der erkrankten Personen, dennoch befindet sich die EHEC-Verbreitung (Richtige Ernährung trotz EHEC Gefahr) in unserem Lande noch in einem überschaubaren Rahmen. Allerdings kann jeder mit einigen Maßnahmen die Gefahr der Ansteckung mit einigen Maßnahmen deutlich reduzieren.
1. Verzichten Sie auf einzelne Lebensmittel
Wenn Sie sich bei bestimmten Lebensmitteln über die Herkunft nicht absolut sicher sind, verzichten Sie auf den Verzehr dieser Produkte. Noch immer warnen unterschiedliche staatliche Stellen vor dem Genuss von rohen Tomaten, Salatgurken und Blattsalat. Zudem sind in den letzten Tagen auch Sprossen unter Verdacht geraten. Auch wenn es keine klare Aussage zu einzelnen Produkten gibt, beschreiten Sie den sichersten Weg und streichen Sie die besagten Lebensmittel von Ihrem Speiseplan.
2. Oberstes Gesetz: Sauberkeit im Umgang mit Lebensmittel
Wer auf rohes Gemüse absolut nicht verzichten kann, sollte dieses vor dem Verzehr gründlich waschen. Dies gilt natürlich auch für andere Lebensmittel. Zudem sollten Sie sowohl vor der Zubereitung als auch danach gründlich die Hände waschen sowie alle Gegenstände, die mit den Lebensmitteln in Berührung gekommen sind, mit heißen Wasser und einem Reinigungsmittel säubern. Messer, Gabeln und Teller sowie vergleichbare Utensilien können auch im Geschirrspüler gereinigt werden. Idealweise bei einer hohen Temperatur.
3. Kochen Sie alle Produkte
Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie alle Lebensmittel vor dem Essen auf mindesten 70 Grad Celsius für einige Minuten erhitzen. Unter diesen Bedingungen können die EHEC-Bakterien nicht überleben. Dazu gehören auch das Erhitzen der betreffenden Lebensmittel oder auch das Kochen, das Braten, das Grillen und das Backen der Produkte.
Weitere Maßnahmen zum Schutz gegen EHEC
Der richtige Umgang mit Lebensmitteln
4. Ordnungsgemäße Lagerung der Nahrungsmittel
Neben der Zubereitung sollten Sie sich auch um eine sachgemäße Lagerung der Nahrungsmittel sorgen. Bewaren Sie die einzelnen Lebensmittel getrennt voneinander auf. Es bringt überhaupt nichts, wenn Sie gereinigte und ungereinigte Produkte eng nebeneinander aufbewahren. Im schlimmsten Fall können so trotzdem die gefährlichen Bakterien überspringen. Reinigen Sie auch die betreffenden Aufbewahrungsgefäße nach der Nutzung, denn immerhin überleben die EHEC-Bakterien in einer geeigneten Umgebung über einen langen Zeitraum.
5. Schälen Sie Lebensmittel
Ein weiterer Weg der Reduzierung der EHEC-Gefahr im Umgang mit Lebensmitteln ist das sorgsame Entfernen der Schale. Allerdings ist dies natürlich nicht bei allen Lebensmitteln möglich. Zudem sollen sich beispielsweise bei den Sprossen die Bakterien nicht nur auf der Oberfläche befinden, sondern die EHEC-Erreger können sich auch im Inneren der Frucht befinden.
6. Halten Sie den Küchenarbeitsplatz ständig sauber
Natürlich sollten Sie auch alle Küchenflächen, die bei der Zubereitung des Essens in Berührung mit dem besagten Lebensmittel gekommen sind, anschließend gründlich gereinigt werden. Dazu gehören die Arbeitsplatten, Unterlagen, Küchengeräte und das Spülbecken. Wer hier nicht entsprechende Sauberkeit walten lässt, kann so sehr schnell mögliche Bakterien weiter auf andere Dinge verteilen.
7. Entsorgen Sie ordnungsgemäß die Verpackungen
Fast alle Lebensmittel werden heute im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt in einer entsprechenden Verpackung angeboten. Natürlich können sich auch hier Bakterien über einen längeren Zeitraum ablagern. Dazu gehören auch Einwegtücher, die bei der Zubereitung in der Küche gerne verwendet werden. Daher sollten Sie nach der Zubereitung die Verpackung sorgfältig einem dafür geeigneten Müllgefäß zuführen.
Hygene steht an erster Stelle
Sauberkeit schützt vor Infektion
8. Hände waschen, Hände waschen
Nach jeder Tätigkeit im Umgang mit Lebensmitteln sollten Sie Ihre Hände stets waschen. Die Reinigung Ihrer Hände sollten Sie am Tage häufig wiederholen. Dabei sollten Sie dies immer mit heißem Wasser und mit Seife tun. Wechseln Sie sehr häufig das Handtuch oder nutzen Sie momentan Einwegtücher zum Abtrocknen der Hände.
9. Vermeiden Sie eine Ansteckung
Halten Sie sich zwingend von Menschen fern, die möglicherweise von den EHEC-Bakterien bereits erkrankt sind. Dazu gehört auch die Reduzierung von direkten und intensiven Körperkontakten, beispielsweise durch ein Händeschütteln. Vermeiden Sie das Aufhalten an Orten, wo Personen mit einer EHEC-Infektion bekanntlich vorliegen. Sollten Sie selbst bereits von ersten Symptomen betroffen sein, sollten Sie ebenfalls den direkten Kontakt zu anderen Personen vermeiden.
10. Bei einem Verdacht umgehend zu Arzt
Bei dem kleinsten Verdacht und entsprechenden Symptomen (heftige Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dies gilt besonders, wenn Sie sich regional in Regionen aufhalten (bzw. aufgehalten haben), in denen besonders häufig EHEC aufgetreten ist. Dabei sollten Sie nicht in Panik geraten und umgehend einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. Umgekehrt sollten Sie keinen Arzt aufsuchen, wenn nur ein oder kein Symptom auftritt. Einfache Bauchschmerzen sind sicherlich noch kein Indiz für EHEC.





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Kommentare
Zu den Grundlagen zum Thema EHEC gibt es auch einen Artikel: http://pagewizz.com/richtige-ernaehru...
Danke für den inforeichen Beitrag. Die Hygiene steht klar im Vordergrund: Händewaschen!