Pitahayas, bei uns Drachenfrucht genannt, ist eine Kakteenart, die aus Asien und Südamerika stammt. Das essbare Fruchtfleisch befindet sich in der Frucht, die außen gelb oder rot sein kann. Die meisten Drachenfrüchte haben eine Größe von ca. 10 cm und ähneln im Aussehen den bei uns schon länger bekannten Kaktusfeigen. Das Fruchtfleisch ist meist weiß und mit vielen kleinen Körnern durchsetzt. Mit ein wenig Fantasie denkt man direkt an Stracciatella. Pitahayas mit rotem Fruchtfleisch sind eher selten zu finden, da es schwieriger sein soll, diese Pflanze anzubauen. Der Geschmack des roten Fruchtfleisches soll jedoch deutlich besser sein. Wenn Sie die Möglichkeit haben, unbedingt probieren!

Bildquelle: Lebensmittelfotos/pixabay.com

Wie schmeckt eine Drachenfrucht?

Drachenfrüchte sind sehr kalorienarm. Der Geschmack ist nicht überwältigend, ungefähr beschreibar zwischen einer Mischung aus leichter Süße, gepaart mit säuerlichem Gechmacksempfinden. Mit anderen Worten der Geschmack lässt sich nicht genau einordnen. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Gesund ist die Drachenfrucht allerdings. Mit gerade einmal 48 Kalorien je 100 Gramm nimmt man Eisen, Calcium, Phosphor, Vitamin B und Vitamin C zu sich. Darüber hinaus haben die vielen kleinen Körner noch den Nebeneffekt, dass sie die Verdauung anregen. Das sollten schon  genug schlagende Argumente sein, die Drachenfrucht einmal zu probieren.

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Drachenfrucht

Drachenfrucht (Bild: Hans/pixabay.com)

Wie isst man eine Drachenfrucht?

Die Drachenfrucht muss die richtige Reife haben, damit sich der Geschmack besser entfalten kann. Reif ist die Frucht, wenn die Schale beim Eindrücken leicht nachgibt. Wenn Sie eine Drachenfrucht gekauft haben, sollten Sie diese möglichst schnell verzehren, denn die Früchte werden schon reif geernet. Pitahayas sind auch sehr druckempfindlich, der Transport sollte daher möglichst schonend nach dem Einkauf erfolgen. Am besten lagern Sie die Drachenfrucht bei Zimmertemperatur. Zum Verzehr trennen Sie die Drachenfrucht mit einem scharfen Messer der Länge nach durch. Das Fruchtfleisch lässt sich so mit einem Löffel aus den beiden Hälften leicht auslösen.

Die Früchte sind bei uns von Juni bis September erhältlich. Lediglich Pitahayas aus Vietnam sind auch noch etwas länger im Handel zu finden. Die Früchte werden hierzulande als Tee-Mischung, als Saft, pur oder als Beimischung angeboten. Pitahayas kann man gut in Obstsalaten verwenden. Sie verfeinern auch Salate, in denen Schinken oder Käse verarbeitet wurde.

© Edelgard Kleefisch

ElgaK, am 23.05.2012
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