Hubert Wanner, Objektleiter bei zentrada.magazin, schreibt in der Ausgabe 21-2011 zum Thema "Onlineshop": "... zahlreiche Gespräche mit Händlern enden mit der immer wieder gleichen Feststellung: alle wissen, der E-Commerce boomt und man muss dabei sein, will man nicht irgendwann das Schicksal der Dinosaurier teilen."

"Der tatsächliche Aufwand, den der Händler in der Folge mit seinem Shop hat, wird meist völlig unterschätzt. Es reicht nicht, nur eine tolle Onlinepräsentation zu haben, der Webuser, als potentieller Kunde, muss auch wissen, dass es diesen Shop im Internet gibt."

"Das erfordert gut durchdachte und geplante Marketingmaßnahmen. Weiterhin stellt sich die Frage, welches Personal setze ich dafür ein. Jemand der gerade unterbeschäftigt ist, reicht dafür nicht aus."

"Ein Onlineshop ist nicht per se ein Goldesel, er kann nicht nebenher laufen, dann sollte man es lieber sein lassen. Es braucht Zeit und viel Einsatz, bis alle Prozesse stimmen und vor allem das Bewusstsein, das so ein Shop kein Selbstläufer ist".

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen.

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen eigenen Onlineshop zu eröffnen, dann kann ich Ihnen nur dazu raten, vorher Ihre Erfolgsaussichten ganz genau zu analysieren. Vor allen Dingen müssen Sie ein nicht unerhebliches Startkapital haben, welches in erster Linie in die Werbung fließen muss, um den Shop überhaupt bekannt zu machen.

Weiterhin müssen Sie Ihre Arbeitskraft zu 100 und mehr Prozent für diesen Shop einsetzen. Das läuft nicht so nebenher, nach Feierabend mal 2 oder 3 Stunden. Da Sie ja von irgendetwas auch leben müssen, müssen Sie in Ihr Startkapital auch Ihre monatlichen privaten Ausgaben für mindestens ein halbes, besser ein ganzes Jahr einkalkulieren.

Eine gute Strategie besteht darin, sich eine kleine Nische zu suchen, die möglichst wenig Konkurrenz aufweist, in der aber trotzdem Geld ausgegeben wird.

Ein allererster Anhaltspunkt, um festzustellen, ob in einer kleinen Nische Geld ausgegeben wird, besteht darin, einen entsprechenden Suchbegriff in Google einzugeben und sich dann die Suchtreffer mal etwas näher anzuschauen.

Gibt es kostenpflichtige Adwords-Anzeigen auf der rechten Seite? Wenn nein, dann ist das ein erstes Signal dafür, dass es in dieser Nische wohl kaum zahlende Kunden gibt, oder nur sehr wenige.

Wenn Sie jetzt immer noch einen eigenen Shop eröffnen wollen, dann rate ich Ihnen klein anzufangen. Testen Sie Ihre Ware bei Ebay und anderen Verkaufsplattformen wie zum Beispiel YATEGO. Dort haben Sie zumindest von Anfang an halbwegs ausreichende Besucherzahlen.

Insbesondere mit Yatego habe ich persönlich während eines Kundenprojektes sehr gute Erfahrungen gemacht. Die haben einen guten Support und sind stehts bemüht, den angeschlossenen Händlern das verkaufen so einfach wie möglich zu machen.

Stellen Sie dann fest, dass es bei Ebay & Co. gut läuft, dann können Sie daran denken, einen eigenen Shop zu eröffnen.

Ein gut gehender Onlineshop kann dann irgendwann tatsächlich eine Lizenz zum Gelddrucken sein, denn Sie können Ihre Ware im Prinzip weltweit verkaufen, oder zumindest europaweit.

 Google AdWords ist als Keyword-Advertising eine Form der Internetwerbung des Suchmaschinenbetreibers Google Inc. Mit der Einführung von Adwords im Jahr 2000 gab Google die Werbefreiheit auf. Bis dahin sollte diese ein Zeichen der ...  
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