Parken nach vorne oder rückwärts

Parken nach vorne oder rückwärts

Die Macht der Gewohnheit

Wenn ich landauf, landab und manchmal in der Stadt das Einparken beobachte - dann habe ich immer ein komisches Gefühl. Wie auf dem Bild zu erkennen, parke ich mein Auto stets mit der "Schnauze" zur Straße. Oder technischer gesagt. Ich reversiere vor dem Einparken bei einem etwa 90 Grad angelegten Parkplatz. 

Warum bin ich so ziemlich der Einzige der im Wohnort und unterwegs beim Einparken bereits ans Wegfahren denke? Vielleicht liegt es daran, dass ich Linkshänder bin? Irgendwann - kurz nach der Führerscheinprüfung - habe ich festgestellt, dass ich beim üblichen Einparken - also die "Husch Husch" Methode, die einem rascher in die warme Stube bringt (etwa 15 Sekunden) - einen Nachteil beim nächsten Fahrbeginn bringt. 

Der Fahrer muss sich nach Hinten drehen um die Straße zu sehen. Dorthin, wo der Verkehr fließt oder Fußgänger laufen. Dann mit ständigen Blicken nach links und rechts und bremsbereit den Wagen verkehrt herum aus der Lücke rollen lassen. So sicher scheint diese Methode   nicht zu sein.

Deswegen bevorzuge ich das Vorausdenken: Einparken mit dem Kofferraum in Front. Wenn ich komme, sehe ich ja, dass der Parkplatz frei ist. Und fließenden Verkehr gibt es hinter mir auf dem Parkplatz auch nicht. Also kann zügig eingeparkt werden.

Beim späteren Wegfahren ist der Kopf nach vorne gerichtet und der Körper - also meiner - ist um einiges näher zur Straße. So überblickt man rasch den eventuellen gehenden oder fließenden Verkehr. Hurtig fährt es sich aus der Lücke heraus. Jetzt bin ich aber gespannt welche Argumente für und wider angesagt sind.

 

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primapage, am 21.01.2011

Kommentare


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Steve am 29.04.2013

Schon mal daran gedacht, dass ein Auto auch eine Kofferraumklappe, und dass man an diese nicht mehr herankommt, wenn man rückwärts einparkt? Also besser vorwärts einparken...

uwe am 21.03.2013

immer die schöne seite nach vorn oder stellt sich eine(r) von euch mit dem gesicht zur wand?

HenningSchuenke am 27.03.2012

Ich habe als einziges Auto einen Kleintransporter, als Wohnmobil ausgebaut. Da ist es nicht so einfach, rückwärts in den fliessenden Verkehr reinzukommen. Nach Spiegeln rückwärts fahren funktioniert gut, weil ich beide hinteren Ecken des Autos in den Aussenspiegeln sehen kann und so genau in eine enge Lücke rein komme. Also rückwärts rein und vorwärts raus macht das Leben leichter.
Den Zeitgewinn durch vorwärts einparken und schnell weglaufen habe ich beim Wegfahren, kommt zeitlich wohl aufs selbe raus.

Norbat am 08.01.2012

Bei uns im Wohngebiet parken 90% vorwärts ein. dabei werden Fußgänger evll auch Hunde nicht von den Auspuffgaseb belästigt. Besonders im Winter beim Warmlaufen lassen und dabei werden noch die Scheiben gekratzt. Beim Einparken wird nicht der fließende Verkehr blockiert. Rausfahren kann ich doch wenn frei ist. Ich habe sogar schon Rückwärtseinparker auf dem Supermarktparkplatz gesehen, die dann mit vollem Einkaufswagen ein Problem hatten.

Stehlampen-Petra am 16.03.2011

Ich bin Rechtshänderin und parke lieber rückwärts ein. Ich fahre gerne mit vollem Überblick weg. An Bürgersteigen ist mir das besonders wichtig. Denke sonst, dass hinter dem Auto ein kleines Kind stehen könnte. Das würde ich vielleicht gar nicht sehen. Genau so wenig wie einen Radfahrer, der plötzlich angerauscht kommen könnte. Ich fahre viel in Frankfurt/M, da ist es nicht so beschaulich, wie auf dem Bild...

Gast am 15.02.2011

Ich hatte einen Kollegen, der parkte sein Auto immer genau anders rum als alle anderen. Der war Rechtshänder. Was nun besser ist weiß ich nicht, sicher Gewohnheit. Umdenken ist schwierig. Versucht mal, mit links Zähne zu putzen. Für Primapage ist das sicher kein Problem :-)))

primapage am 03.02.2011

Guten Tag Wortkind,

danke für Deine Argumente. Das mit dem Abgas ist sicher erwähnenswert. Wenn viel Schnee, wie das Bild zeigt, am Parkplatz lieg, steht das Auto etwa einen Meter weiter von der Sandsteinmauer entfernt.

Auch schalte ich den Motor sehr schnell aus. Ich fahre auch gleich nach dem Starten weg. So scheinen die kurzzeitigen Auspuffgase dam Wacholderstrauch nicht zu schaden. Jedenfalls muss er alle zwei Jahre ganz schön gestutzt werden, damit er den Parkplatz nicht zuwächst.

Herzliche Grüße
Johann

WORTKIND am 03.02.2011

Ich bin auch Linkshänderin, denke aber beim Einparken ausschließlich ans Einparken. Höchstens noch ein bisschen daran, was die Leute wohl denken ;)

Inhaltlich stimme ich dir zu. Praktisch ist es nicht jedem gegeben, zu wählen. Ein bissel tun ir allerdings die Bäume leid, die du mit deinen Abgasen anpustest... obwohl... die müssten sich ja über das CO² freuen und ganz fix in die Sauerstoffproduktion einsteigen ;)




Autor seit 3 Jahren
155 Seiten
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