Vorbereiten der getrockneten Erbsen

Erbsen am Vorabend einweichen und am nächsten Tag mit dem gleichen Wasser kochen. 500 gr getrocknete Erbsen reichen für 4-6 Personen.

Erst kurz vor Ende der Garzeit geben Sie 2 TL Salz dazu. 

Vorbereitung der Fleischbrühe

 Nehmen Sie Fleisch, soviel Sie mögen. Suppenfleisch vom Rind mit Schweinefleisch (Nacken) kochen. Besonders gut eignet sich Eisbein oder Vordereisbein, das bindet die Suppe optimal. Unsere Großmütter nahmen bevorzugt Ohren und Pfötchen.

 

 

Diese Schürze ist sehr zu empfehlen.

Ideal für die Küchenarbeit.

Zutaten

  •  1 Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 4 frische Möhren
  • 1 Stange Porree
  • 1 Zweig Liebstöckel
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 1 Petersilienwurzel
  • Rosenkohl (wenn möglich), alternativ auch gefrorenes Suppengemüse
  • 3 TL Salz (kein Salz bei geräuchertem Fleisch)

Zubereitung

Wasser der gekochten Erbsen abgießen und aufheben. Falls später nötig, die Fleischbrühe damit auffüllen. Das Fleisch aus der Brühe nehmen. Die Brühe durchsieben, evtl. nachsalzen. Fleischbrühe über die Erbsen gießen, bis diese bedeckt sind. Kartoffeln würfeln und kochen. Das Fleisch klein schneiden. Alles zu den Erbsen geben. 

So machten das unsere Großmütter

Abschmecken mit 

  • 1-2 Stück Gemüsebrühwürfel
  • 1⁄4 TL Thymian
  • 1/2 TL Basilikum

Unsere Großmütter kochten einen Eintopf mit einer Einbrenne

Das gebräunte Mehl verleiht dem Eintopf den besonderen Geschmack. Es ist nicht schwer. Gehen Sie Schritt für Schritt vor, dann gelingt es.

Einbrenne - Immer etwas weniger Mehl als Fett

Etwa 200 gr geräucherten Bauchspeck würfeln. Etwas Margarine in der Pfanne erhitzen, den Speck darin auslassen. Speck vorsichtig aus dem Fett nehmen und in die Suppe geben. Wenn nötig, dem Bratfett noch etwas Margarine zugeben, erhitzen.

2 EL Fett, dazu 1 1/2 EL Mehl anbräunen (immer etwas weniger Mehl als Fett).

Bei mittlerer Hitze kräftig mit dem Schneebesen etwa 1 Minute rühren. Aufquellen lassen. Das Mehl sollte unbedingt bräunen bevor Sie weiterarbeiten. Mit etwas Brühe auffüllen. Rühren Sie weiter, damit keine Klümpchen entstehen. Die Masse sollte etwas dicklich sein. In die kochende Suppe unter Rühren hineinlaufen lassen. Beachten Sie, dass die Suppe nach einer Ruhezeit etwas dicker wird.

Tipp!

Eintopf mindestens zwei Stunden stehenlassen und erneut abschmecken. Um einen optimalen Geschmack zu erzielen, sollte der Eintopf einen Tag vorher gekocht werden.

 Tipp

Kochen Sie für zwei Tage und wärmen diesen Eintopf im Backofen auf. So brennt die Suppe nicht an. Nicht mit Kartoffeln einfrieren, die Kartoffeln schmecken sonst wässerig und fad.

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Quelle: Aus der Rezeptsammlung der Autorin

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Alma, am 01.01.2012
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