Wer unter Diabetes leidet, kommt in der Regel nicht umhin, seine Ernährung umzustellen und eine medikamentöse Therapie einzuhalten. Es gibt aber auch einige Lebensmittel, die helfen, die Blutzuckerwerte auf natürliche Art zu senken, bzw. positiv zu beeinflussen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung bei Diabetes ist Grundlage um die Folgeschäden dieser Krankheit zu verhindern. Gut zu wissen, dass es unter den Nahrungsmitteln einige kleine Helfer gibt.

Nüsse machen die Blutgefäße elastisch - greifen Sie zu!

Brot steht eigentlich bei jedem täglich auf dem Speiseplan. Diabetiker sollten hier jedoch besser zu Vollkornbrot greifen. Dieses viel gesündere Brot hat eine regulierende Wirkung auf die Blutzuckerwerte. Weißbrot und Lebensmittel mit Weißmehlen werfen hingegen die Werte manchmal aus der Bahn.

Nüsse sind zwar sehr kalorienreich, trotzdem sollten Sie ruhigen Gewissens täglich ein paar knabbern. Am besten ungeröstet und ungesalzen.  Nüsse sind nicht nur lecker, sie sind auch gut für das Herz- und Kreislaufsystem. Die Blutgefäße werden elastischer und man beugt mit ihnen sogar einem Herzinfarkt vor. Es gibt klinische Studien, die diese Wirksamkeit belegen.

Äpfel sind erfrischend, schmackhaft und sehr gesund. Die Früchte sind nicht nur sehr ballaststoffreich, sie enthalten darüber hinaus Pektin, das dafür sorgt, dass der Zucker nicht so schnell aufgenommen wird. Allerdings muss man dafür schon 3 Äpfel täglich essen. Wem dies zuviel ist, kann auf Pektin-Pulver zurückgreifen, welches in Reformhäusern zu bekommen ist.

Blutzuckermessung (Bild: Michael Horn / pixelio.de)

Hülsenfrüchte dürfen ruhig häufiger auf dem Speiseplan stehen

Wenn Sie gerne einen Linseneintopf oder eine Erbsensuppe essen - prima, genau das Richtige für Ihren Blutzuckerspiegel. Hülsenfrüchte haben kaum Einfluss auf die Blutzuckerwerte. Daher darf man bei diesen Gerichten gerne mal einen Nachschlag nehmen. Hülsenfrüchte sind ballaststoffreich und machen nicht dick.

Knoblauch ist zwar nicht jedermanns Geschmack, aber in Bezug auf Ihre Blutzuckerwerte kann er kleine Wunder bewirken. Die Aminosäuren im Knoblauch fördern die Insulinproduktion, die Blutzuckerwerte werden so natürlich reguliert.

Auch Zimt fördert die Insulinproduktion. Milchreis mit Zimt und ein wenig Zucker wird zwar keine nachhaltige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel haben, aber eine Süßspeise, die man sich zwischendurch ruhig einmal gönnen sollte. Weitere Informationen zum Thema Zimt und Diabetes lesen Sie auch in diesem Beitrag.

Zimt - Hoffnung für Diabetiker? Nicht ganz. Zwar zeigt Zimt Erfolge bei der Behandlung von Diabetes, doch er birgt auch Gefahren. (von ElgaK)

Gesunde Ernährung bei Diabetes ist nicht schwer

Ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig angereichert vor dem Essen trinken, hilft den Blutzuckerspiegelanstieg zu drosseln. Apfelessig kurbelt den Stoffwechsel an und ist darüber hinaus noch gut zur Figur.

Magnesium ist nicht nur für Diabetiker ein wichtiger Mineralstoff. Reichern Sie Ihre Nahrung mit Leinsamen an. Das hierin enthaltene Magnesium hilft den Blutzuckerwert zu stabilisieren, die Verdauung wird angeregt, der Stoffwechsel somit angekurbelt.

Dass Fisch reich an Omega-3-Fettsäuren ist, dürfte heute fast jedem bekannt sein. Sie gehören zu den ungesättigten Fettsäuren, die gefäßerweiternd wirken, die Arterien werden beweglicher und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt. Diabetikern wird empfohlen zwei- bis dreimal wöchentlich Fisch auf den Tisch zu bringen. Lachs, Hering, Makrele und Thunfisch gehören zu den besten Omega-3-Fettsäuren-Lieferanten.
 

© Edelgard Kleefisch

ElgaK, am 20.05.2012
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