Es gibt viele Artikel in blogs, e-book´s für viel Geld und manche andere Marketing Maßnahme die uns nahelegt das man mit digitalen Bilder, sogenannten Stockfotos, Geld verdienen kann.

Vorab dieser Betrachtung: Ja, mit Stockfotos kann man Geld verdienen

Es gibt Leute die mit Hilfe von Stockfotos richtig viel Einnahmen generieren.

Namen ? : Aber bitte,

der internationale Marktführer heißt Yuri Arcours
der deutsche Marktführer heißt Robert Kneschke

Wie schaffen die das ?

erste Eigenschaft: immenser Fleiß denn sie haben enorm viele Bilder zum Verkauf zur Verfügung.
Robert Knescke hat ca. 10.000 Fotos allgemein verfügbar, bei Yuri Arcours dürften es noch mehr Fotos sein.

zweite Eigenschaft: Selbstdarstellung Eindeutige Profile in Bildagenturen und eine rege Teilnahme an Bewertungsforen erhöhen den Bekanntheitsgrad. Beide haben einen eigenen Blog und diverse Image Videos am Start. Yuri Arcurs gibt gelegentlich Seminare zum Thema Studiofotografie.
Robert Kneschke hat ein Fachbuch herausgegeben.

dritte Eigenschaft: eine Hightech Ausrüstung Yuri Arcurs arbeitet mit einer Hasselblad Kamera die so teuer wie ein VW Golf in Deutschland ist. Als Studios hat er ein ehemaliges Gewächshaus und eine renovierte Villa zur Verfügung. Dort gibt es einen Fundus mit Requisiten und der Aufbau von mehreren Sets gleichzeitig ist möglich. Ein Team von Mitarbeitern erledigt den täglichen Kleinkram.
Robert Kneschke fotografiert mit einem Canon Body der oberen Preisklasse. Dazu kommen mehrere lichtstarke Objektive, eine leistungsfähige mobile Blitzanlage, neutrale Studiohintergründe und ein Ringblitz. Für Locations zahlt er manchmal nicht wenig Miete.

Beide dürften mehrere leistungsfähige Computer und Softwarelizenzen von Adobe zur Bildbearbeitung am Start haben.
Im Grafikbereich werden Arbeitsplätze von Apple der "WINTEL" Technologie vorgezogen.
Die Damen und Herren die auf den Fotos posieren sind in den meisten Fällen professionelle Models. Die Models leisten einen wesentlichen Beitrag zum kommerziellen Erfolg der Bilder.

Muss uns "Normalos" jetzt Angst und Bange vor den Investitionen werden ?
Nein, im Abschnitt "Stockfotografie Ausrüstung für den Start" zeige ich Ihnen das es auch mit einfacher Fotoausrüstung geht.

2. Auflage 2011 von Robert Kneschke
Nur EUR 29,95
1. Auflage 2010 von Robet Kneschke
Nur EUR 24,95

Eines vorab: Ich werde in diesem Beitrag keine Namen oder Links zu Firmen setzen.
Ich möchte Chancengleichheit für alle Agenturen waren und keine außen vor lassen.

Wenn mehrere Einkommensmöglichkeiten
mit dem gleichen Bild genutzt werden sollen
dann dürfen sie bei Bildagenturen das Foto
nur mit dem Status "nicht exklusiv" anbieten.

Als erstes muß man feststellen das der Markt für digitale Bilder nicht mehr nur Stockfotos sondern auch Videos,digitale Kunst und das Design für Gebrauchsgegenstände und Bekleidung enthält.
Die Übergänge sind fließend: Videos kann man zur Eigenwerbung nutzen oder zum Verkauf in eine Agentur einstellen. Was in der einen Agentur als Stockfoto eingestellt ist das kann beim Hersteller individueller Taschen als Design dienen und nach einer umfangreichen Bildbearbeitung als digitale Kunst gerahmt beim Endkunden über dem Sofa hängen.
Illustrationen können bei Stockfotoagenturen und bei T-Shirt Designs, bei Digital Art Produzenten und beim Hersteller für Elektronik-Skins platziert werden. 

Ein einfacher Marktüberblick zeigt mir das es ca. zehn Agenturen für Stockfotos gibt. Bei allen kann man auch Illustrationen und fotografische Experimente platzieren. Hier agieren als Kunden die Hersteller von Printmedien und websites. Eine Agentur vermarktet kurze Videos.
Für digitale Kunst gibt es drei Plattformen die für Endverbraucher und saisonalen Bedarf (individuelle hochwertige Werbegeschenke) von mittelständischen Unternehmen promoten.
Ein Hersteller vermarktet Skins für elektronische Gadgets an Endkunden.
Ein Hersteller bietet das individuelle Design für Schuhe, T-Shirts, Taschen und Drucksachen an.
Ein Hersteller ist spezialisiert auf Design T-Shirts. 
Bei diesem Hersteller kostet der upload eigener Designs eine Einmalgebühr pro upload ! 

Die Hersteller haben kundeneigene web-Shops. Das hat den Vorteil das man sich als Designer und u.U. als Marke im Markt selber platzieren kann. Allerdings bedeutet es auch eigene Marketingkosten angefangen von einer, auf den web-shop, umgeleiteten Top-Level Domain. Adwords Werbung und der Kauf von Bannerwerbeplätzen sowie Printwerbung dürften auch erforderlich sein.

Eine weitere Kundengruppe sind regionale Auftraggeber mit Vollservice. Bei der regionalen Tages- oder Annoncenzeitung kann man versuchen eine Honorarvereinbarung für Fotos abzuschließen.
Für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe kann man Kalender und Grußkarten für werbliche Zwecke gestalten und über web-Druckereien die preisgünstige Herstellung organisieren.
Hier spielen bei der Aquise persönliche Beziehungen und Zuverlässigkeit sowie der allgemeine Zahlungswillen der Auftraggeber eine große Rolle. 

Für das private Album dürfen Sie knipsen was Sie wollen.
Bei Veröffentlichung in der Bildagentur brauchen Sie oft ein Genehmigung.  

In Deutschland hat ein jeder die Rechte an seinem Abbild.
Das führt dazu daß bei kommerzieller Verwendung von Bildern eine schriftliche Einverständnis-erklärung der abgebildeten Personen vorhanden sein muss.
Branchen-intern heißt so etwas "Modelrelease".
Ausnahme sind Bilder der Zeitgeschichte zur redaktionellen Verwendung. (Bebildern von aktuellen Ereignissen und Informationen in Zeitungen und Zeitschriften und Informationsbroschüren)

Für Design-Gegenstände, Gegenstände mit Logos und allen Dingen die sich sichtbar auf privatem Grund und Boden befinden gibt es Inhaber der Rechte die die Veröffentlichung erst genehmigen müssen. Die Erlaubnis heißt Branchen-intern Propertyrelease.

Bei Bildagenturen gibt es eigene Load-Up Seiten für diese pdf-Dateien.
Die hochgeladene Erlaubnis zur Veröffentlichung wird dann mit dem Bild verknüpft.

Praktische Beispiel für die Anwendung von Bildrechten

Abbildung von Autos

polizeiliche Kennzeichen werden auf die weiße Untergrundfarbe retuschiert. Das "D" und das blaue Euro-Symbol dürfen bleiben. Kennzeichnung: redaktionelle Verwendung

Abbildung von Gegenständen die den Bundesadler tragen

z.B. Pässe, Fahnen Bilder werden von Bildagenturen abgelehnt wegen einer Veröffentlichung das hoheitliche Symbole nur von den entsprechenden Behörden verwendet werden dürfen

Modeshooting mit einem professionellen Model

Das Model muss eine Modelrelease unterschreiben. Der Hersteller muss eine Propertyrelease unterschreiben soweit seine Kleidung im Vordrgrund steht. 

Darstellung der Kinder der Nachbarin beim Eisessen in der Eisdiele

Die Erziehungsberechtigten müssen eine Modelrelease unterschreiben und der Vertretungsberechtigte der Eisdiele eine Propertyrelease wegen Abbildung des Umfeldes und ihrer Eiskreationen

Prominente bei einer öffentlichen Fernsehsendung auf dem Marktplatz

Kennzeichnung als redaktionelle Verwendung

braune Brause in neutralem Glas

keine Rechte erforderlich

Glas und Flasche mit Coca Cola Logo

Ablehnung durch die Bildagentur; dem Hörensagen nach genehmigt Coca Cola USA jedes Bild einzeln, angeblich muss man Prints einsenden Ich freue mich auf einen qualifizierten Kommentar.

Gegenstände aus Porzellan und Keramik

Manchen Herstellern ist es egal andere sind kooperativ bei Genehmigungen

Der schmale Grat zwischen Ablehnung und Abmahnung ist der geheime Pfad zum Erfolg.

In den Foren der Bildagenturen hinterlässt ein jeder seine Erfahrungen i.d.R. versehen mit der verzweifelten Drohung demnächst nur noch Bilder von Bienen und Blumen zu liefern. 

Fotograf dürfen Sie sich nur nennen wenn Sie einen entsprechenden Berufsabschluss haben.
Der Beruf unterliegt den Regulatorien des Handwerkes.

Die Bezeichnungen "Fotodesigner" und "Fotokünstler" und "Fotoproduzent" unterliegen keinen Beschränkungen.

Wenn Sie nicht zusätzlich mit Waren handeln dann sollte die Erteilung einer Steuernummer als "Freiberufler" durch das örtlich zuständige Finanzamt möglich sein.

ggf. können Sie sich in der Künstlersozialkasse versichern.

Nehmen Sie unbedingt Beratungsdienstleistungen von Behörden und Sozialkassen in Anspruch !

Bild exklusiv

Bild wird nur bei dieser Agentur veröffentlicht.
Bei Verkauf gibt es höhere Honoraranteile

Bild nicht exklusiv

Bild wird bei mehreren Agenturen veröffentlicht.
Bei Verkauf gibt es niedrigere Honoraranteile

Bild für Abbonnenten freigegeben

Jeder Verlag der Flatrate bucht bedient sich.
Bezahlung zu niedrig !

Mengenbonus

Je mehr Bilder Sie hochladen, desto höher die prozentuale Honorarbeteiligung

qualitätsorientierte Vergütung

Je mehr Bilder Sie verkaufen, desto höher Bildpreis und Honorar

Auflösungsorientierte Vergütung

Je höher die vom Kunden gewählte Bild-auflösung, desto höher der Preis und das Honorar

Bild zur alleinigen Verwendung

Bild wird nur vom Käufer verwendet,
gegen hohe Einmalzahlung

Achtung !
Manche Agenturen rechnen mit Coins oder
Credits und einem Umrechnungsfaktor
in die Landeswährung.

Fotorecht und Bildrecht allgemeinverständlich für alle Nutzer von Fotos
Nur EUR 34,95
Von einer Frau geschrieben (Martina Berg) enthält eine Agenturliste und Anmerkungen zu Motiven und Verschlagwortung. Der Technikteil dürfte veraltet sein.
EUR 14,90  EUR 14,78
vorbestellbar zum 31.12.2011 von Tilo Gockel (X.media.press) erkärt die Theorie der digitalen Fotografie und hilft ihre Fotos zu verbessern
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handlich -passt in die Kameratasche- 90 Posen von einem bekleideten Model mit Erklärungstexten / geeignet für Model und Fotograf zum Lernen und Erklären
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Porträts mit Studioblitzanlagen in Workshops erklärt / für Anfänger und Profis in dieser Art der Fotografie gleichermassen geeignet / Porträts in Arbeitssituationen sind bei Agenturen gesucht.
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Als erstes mal das was sich nicht wirklich lohnt.
Es gibt einige Agenturen die in US Dollar abrechnen. Wenn der Fotohersteller hier seine Bilder im Abbonnent-Modell freigibt dann erhält er pro Verkauf einige US $ cent. Bei Umrechnungskursen die um ca. 1,30 bis ca. 1,47 $ für 1,00 € pendeln rechnet sich der Aufwand nur wenn Guthaben in US Dollar aufgebaut werden sollen und selbst das kann dauern.

Das Abbonnenten-Modell für Stockfotos klaut ihre Arbeitszeit

Als Grundlage mal folgende Aussage: Geld ist der Speicher für Arbeitskraft !
Im vorigen Abschnitt ist ja die Zahl der im Markt agierenden Stockfoto Agenturen angesprochen worden. Dies hat einen Angebotsüberhang an Bildern zur Folge der zu einem Preiskampf geführt hat. Bildkäufer sind meist Subunternehmen großer Verlage die sich eigene Fotografen sparen.
Die Bildagenturen haben Flatrates für die Bildkäufer aufgelegt die bei Ihnen zu höheren regelmässigen Einnahmen pro Käufer führen sollen. Der Hersteller der Bilder wird finanziell benachteiligt wenn er sich beim Upload nicht konsequent wehrt. 
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Beispiel:
Mit unserem neuen Bilder-Abo erhalten Sie Bilder ab unglaublichen 0,17 €.
Und
falls Sie tatsächlich mehr als 750 Bilder im Monat benötigen sollten, kein Problem ...
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Bei satten 50 % Honorarbeteiligung sind das dann noch noch 0,08 € pro Bild im schlechtesten Fall.
Wenn es 0,50 € pro Bild sind dann ist das auch nicht besser.
Das heißt in der Praxis: Genehmigen sie der Agentur auf keinen Fall den Verkauf von Bildern im Abbonnent-Modell. Mit einem Qualitäts-Bild ist mindestens 1 Stunde Arbeitszeit sowie direkte Kosten verknüpft. Die diversen Arbeitsgänge brauchen Zeit: Zeit an der Location, Übertragung in den Computer, Bildbearbeitung, Verschlagwortung und mehrfache Uploads, gegebenenfalls anteiliges Modellhonorar/Locationmiete sowie Abschreibung von digitaler Kamera, Computer und kommerzieller Software. Auch die Bezahlung der eigenen Arbeitszeit ist bei den gestiegenen Lebenshaltungskosten nicht mehr ganz unwichtig.
Je nach Einsatz der Mittel dürfte es im Durchschnitt so sein das erst der zweite Verkauf des Bildes zu normalen Honoraren !! alle Kosten angemessen abdeckt.
Zwischen 1 EUR pro Verkauf und 499 EUR einmalig ist alles drin.

Abrechnung von Stockfotos via Design Hersteller

Am einfachsten sind die Modelle der Kunst Hersteller.
Für gerahmte Bilder, Kunstpostkarten und Tapeten erhält man ca. 10 -15 % vom Gesamtumsatz.
Das sind ca. 4 - 12 EUR pro Verkauf.
Hersteller von Kleidung bevorzugen die Zuschlagskakulation durch den Sub-Shop-Inhaber.
Der Basispreis steht also fest und der Gewinnzuschlag darf selber bestimmt werden.
Zwischen 2,50 und 10 EUR pro Verkauf sollte der Markt hergeben.
Da muss man dem Endkunden schon deutlich kommunizieren das er Designer-Ware erwirbt die es so bei keinem anderen Shop gibt sonst vergleicht er die Preise mit asiatischer Billig-Kleidung.


Es gibt einige DSLR Kamerahersteller: NIKON, Canon, Pentax, Olympus, Sony (mit dem know-how von Konica-Minolta).
Jeder Hersteller hat seine eigenen Zubehörteile und Objektive. Das heißt die grundsätzliche Systementscheidung hat große Chancen eine Entscheidung für das ganze Leben zu werden.
Vergleichen ist da nicht die schlechteste Lösung. Lesen Sie im Netz womit andere erfolgreich arbeiten, lesen Sie Artikel in Fachzeitschriften und bei der Stiftung Warentest.
Auch Testbilder vergleichen im Internet kann Vertrauen zum Hersteller schaffen.
Gehen Sie in Elektronikmärkten stöbern, da darf man auch mal eine Kamera in die Hand nehmen.

Eine Kamera mieten um sie zu Testen ? Es gibt Anbieter im Internet oder Sie kennen den Fotografen vor Ort gut, dann lässt sich das schnell machen. 

Für eine neue DSLR Ausrüstung, mit der man auch Geld verdienen möchte, wird empfohlen von Anfang an höherwertige Objektive zu kaufen und für den Kamerabody nicht soviel auszugeben. Später wird dann ca. alle 2,5 Jahre ein neuer Kamerabody gekauft und die hochwertigen Objektive bleiben. Der recht kurze Umtauschzeitraum liegt an der rasanten technischen Entwicklung und ist mit dem Versuch verbunden noch ein wenig Restwert zu retten. 

Wenn Sie Stockfotografie nur als Hobby betreiben und/oder nicht eine große und schwere Kamera mit sich herumtragen wollen sollten Sie sich die Gattung der Bridgekameras anschauen.
Hier finden Sie fest eingebaute Zoomobjektive, umfangreiche Einstellmöglichkeiten und manchmal Sensoren die eigentlich in einer DSLR verbaut werden. Damit kann man viele normale Aufnahmesituationen gut beherrschen und man fotografiert preisgünstig mit einem Kaufpreis der ca. 200 € unter dem eines DSLR Einsteigersets mit 50 mm Objektiv liegt.

In einem anderen Artikel stelle ich Ihnen ein Canon Bridgekamera vor die für die Stockfotografie sehr gut geeignet ist

Grundsätzlich sollte ihre Kamera mindestens 10 MP Bilder machen sonst erfahren Sie Ablehnung bei der Bildagentur. Einen Sucher kann ich sehr empfehlen. Wenn es darauf an kommt können Sie den Bildausschitt viel exakter bestimmen als auf dem Display das manchmal spiegelt oder einem falsche Bildverhältnisse subjektiv vorgaukelt wenn man die Kamera weiter weg hält.

Software für Stockfotografen

Es muss am Anfang nicht die teure Photoshop Lizenz sein.
Ganz einfach ist die Freeware IrfanView: Bilder beschneiden, Bilder automatisch korrigieren; völlig ausreichend für diese Basisaufgaben.
Für kleinere Retuschen (s. Bildrechte) kann man auf Paint.net zurückgreifen.
Hat man Größeres vor kann man die Freeware Gimp nutzen. Letzteres erfordert einen umfangreichen Einarbeitungsaufwand. Bei Youtube finden Sie diverse Tutorial Videos und die Lektüre von mindestens einem Fachbuch kann auch nicht schaden. 

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Grundsätzlich können sie alle Motive anbieten die mit den Bildrechten kompatibel sind.

Basiseinstellung

Bei allen Bildern sollte ihre Kamera mit einer Empfindlichkeit von 80 oder 100 ISO fotografieren:
Die Agenturen haben Angst vor sog. "Rauschen" bei höheren Empfindlichkeiten. Das sind bunte Pixelwölkchen, die man erst bei sehr grosser Vergrößerung sieht, die im Druck schlimm aussehen.

Motive

Besonders nachgefragt sind Motive als Business-Situation mit mehreren Personen, die alle recht chic aussehen. Der Grundton der Bilder sollte sehr hell sein.

Sachaufnahmen, gleichmässig hell ausgeleuchtet und mit Platz für eine Werbebotschaft sind ebenfalls gut nachgefragt.

Icon Sets für die Gestaltung von webseiten werden gerne genommen.

Motive zu Festen und Feiertagen sind jedes Jahr aufs Neue gefragt. 

Fotomontagen zu aktuellen Ereignissen schaffen es schon mal in den Ableger eines Nachrichtenmagazins. 

Rechnen Sie grundsätzlich mit Ablehnungen durch die Agenturen.
Manchmal kann man einige Wochen später das Bild doch noch unterbringen.
Von den Bildern die Sie bei Agenturen unterbringen verkaufen sich ca. 40 % des Bestandes, manche Bilder auch mehrfach. 

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Bevor sie Geld für Technik ausgeben und ihre teure Arbeitszeit verbrauchen sollten sie diese Übersicht zum Thema Geld verdienen mit Stockfotos kennen.

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