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Geldanlage mit Fonds sowie alternative Anlageformen
Offene und geschlossene Fonds und fondsorientierte Geldanlagen – Grundsätzliches und Beachtenswertes für den Anleger.
Investmentfonds sowie Vorsorge- und Versicherungsprodukte mit zumindest anteiliger Fondsanlage erfreuen sich steter und wachsender Beliebtheit. Die weitgehend als unkompliziert geltende Form des Kapitalinvestments mit Fonds ist durch die unterschiedlichen Schwerpunkte und Anlagestrategien für nahezu jeden Anlegertyp geeignet. Mit mehr als 10.000 allein in Deutschland zugelassenen Fonds hat der interessierte Fondsanleger dabei die Qual der Wahl bei der Auswahl eines passenden Fondskandidaten. Doch passt nicht jeder Fonds zu jeder Anlagestrategie. Neben den recht unterschiedlichen Konditionen der verschiedenen Fondsemittenten zeichnet sich jeder Fonds auch durch ein ganz bestimmtes Risikoprofil aus – daher sollte jeder Anlageinteressierte sich doch etwas genauer mit den verschiedenen Möglichkeiten der Fondsanlage beschäftigen!
Fonds sind grundsätzlich als ein Topf mit verschiedenartigen Anlage- resp. Vermögenswerten zu betrachten. Dabei können die Anlegergelder (das sog. Fondsvermögen) z.B. in Immobilien, in Wertpapiere, in Rohstoffe usw. investiert werden – jeder Fonds hat dabei einen oder mehrere Schwerpunkte, die festlegen, in welche Art von Anlagewerten investiert wird. Gemanagt wird das Ganze durch die Fondsgesellschaft – der Anleger kauft also lediglich die Anteile, welche in seinem Depot verwahrt werden. Weitere Einflussmöglichkeiten hat der Anleger nicht.
Geldanlage mit Fonds – Säule der Altersvorsorge
Immer wieder werden in einschlägigen Veröffentlichungen die sogenannten „Hitlisten“ – also Fondsrankings mit den erfolgreichsten und zuweilen gar auch mit den am schlechtesten gelaufenen Fonds veröffentlicht. Dies ist zwar sehr publikumswirksam, sagt aber fast gar nichts über die Wertigkeit des jeweiligen Fonds für eine sinnvolle und individuell passende Kapitalanlage – z.B. für die Altersvorsorge – aus. Eine effektive, risikoaverse und werthaltige Altersvorsorge sollte immer aus mehreren Säulen bestehen – idealerweise aus verschiedenen Anlageformen und unterschiedlichen Assetklassen, breit diversifiziert und auf jeden Fall langfristig orientiert. Eine tragende Säule dabei kann durchaus auch die Kapitalanlage in Investmentfonds sein, doch um diesen Bereich individuell passend und mit dem gewünschten Risikoprofil einzurichten, ist neben den Basisinformationen über die möglichen Fondsarten auch die weitergehende Kenntnis über wirtschaftliche Zusammenhänge des jeweiligen Anlageunderlyings unverzichtbar.
Fondsarten: Was sind offene und geschlossene Fonds?
Der überwiegende Teil der in Deutschland erhältlichen Fondsanteile kommt aus der Gruppe der offenen Fonds. Offene Fonds können in der Regel börsentäglich über die Kapitalmärkte (entweder an den Börsenplätzen oder auch außerbörslich z.B. über die Fondsgesellschaft) gehandelt werden. Eine Preisstellung für An- und Verkaufspreise ist ständig gegeben und der Anleger kann so die Wertentwicklung „seines“ Fonds immer zeitnah verfolgen. Die kapitalmarktrechtlichen Bestimmungen für Anbieter von offenen Fonds sind sehr eng gefasst – so besteht neben einer Rücknahmeverpflichtung seitens der Fondsgesellschaft immer auch die gesetzliche Pflicht zur Veröffentlichung eines vollständigen Fondsprospektes. Geschlossene Fonds sind im Gegensatz dazu von den Emittenten viel freier gestaltbar und stellen grundsätzlich unternehmerische Beteiligungen dar (mit entsprechendem Risiko). Charakteristisch für geschlossene Fonds ist die Erwerbsmöglichkeit einer vorher festgelegten Zahl von Fondsanteilen nur während der anfänglichen Zeichnungsphase – später (nach „Fondschließung“) können keine Anteile mehr gekauft oder verkauft werden. Je nach Gestaltung der meist extra für das jeweilige Projekt gegründeten Kapitalanlagegesellschaft ist der Anteilseigner an die Laufzeit gebunden und trägt im Zweifelsfalle auch ein erhöhtes Verlustrisiko. Ein großer Vorteil geschlossener Fonds ist, dass diese meist unabhängig von Börsen- und Kapitalmarktschwankungen sind.
Die ideale Form der mittel- und langfristigen Vermögensbildung: Der Fondssparplan
Gerade für Einsteiger stellt sich oft die Frage, wie am Besten in Fonds investiert werden kann. Die erfolgreiche Kapitalanlage hängt dabei nicht nur von der Auswahl des Basiswertes (also z.B. bestimmte Anlageklassen oder Themen) ab, sondern auch vom richtigen Timing. Wer zum falschen Zeitpunkt (also beispielsweise bei Höchstkursen vor einem Rückgang) kauft, läuft oft jahrelang der Performance hinterher. Viel besser ist deshalb die Einrichtung eines Fondssparplanes, bei dem regelmäßig (z.B. monatlich) ein bestimmter Betrag investiert wird. Dadurch entsteht der sog. „Leverage“-Effekt, d.h. durch die wertabhängige Kaufquantität bildet sich im Laufe der Zeit ein Durchschnittspreis, der mit der generellen Performance des Underlyings Schritt hält. Außerdem belasten die vergleichsweise kleinen Sparbeträge nicht die allgemeine Vermögenslage des Anlegers und bilden doch im Laufe der Jahre ein ansehnliches Vermögen.
Depotvergleich und Vergleich der Fondskonditionen unbedingt zu empfehlen
Für den Kauf von Fondsanteilen wird ein Depotkonto benötigt. Dabei kommen ein herkömmliches Depotkonto bei einer Filialbank, ein Depotkonto eines Onlinebrokers oder auch ein Fondsdepotkonto eines Fondsanbieters in Frage. Die Konditionen sollten unbedingt intensiv verglichen werden, da es prägnante Unterschiede gibt. Neben den Gebühren für den Handel selbst (An- und Verkaufsprovisionen) berechnen einige Anbieter auch Depotgebühren oder Postengebühren usw. Ebenso unterschiedlich sind die Konditionen und Gebühren eines Fonds bzw. einer Fondsgesellschaft. Hier fallen insbesondere die Managementgebühr und der Ausgabeaufschlag ins Gewicht. Oft bieten z.B. Onlinebroker hohe Rabatte auf Ausgabeaufschläge bei Fonds an und zudem ein kostenloses Depotkonto.
Alternative Anlageformen: Edelmetalle, Riester, Rürup
Eine vernünftige und risikoverteilte Altersvorsorge sollte grundsätzlich auf mehrere Säulen aufgebaut werden. Dazu zählen neben der erwähnten Fondsanlage beispielsweise auch Anlagen in Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle (als sichere Anlage mit Inflationsschutz) und auch Riester- und Rürup-Verträge für das Rentenalter. Grundsätzlich können die förderfähigen Riester- und Rürup-Verträge auch auf fondsgebundener Rentenversicherungsbasis erfolgen, was die Vorteile beider Möglichkeiten (Fondsanlage und staatliche Förderung) vereinigt. Im Einzelfall sollte möglichst ein Fachmann (z.B. ein unabhängiger Vermögensberater) kontaktiert werden, um eine sinnvolle Vermögensanlage aus verschiedenen Anlageformen zu kombinieren.
www.investmentfonds24.eu – umfangreiches Fachportal für Fonds und fondsorientierte Geldanlagen
Investmentfonds24 hält eine Fülle von Informationen für an Fondsanlagen interessierte Anleger bereit. Auf www.investmentfonds24.eu können neben wichtigen Basisinformationen über mögliche Anlagen mit Fondsbezug sehr viele wichtige und geldwerte Informationen über die eigene Altersvorsorge, Produkte mit staatlicher Förderung, Edelmetallanlagen und steuerliche Aspekte eruiert werden. Wer diese Informationen verinnerlicht hat, kann sich schon ein sehr genaues Bild über die für ihn bestmögliche Kombination aus Geldanlagemöglichkeiten für eine sinnvolle Altersvorsorge machen. Die unabhängige Betrachtung der Chancen und Möglichkeiten, aber auch der Risiken und Nachteile, ermöglich eine Einschätzung darüber, welche Anlageformen für den jeweiligen Risikotyp ideal sind.








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