Das Verhalten der Internetnutzer - Was wird zur Kennntnis genommen, was nicht?

Die am meisten genutzte Suchmaschine ist seit Jahren Google. Die allermeisten Nutzer vertrauen darauf, dass das Suchergebnis, das Google liefert, dem entspricht, was man gesucht hat. Sprich, die Erstplatzierten entsprechen am ehesten Antwort auf die Suchanfrage. Da in aller Regel auf eine Anfrage tausende und abertausende Ergebnisse geliefert werden, betrachtet der User erfahrungsgemäß nur die ersten drei bis maximal fünf Seiten. Aus diesem Grunde ist es für Unternehmen aber auch für andere Institutionen und Organisationen, die gefunden werden möchten, besonders wichtig, im Pagerank ganz oben zu stehen. Methoden hierfür wurden schon viele entwickelt, Schagworte wie SEO gehören ebenso dazu wie etwa "Link-Spam". Hierbei handelt es sich um gekaufte Links, die den Besucher auf bestimmte Internetseiten weiterleiten, was für die Seite im Idealfall bedeutet, dass sie in der Position nach oben wandert.

Google wehrt sich gegen Spam-Links - Unlauterer Kampf um Top-Pageranks widerspricht den Google-Grundsätzen

Nachdem ganz offensichtlich der Verkauf von Links im Internet überhand genommen hat, hat Google nun eingelenkt und sich vehement gegen dieses Verhalten ausgesprochen, wie es unter der Google Rubrik "Was wir von gekauften und verkauften Links halten" heißt. In den Richtlinien für Webmaster ist bei Google eigentlich die Regel bereits aufgeführt, dass Links weder gekauft noch verkauft werden sollen. Eine nähere Erläuterung hierzu gibt es im Google-Blog. Laut Google, ist es heute kein ernsthaftes Problem mehr, solche Spam-Links zu erkennen und sollte der Eindruck bei Google entstehen, es handele sich um Spam-Links, werden die Suchmaschinen-Betreiber geeignete Maßnahmen dagegen ergreifen. Welche dies sind bleibt allerdings offen.

Einzig die etwas vage Stellungnahme, dass dann, wenn softwaregestützt erkannt wir, dass bestimmte Links keine persönlichen Empfehlungen für andere Internetseiten sind, diese Seiten davon abgehalten werden können, einen Pagerank weiterzugeben. Google appelliert an die Betreiber von Internetseiten und an die Webmaster, sich von Link-Spam zu verabschieden, da dies über kurz oder lang dazu führen wird, dass zwar viel Geld und Zeit dafür investiert werden würde, um ganz nach oben zu kommen, letztendlich aber der Pagerank tatsächlich immer weiter sinke. Nicht zu verwechseln, mit Spam-Links, sind hingegen Werbe-Links, die keinen Pagerank weiterleiten. Dies wäre natürlich auch kontraproduktiv, schließlich leben die Suchmaschine in aller Regel von diesen Werbeeinnahmen.

Der große Nutzen - Nutznießer der Sanktionen wären die Internetuser

Wenn dies tatsächlich der Fall ist, was Google ankündigt, führt das sicherlich zu einem positiven Effekt für die User, da dann die Wahrscheinlichkeit auf den ersten Plätzen einen relevanten Eintrag zu finden relativ groß wird – und darauf kommt es ja eigentlich allen, die sich im Internet bewegen, an!

Sollten die Maßnahmen von Google greifen, würden sich alle Webmaster vielleicht wieder eher auf gute und einzigartige (unique) Inhalte konzentrieren, um andere für einen Link auf ihre Seite zu motivieren. Damit würde auf jeden Fall das Internet "ausgemistet" werden und seine Funktion als großartiges Nachschlagewerk würde eine deutliche Steigerung erfahren.

Internet & Co.
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Efes, am 14.02.2011

Kommentare


Efes am 15.12.2011
Vielen Dank! In der Tat "stolpert" man häufig bei Suchanfragen auf Pagewizz unter den ersten Plätzen. LG Efes
textpressi am 15.12.2011
Für uns PageWizz-Autoren halte ich Googles Ansage zum Linkverkauf für ein gutes Zeichen. Wer von uns hat schon das Budget, um Links zu kaufen? Da ist es besser, wenn unsere Artikel rein inhaltlich mit anderen konkurrieren - und oft genug stehen unsere PageWizz-Seiten weit oben. Daumen für diesen Artikel ;-)



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