Die Geschichte des Honigs - Süße Steinzeit

Als Süßungsmittel ist Honig bereits seit der Steinzeit bekannt. Alte Höhlenmalereien zeigen mehr als 9000 Jahre alte Bilder von Honigjägern. Der Honig wurde aber nicht nur gesammelt und als Nahrungsmittel verwendet, sondern auch bei der Bärenjagd zum anlocken der Tiere verwendet. Somit ist Honig wohl eines der ältesten natürlichen Lebensmittel die der Mensch noch heute nutzt.

 

Die gezielte Zucht von Bienen und somit ein geplanter Gewinn von Honig begann vor rund 8000 Jahren mit der ersten Imkerei. Aber auch in der Bibel ist die Rede von dem Land, in dem Milch und Honig fließen. Auch in einigen Pharaonengräbern wurde der süße Sirup als Grabbeigabe gefunden. Die Speise der Götter, wie der Honig auch genannt wurde, bekam zu seiner süßenden Kraft zusätzlich auch noch um 400 v. Chr. Eine heilende Wirkung zugeschrieben und wurde vorerst gegen Fieber und zur Steigerung der Körperkräfte eingesetzt.

Süße Köstlichkeiten - Honig- Gesundheit und Wellness
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Inhaltsstoffe und Zusammensetzung - Was ist drin im Honig?

Wussten Sie, dass Honig insgesamt mehr als 200 Inhaltsstoffe hat? Neben Fruchtzucker und Traubenzucker enthält Honig auch Proteine, Mineralstoffe und Enzyme. Aber auch Wasser, Vitamine und wichtige Aminosäuren sind im Honig enthalten. Je nach Honigart kann Honig von flüssiger oder fester Konsistenz sein.

 

Zu den im Honig enthaltenen Stoffen gehören unter anderem:

 

Vitamin C, Vitamin B2 und B6, Die Mineralstoffe Chlor, Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Schwefel, Phosphor und die Spurenelemente Kupfer, Fluor, Eisen, Jod, Mangan und Zink sowie 20 lebenswichtige Aminosäuren.

 

Aufgrund des hohen Gehalts an Süße und des geringen Wasseranteils ist Honig sehr lange haltbar. Im Laufe der Zeit kann der Honig jedoch kristallisieren und hart werden.

Honigsorten - Bienen haben Geschmack

Im Laufe der Geschichte hat sich die Imkerei und die Bienenzucht soweit entwickelt, dass nicht nur eine Honigsorte, sondern mittlerweile viele verschieden Geschmacksrichtungen erhältlich sind. Bei einem speziellen Honig muss dieser zu mehr als der Hälfte aus dem genannten Inhaltsstoff bestehen, um diesen Namen zu bekommen.

 

Blütenhonig

 

stammt vom Blütennektar verschiedener Pflanzen und muss diesen Inhaltsstoff auch zu mehr als 50% beinhalten, um als Blütenhonig deklariert zu werden. Die meisten Honigsorten dieser Art neigen zum kristallisieren, können durch ein leichtes und langsames Erwärmen im Wasserbad aber wieder verflüssigt werden. Bekannte Pflanzen für Blütenhonig sind unter anderem Klee, Raps, Löwenzahn, Akazien, Buchweizen und Sonnenblumen.

 

Honigsorten aus dem Ausland

 

Da bei uns viele Pflanzen nicht heimisch sind, wird Honig auch aus anderen Ländern importiert. Hierzu zählen unter anderem Honigsorten wie Lavendelhonig aus Frankreich, Manuka-Honig aus Neuseeland, Orangenblütenhonig aus Spanien und Thymianhonig aus Kreta. Diese Honigsorten haben aufgrund der überwiegenden Inhaltsstoffe eine kräftigen und intensiven Geschmack und unterschiedliche Farben.

 

Honig aus Honigtau

 

Als Honigtau bezeichnet man die Ausscheidungen verschiedener Insekten die sich am Nektar der Blüten bedienen. Honigtaubienen sammeln diese Ausscheidungen, den Honigtau, ein und produzieren diesen dunklen würzigen Honig. Der süße Sirup bleibt lange flüssig und kristallisiert kaum.

Honig richtig lagern - Wo ist der beste Platz?

Honig sollten Sie immer kühl und trocken lagern. Am besten eignet sich ein Vorratsschrank indem Sie auch andere Lebensmittel und Konserven lagern. Im Kühlschrank ist es zu kalt um Honig richtig zu lagern. Auf keinen Fall sollten Sie Honig in der Sonne stehen lassen oder durchgehend im warmen lagern.

 

Wenn der Honig anfängt sich zu verfestigen, dann stellen Sie das Glas ins Wasserbad und erwärmen Sie den Honig langsam. Die kristallisierten Zuckeranteile verflüssigen sich dann wieder und der Honig bekommt seine ursprüngliche Konsistenz wieder. Dabei sollten Sie die Wassertemperatur aber unbedingt unter 40° Grad halten, da sonst wichtige Inhaltsstoffe im Honig ihre Wirkung verlieren.

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Honig als Haus- und Heilmittel - Süßkraft die gesund macht

Früh genug verabreicht, hat Honig eine antibiotische Wirkung. Aber auch bei Schürfwunden und Wundinfektionen kann Honig die Heilung beschleunigen. Gerade Staphylokokken reagieren äußerst empfindlich auf Honig. Daher kann Honig besonders vielfältig als natürliches Heilmittel eingesetzt werden.

 

Wer also eine Schürfwunde oder eine Brandwunde hat kann getrost auf teure Salben verzichten, wenn die betroffene Stelle sofort dünn mit Honig bestrichen wird. Das Gleiche gilt übrigens auch für spröde Lippen oder Herpesbläschen am Mund.

 

Auch das in Wunden oft vorhandene bereits tote Gewebe kann von Honig abgebaut werden. Die antiseptische, abschwellende und entzündungshemmende Wirkung von Honig kann daher bei verschiedenen Erkrankungen sinnvoll genutzt werden.

AlexandraMuders, am 31.01.2012

Kommentare


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AlexandraMuders am 07.02.2012
Dankeschön euch beiden :) Honig im Tee und Honig auf dem Brötchen ist bei mir ein absolutes Muss.
Efes am 01.02.2012
Prima Artikel. Honig gehört bei einfach jeden Tag auf den Frühstückstisch (aber nur vom Imker meines Vertrauens!). LG Efes
Alma am 31.01.2012
Sehr gut dargestellt. meinen Daumen. L.G.Alma


Autor seit 2 Jahren
84 Seiten
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