Rundfunk, Presse und andere (etwa Online-)Medien haben das Recht auf freie Ausübung ihrer Tätigkeit, vor allem aber auf das unzensierte Veröffentlichen von Informationen und Meinungen. Durch die Pressefreiheit wird die freie Meinungsbildung gewährleistet.

Die Meinungsfreiheit, dazu gehört auch die Redefreiheit, ist das gewährleistete subjektive Recht auf freie Rede und freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild und in allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln.
Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in einer Verfassung als ein gegen die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert, damit verhindert wird, dass die öffentliche Meinungsbildung und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung beeinträchtigt oder gar verboten wird. In engem Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit sichert die Informationsfreiheit natürlich den Zugang zu Informationen, ohne die eine kritische Meinungsbildung gar nicht möglich wäre; das klare Verbot der Zensur verhindert die Meinungs- und Informationskontrolle durch staatliche Stellen. Im Unterschied zu einer Diktatur sind der Staatsgewalt in einer Demokratie hiermit die Mittel der vorbeugenden Informationskontrolle durch Zensur ausdrücklich verboten.
Natürlich kommt es vor, dass dieses Recht nicht immer gewährleistet ist, weil sich viele Plattformen vorbehalten, Inhalte nach eigenem (Nicht-)gefallen , zu löschen, ohne kommentieren zu müssen, weshalb...damit wird dieses Menschenrecht leider unmissverständlich umgangen.
Die Frage ist, ob dadurch nun eine bestimmte Form des Denkens und somit der Meinung in eine bestimmte Linie gedrängt wird, und somit einen vorgefertigten oder klar definierten Trend übernimmt, der einzig und allein in den Köpfen der Individuen Anerkennung und Existenzberechtigung findet .
Leider mangelt es an Plattformen,die sich tatsächlich nach den menschlichen Grundrechten orientieren, was sehr schade ist.
Dies motiviert zur Erschaffung von freien Plattformen, die diesen Grundrechten freien Raum lassen, denn wohin uns die Zensur führt , habe wir bereits anhand der Geschichte erfahren und erleiden müssen.
Ob nun eine Zensur der Meinung tatsächlich friedensfördernd ist, sei der Interpretation des einzelnen überlassen. Zumal man sich erinnern muss, dass des öfteren die "Todesstrafe" inoffiziell an Menschen ausgeübt wurde, die dieses Recht für sich verteidigten und demensprechend auslebten.
Ein aktuelles Beispiel liefert uns Assange, der geheime Informationen der Öffentlichkeit durch WikiLeaks zugänglich machte (und die Zukunft lässt hoffen, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird). Die Vergewaltigungsvorwürfe kommen treffend für die oberen Reihen der Politik, sind höchst umstritten und sicher auch gut bezahlt.
Was kann man noch tun, um einem Menschen das Image zu ruinieren, wir werden es in der nächsten Zeit sehen. Oder wir haben bald einen weiteren Kandidaten, der sich für Menschenrechte einsetzte, zu Grabe zu tragen.

Wer sich interessiert für die Wikileaks-Seiten, und einige Informationen auf seiner Festplatte speichern möchte, der sollte sich mit Hilfe eines Tor Browsers (bei Chip.de im Freedownload) durch Firefox bewegen und findet Informationen unter : "hidden wiki" (bei Google eingeben) , auf dieser Seite herunterscrollen zu Wikileaks und die Mirror-Seiten öffnen sich. Dort stehen einige Downloads zur Verfügung, zu welchen man durch den normalen Browser kaum noch Zugang findet.
Es stellt sich die Frage, ob echter Frieden durch derartige Lügen, wie sie uns als Bevölkerung in jedem Land aufgetischt werden, tatsächlich gefördert wird.
Ein weiterer lug- und trugbehafteter 11. September, wie jener , der sich mitsamt seinen Folgen in unserer Erinnerung eingeprägt hat, sollte zu verhindern sein, wenn eine gewisse Transparenz bestünde. Was Assange betrifft, werden Stimmen laut, die seine menschenrechtlichen Motivatonen anzweifeln. Hierzu muss sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Auch anhand der aktuellen Umstände in China und ausgehend von China erkennt man die klare Zensur, welche ein politisches System gewaltsam aufrecht erhält und die Menschen aus Angst schweigen lässt. Weil einem Menschenrechtsaktivisten gerade der Friedensnobelpreis verliehen wird, gerät die ausländische Presse unter Druck, weil das Regiem diese Verleihung als Beleidigung auffasst. Die Frau des Aktivisten hat Hausarrest bekommen und die chinesische Presse darf zur Verleihung nur zensierte Informationen veröffentlichen (wenn überhaupt welche).
Warten wir ab, wie sich das chinesische Volk zu helfen weiss.
Zahlen und Fakten bez. Chinas Menschenrechts-(FEHL-)Organisation:
3.024 verifizierte Todesopfer durch Folter (die Dunkelziffer ist weit höher) Im Mai 2007 erklären 1.867 Menschen ihre durch Folter und Gehirnwäsche erzwungenen Erklärungen, auf das Ausüben von Falun Dafa zu verzichten, für ungültig. Weitere 1.973 Menschen erklären ihre Täuschung durch Chinas Regime für nichtig.
Wie man sieht, ist dieses Grundrecht eben darum vorgesehen worden, damit sich solche dramatischen Ereignisse von Unterdrückung und Bevormundung innerhalb einer Demokratie nicht ausprägen können, warum also wird es so leidenschaftlich umgangen, wenn es doch um das Wohl des Einzelnen und der gesamten Gesellschaft gehen sollte ? Fehlt es an Toleranz und Nächstenliebe, oder werden höhere Ziele angestrebt, die der kleine Arbeiter nicht wahrnehmen darf ? Wer weiss das schon ? So mache sich jeder sein eigenes Bild.
Ich stelle die Hypothese auf, dass sich dadurch extreme und fanatische Gedanken in den Köpfen des individuellen Menschen erst recht ausprägen, was in jenem Moment zu kriegerischen Phänomenen führt, wenn zwei oder mehrere dieser Extreme aufeinandertreffen.
Soll ein Extremdenken allerdings verhindert werden, dann ist dafür die Aussprache, die Argumentation, die Hinterfragung und vor allem die Kommunikation als Mittel des geistigen Ausdrucks unabdingbar.
Dieser Beitrag ist nichts anderes als ein Ausdruck der persönlichen Meinung, und darf nicht als Angriff auf den Einzelnen gewertet werden, soll wohl aber zum überdenken des eigenen Standpunktes des Lesers anregen. Auf Wikipedia findet sich eine angemessene Erklärung bezüglich dieser Rechte, und ich zog diese Seite ebenfalls als Informationsquelle hinzu.
Kommentare
Diesen Deinen Ansichten stimme ich voll und ganz zu ......
LG
Steve
@Hans : Danke für dein Feedback. Der Textbereich, welchen du meinst ist daher fast doppelt, weil das Grundrecht Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sich sehr ähneln.
Natürlich gibt es Ausnahmen, es wäre auch unverantwortlich, wenn Hetze unterstützt würde...jedoch sollte man Hetz-Texte auch verbieten, wenn sie von den Menschen stammen, die etwas in der Regierung zu sagen haben.
Dieser ganze Terrorwahn, wo Feindbilder geschaffen und verfolgt werden, führt bestimmt nicht in den Frieden.
Und da ist der Punkt, weisst du ? Gesetze sollten für alle gelten, und nicht entsprechend des Geldbeutels variieren. Liebe Grüsse
Hallo Ina,
Ich glaube ganz ganz oben ist ein Text-Abschnitt mehr oder weniger doppelt. Ansonsten stimme ich Deinen Ansichten zu. Portale wie PageWizz behalten sich dennoch das Recht auf Zensur vor, damit von den Autoren gewisse Umgangsformen gewahrt werden und die Artikel nicht zu weit in Richtung Spam oder belanglosem Kauderwelsch gehen. Aber natürlich gibt es in so einem Fall immer Grenzen, wo eine Einigung nicht möglich ist.
Übrigens gilt auch in Deutschland - als demokratischer Staat - keine uneingeschränkte Pressefreiheit. So dürfen - aus meiner Sicht berechtigterweise - z.B. keine rassistischen Texte verbreitet werden -> Aber dann stellt sich eben sofort wieder die Frage, was ein rassistischer Text ist.
Viele Grüße,
Hans