Kaufberater: Digitalkameras

von alexbuerkle

Wichtige Informationen vor dem Kauf.

Digitalkameras gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle und auch fast in jeder Preisklasse. Bei dieser recht großen Auswahl die richtige Kamera für sich zu finden ist meist nicht gerade einfach. Es gibt aber einige wichtige Punkte, die Sie beim Kauf einer Digitalkamera in Betracht ziehen sollten. Wichtige Merkmale sind unter anderem das Objektiv, die Auflösung oder besser gesagt die Anzahl der Megapixel, die Ausstattung, die Stromversorgung, die Speicherkarte und natürlich auch der Preis. Andere Merkmale wie die Optik, die Farbe und der Hersteller werden meistens je nach Geschmack ausgewählt und spielen von der technischen Seite her keine große Rolle.

Stromversorgung

Die ersten Modelle der Digitalkameras waren in den meisten Fällen ohne Akku und mit einer Batteriestromversorgung versehen, heute ist das höchstens noch bei den Modellen der untersten Preisklasse der Fall. Auf jeden Fall sollte man solch eine Kamera nicht in Betracht ziehen und eine mit einem aufladbaren Akku bevorzugen, diese halten in der Regel um einiges länger als die Batterien und lassen sich bequem mit der mitgelieferten Aufladestation oder Kabel aufladen.

Objektiv

Je nach Hersteller kommt auch ein anderes Objektiv zum Einsatz. Es gibt eine Reihe Hersteller wo man technisch gesehen, wenn man nicht gerade das günstigste Modell wählt, nichts groß falsch machen kann beim Objektiv. Unter anderem sind vor allem die Hersteller Canon, Sony, Samsung, HP und Casio gute Objektive bekannt.

Speichermedien

Beim Speicher sollte man vor allem auf eine Erweiterungsmöglichkeit achten, das heißt dass man die vorhandene Speicherkarte zum Beispiel gegen eine größere Karte austauschen kann. Digitalkameras die nur über einen internen Speicher verfügen sind so gut wie vom Markt verschwunden. Von den Speicherkarten her gibt es auch einige Möglichkeiten, die verbreitetsten Kartenarten sind: Die SD-Karte und die SDHC-Karte von Sandisk, der Memory Stick von Sony und die Compact Flash Karte von diversen Herstellern. Die XD-Karte, auch xD-Picture Card genannt, ist eine weitere Entwicklung im Speichermedienbereich. Sie wurde im Jahr 2002 von Olympus und Fuji Film vorgestellt. Im Vergleich zu anderen Speicherkarten besitzt eine XD-Karte eine um einiges höhere Lebensdauer. Im Gegensatz zu einer SD-Karte, funktioniert eine XD-Karte nicht mit allen Kameras, um diese auslesen zu können, muss die Kamera über die spezielle MLC-Technik verfügen.

Gesichtserkennung

Bisher verfügten alle gut ausgestatteten Digitalkameras über eine Gesichtserkennung, mit dieser kann über das Display das Gesicht direkt anvisiert werden, somit steht dieses bei den Fotos im Mittelpunkt des Bildes. Die Gesichtserkennung geht mittlerweile in die zweite Generation, welche noch intelligenter ist als die Erste. Das System erkennt nicht nur die Position des Gesichts, sondern stellt sich auch auf den Hautton der jeweiligen Person ein. Somit kommen die Farben der Gesichter auf den Bildern authentischer herüber und entsprechen eher dem realen Bild des Fotografierten.

Lächelfunktion

Einige der neuen Modelle verfügen über eine Lächelfunktion, diese ist eine automatische Motiverkennung. Der Sensor der Kamera erkennt die Mimiken der Fotografierten, der Auslöser der Kamera wird erst aktiviert wenn der Betroffene lächelt. Selbst bei größeren Gruppen von zehn Personen funktioniert dieses System.

Megapixel

Bei der Megapixelanzahl es nicht hauptsächlich auf die Qualität der Bilder an, sondern auf die Größe bzw. die Auflösung. Je mehr Megapixel die Kamera hat, je größer ist die Auflösung bei den gemachten Bildern. Momentan liegen die meisten Digitalkameras bei 12 Megapixel. Wichtig für die Bildqualität ist hauptsächlich das Objektiv im Zusammenspiel mit den anderen Merkmalen.

 

 

 

Preisklassen

Digitalkameras gibt es in den verschiedensten Preisklassen. Los geht es bei ca. 20 Euro wobei die Kameras aus der unteren Preissicht meistens eher technisch nicht so gut sind wie die teureren Modelle. Wird ein Modell mit mindestens 10 Megapixel in Erwägung gezogen, so geht es preislich bei ungefähr 50 Euro los und reicht bis zu ca. 700 Euro. Um eine technisch gute Digitalkamera zu bekommen, sollten hier schon um die 100 Euro investiert werden. Das Gleiche gilt auch für die Kameras mit 12 Megapixeln, die meisten günstigeren Modelle haben entweder nicht so ein gutes Objektiv oder ihnen fehlen andere wichtige Funktionen. Man sollte also auf keinen Fall an der falschen Stelle sparen und lieber ein paar Euro mehr investieren. Für den Hobby Fotografen sollten Kameras dieser Preisklasse völlig ausreichen, für den professionellen Gebrauch muss man aber schon um einiges mehr investieren. Im Internet gibt es zahlreiche Seiten auf denen man sich umfangreich informieren kann wenn man mal ein paar Modelle in der näheren Auswahl hat. Auch Seiten mit Testberichten von Menschen, die die jeweiligen Modelle besitzen, können sehr hilfreich sein.

Ist man sich erstmal auf ein Modell und einen Hersteller einig, so entscheidet sich der letzte Schritt zum Kauf meistens über den persönlichen Geschmack. Vor allem die Farbe und die Optik der Digitalkamera fallen dabei ins Gewicht. Abschließend sei noch gesagt, dass man sich auf jeden Fall umfangreich informieren sollte, und nicht auf die Schnelle das erst beste Modell kaufen sollte nur weil es gerade als Sonderangebot zu haben ist.

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alexbuerkle, am 14.06.2011
 
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