Gesunde Wirkung von Kefir

Kefir soll die Abwehrkräfte stärken und vor allem einen positiven Einfluss auf eine gesunde Darmflora haben. Die wertvollen Inhaltsstoffe an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen führt man dem Körper in einer bekömmlichen und geschmacksreichen Form zu. Kalzium und Vitamin D, Hefe und etwa 0,23 Prozent Alkohol sind in Kefir enthalten. Der Fett- und der Eiweißgehalt variieren je nach der verwendeten Milch, es ist fettarme ebenso wie Vollmilch geeignet. Pro Milliliter Kefir kann man laut mikrobiologischem Testergebnis der TU München 3.900.000 lebende Mikroorganismen feststellen. Diese hohe Dosis ist wichtig für den gewünschten probiotischen Effekt, der Einfluss auf die Darmflora in positiver Form wird mit den hochdosiert aufgenommenen Mikroorganismen erreicht, die schädlich wirkenden Erregern auf den Darmwänden den Platz verwehren durch die enge Besiedelung.

Woher kommt Kefir?

Kefir wurde ursprünglich im Tibet und im Nordkaukasus genutzt. Aus Schafsmilch, Ziegenmilch oder Kuhmilch stellten die Hirten das kohlensäurehaltige Getränk her. Auch Stutenmilch wurde für die Bereitung von Kefir verwendet, das Ergebnis nannte man dann Kumys.

Zubereitung von Kefir mit Kefirknollen

Die weißlichen Kefirknollen fassen sich gummiartig an, sie bestehen aus Fetten, Eiweißen, Hefen, Bakterien und Polysacchariden. Man kann sie zur Aufbewahrung trocknen oder einfrieren. Während der Nutzung wachsen sie unaufhaltsam, bis zur Größe einer Faust. Wichtig ist, dass sie niemals mit Metall in Berührung kommen sollen. Man nutzt Plastikgefäße oder Glas, zum Abseihen ebenso ein Plastiksieb. In ein Gefäß gibt man zimmerwarme Milch und setzt die Kefirknollen zu. Dann deckt man das Gefäß gut ab, eine Kanne mit einem Verschluss eignet sich sehr gut. Je nach Dauer des Gärprozesses und der Menge der zugesetzten Kefirknollen wird nach 24 bis 48 Stunden ein milder oder ein stark säuerlicher Kefir entstehen. Für den Verzehr seiht man in einem Plastiksieb den Kefir ab, schüttelt die Knollen leicht zum Abtropfen des Kefirs und spült sie dann in dem Sieb unter fließendem lauwarmem Wasser ab. In den heiß ausgespülten Krug gibt man wieder Milch und die Kefirknollen. Den fertigen Kefir, der cremig und erfrischend schmeckt, serviert man pur gekühlt oder auch als Mixgetränk mit Früchten, die man im Standmixer püriert. Auch als selbstgemachtes Kefir-Eis ist Kefir eine gesunde und leckere Variation.

Kanne mit Verschluss
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aus der Junge Welle Serie

Länger leben durch Kefir?

Ilja Iljitsch Metschnikow, ein russischer Bakteriologe, publizierte im Jahr 1908 eine Studie über den Zusammenhang des hohen Lebensalters von Bulgaren und Rumänen und deren häufigem Genuss von gesäuerter Milch. Kefir hat seither den Ruf eines lebensverlängernden Nahrungsmittels. Wer daran zweifelt, kann diese These selbst testen. Kefirknollen kauft man über eBay oder lässt sie sich von Bekannten schenken, deren Kefirpilz groß genug zum Teilen ist.


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Immortelle, am 05.02.2013

Kommentare


Immortelle am 10.02.2013
Da hast Du schon recht, man muss den Kefirpilz gut anschauen, ob er gepflegt wurde. Schleimige Knollen würde ich nicht ansetzen. Das sieht und riecht man aber, wie mit dem Pilz umgegangen wurde. Gesunde Knollen sind gummiartig fest und riechen mild nach Hefe.
Textdompteuse am 09.02.2013
Vor vielen Jahren hatte ich mal einen Kefirpilz. War schon toll. Dass ich ihn zwischendurch einfrieren konnte, fand ich auch sehr praktisch. Aber vom vielen Teilen und eventuell auch Einfrieren brachte er es irgendwann dann doch nicht mehr, trotz regelmäßiger Pflege = Abspülen. Es wurde dann schleimig und unappetitlich, und ich war dann erst mal kefirpilzsatt. Inzwischen könnte mir so ein Kefirpilz aber wieder gefallen. Einen Kefirpilz würde ich aber nur von jemandem nehmen, den ich kenne. Anonym bei Ebay - also, ich weiß nicht.
Immortelle am 09.02.2013
Kefir ist etwas leichter verdaulich als Milch. Ich hab ein Kind mit Kuhmilchallergie gehabt, die sich ja nach einer totalen Vermeidung der Allergene auch wieder abbauen kann nach dem Kleinkindalter, sie trinkt wenig Milch, aber der Kefir ist besser bekömmlich. :)
SandraMariaErdmann am 09.02.2013
Ich war kürzlich auf einem Gesundheitsvortrag - am liebsten hätte ich unsere gesamte Ernährung sofort umgeschmissen. Das mit dem Kefir werde ich sicher mal ausprobieren. Ich habe zwar eine natürliche Abneigung gegen Milch und Milchprodukte, aber vielleicht klappt es ja mit Kefir. :-)
Immortelle am 05.02.2013
Das ist eine gute Idee, Eis mögen die Kinder sehr. Wegen der Hunde hab ich den Pilz angeschafft, das war der Auslöser weil einer etwas Probleme hatte, Kefir stärkt auch bei ihnen das Immunsystem. Wir teilen immer gerecht :) die Menschen je ein Glas und die Hunde einen Napf voll.
Michaela am 05.02.2013
Du hast die Kefir-Zubereitung sehr anschaulich erklärt. Früher konnte ich das auch mal, denn wir haben aus selbst angesetztem Kefir jahrelang Eis gemacht (einfach mit Puderzucker und gefrorenen Früchten vermischt) - das war sehr, sehr lecker! Auch unsere Hündin hat regelmäßig Kefir mit ins Futter bekommen.
Immortelle am 05.02.2013
Ich hab meinen Kefirpilz nun auch über eBay ersteigert. Wenn ich mal verreise oder hab genug davon, friere ich ihn ein für eine Weile. LG Immortelle
ultimapalabra am 05.02.2013
Ich hatte auch mal einen Kefir, das ist wirklich eine tolle Sache, allerdings hat man dann auch irgendwann zu viel davon. Trotzdem, ich habe mir gerade überlegt, mal wieder damit anzufangen. Den ersten kleinen Pilz hatte ich damals über eBay bestellt, da gibt es die bestimmt immer noch. Danke für die Anregung! LG, Angela


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