Vorsicht: Satire!
Aussagen des Textes geben nicht zwingend die persönliche Meinung des Autors wieder!

Philadelphia Bike Race - flying off Lemon Hill (Bild: joiseyshowaa / Flickr)

Dazu möchte ich sagen, dass die Radwege mit Sicherheit nicht erst schlecht geworden sind, nachdem du dir dein Rennrad gekauft hast. Ich als Autofahrer kann nichts dafür, dass du dir diesen Sport ausgesucht hast. Wenn du mit dem Rennrad nicht auf dem Radweg fahren magst, weil das ein schmerzhaftes Sackhüpfen auf Rädern ist, dann treib doch einen anderen Sport.

Wenn es dich nervt, langsamere Fahrradfahrer zu überholen, dann hast du ja gleich einen Eindruck davon, wie es für mich ist, mit dem Auto langsame Rennradfahrer wie dich zu überholen.

Mit einem "richtigen" Fahrrad wärst du mit Sicherheit auch nicht schneller als diese Verkehrsteilnehmer. Du hättest sogar noch einen höheren Trainingseffekt, weil du zusätzliches Gewicht bewegst. Mit einem Tourenrad oder Mountainbike wärst du komfortabler unterwegs, würdest mich nicht nerven und hättest trotzdem deine Bewegung.

Die anderen Räder sind dir zu langsam? Dann solltest du einmal über deine Leistungsfähigkeit nachdenken. Wenn du nur mit einem Rennrad schnell unterwegs sein kannst, dann bist du wohl einfach nicht trainiert genug.

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Ich toleriere vieles, aber irgendwo muss man Grenzen ziehen. Die Straße ist ein Ort für Verkehrsteilnehmer, nicht für Sportler und Sportgeräte. Wo kämen wir hin, wenn auch andere Sportfreunde die Straße für sich in Beschlag nehmen würden.

Wie wäre es, wenn die Fraktion der Nordic-Walker die Straße für sich entdeckt, weil Feldwege, Parkanlagen und Fußwege denen auch nicht mehr komfortabel genug sind? Ich sehe schon ganze Bataillone von denen im Gleichschritt und mit lautem Geklacker vor mir auf der Straße marschieren. Wehret den Anfängen! Stoppt jetzt die Vorhut der dreisten Rennradfahrer! Damit sich die Walker nicht mehr trauen!

In der Hoffnung, dich nie wieder auf der Straße zu sehen

Dein Autofahrer

textpressi, am 08.04.2010

Kommentare


kalle am 23.02.2014
Ich freue mich, dass hier jemand die StVO bemüht. Ich wünschte, da würden mehr reinschauen... und dann feststellen, dass das eigene Rennrad in der Öffentlichkeit nur geschoben werden darf...
GIANT TCR am 17.01.2014
Hallo, 1. ich fahre auch RR und es gibt eindeutige Regeln Rennradgruppen ab 16 Rädern MÜSSEN sogar laut StVO die Straße benutzen siehe Link Ausserdem gibt es da so ein Gestzt Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme . Ich Ramme auch nicht alle von der Straßewenn ich mit einem 300 PS Auto unterwegs bin nur weil die mich daran hindern schnell zu fahren und es gibt mindestens genauso viele gestörte PKW LKW ....... - Fahrer wie es auch gestörte Radfahrer gibt . Die Leute die hier verallgemeinern haben eine IQ von nicht mehr als 5 und 3m russischer Feldweg hat einen IQ von 7 , Brot einen IQ von mind 8 weil Brot wenigstens schimmeln kann. http://www.adfc.de/verkehr--recht/recht/regeln-fuer-radfahrer/rennrad-und-radweg/rennrad-und-radwegebenutzungspflicht
TOny am 17.10.2013
Echt lustig diese Kommentare von den Autofahrern, man kann schon am Text erkennen, dass es sich um sehr tolle Exemplare handelt - einfach lächerlich Leute. "Abgeperrten Straßenrennen oder auf dem Radweg", es soll sogar Gebiete / Orte geben wo kein Radweg vorhanden ist, manche Autofahrer kapieren da halt nichts und denken das aufm Gehweg selbstverständlich auch Radfahrer fahren können. Wir Radfahrer machen uns damit sogar strafbar! Jedenfalls zeugt diese Bemerkung von völliger Ahnungslosigkeit. Aber man darf ja nichts gegen Autofahrer sagen, da Rennradfahrer automatisch scheisse sind. Okay es gibt einige Rennradler die das Ansehen der wirklich vernünftigen Rennradfahrer in den Ruin führen, dass muss man als Radler zugeben! Aber bei den Autofahrern sieht es teilweise echt sehr böse aus, jeder 2. hält beim Überholen nicht mal einen vorgeschriebenene Seitenabstand ein und jeder 3. gefährdet Radfahrer sogar im hohen Maße! Da denkt man schon mal, ob der Führerschein bei Neckermann gemacht worden ist. Vom Gesetzgeber her sind solche "ungeeigneten" Rennräder sogar lt. STVO zugelassen, sie haben sogar Sonderrechte und dürfen batteriebetriebene Lichter verwenden - so und was sagt ihr dazu ? Wenn da noch jemand sagt, dass er lieber einen Traktor vor sich hätte statt Rennradfahrer, sollte mal seine Fähigkeiten beim Führen seines Fahrzeuges überprüfen. Warscheinlich gibts bei demjenigen nur Rasenmähertraktoren mit ner 60km/h Zulassung sowie 65cm Gesamtbreite. Landmaschinen können ja auch niemals bis zu 3,00m Breite erreichen und mit einem Ladewagen unübersichtlich sein + ausschwenken. Nicht nur Rennradfahrer können ein Problem im Kopf haben sondern auch diese SUV-Affen die ja natürlich alle als Förster arbeiten und so einen Wagen fahren müssen, der mehr Windangriffsfläche hat als ein 40.000 to. Bulkcarrier bei Skagen im Sturm. Auf beiden Seiten gibt es Spinner SATT! So tickt der Menscht einfach, er wird sich niemals verändern. Wenn weiter beide Parteien sei es der Autofahrer oder der Radfahrer nicht gegenseitig Rücksicht nehmen können, wird ständig nur BULLSHIT rauskommen. Menschen sollten gefälligst zusammenarbeiten und sich nicht überall bekacken! Wer beim Radfahren oder Autofahren schlechte Laune hat, soll zu Hause bleiben und andere nicht unnötig in die Scheiße reiten. Mehr ist zu diesem Thema nicht zu sagen.
Hans am 17.10.2013
Ich fahre nur Mountainbike, aber weißte was, ich hab auch nen LKW und fahr dir ma richtig hinten in dein Scheiß Auto rein
Hans am 17.10.2013
Was für ein A rschloch hat denn das hier geschrieben
Froome am 21.07.2013
Die Weicheier hier sollten sich mal das Finale der Tour der France anschauen: Da fahren die volles Tempo auf Kopfsteinpflaster. KOPFSTEINPFLASTER!!! Die sollen hier in Deutschland nicht heulen, die Straße frei lassen und auf dem Radweg fahren. So schlecht wie Kopfsteinpflaster kann der gar nicht sein. Fahrt euer Rennrad da, wo es hingehört: Im abgesperrten Straßenrennen oder auf dem Radweg. Alles andere ist Belästigung. Lol: Die Bataillone der Nordic Walker sehe ich sonst auch schon! Die wollen ihren Sport schließlich auch ausüben... Und die brauchen Platz für ihre Stöcker.... da ist doch kein Fuß- oder Radweg zutzmuten!
Sascha am 20.07.2013
@Mario: Rennradler sind nicht die einzigen Radler und legen auch nicht alleine fest, wie ein guter Radweg aussieht. Ich finde es besser, wenn sie etwas weg von der Strasse sind; man hat auch weniger Lärm und Abgase. Tour de France 18 Etappe ist ja ein tolles Beispiel, aber wieviele von den selbsternannten Hobbyprofis beherrschen denn ihr Rad so gut. Die meisten jammern doch andauernd über irgendwelche Bordsteinkanten, Wuzeln, etc. Können die denn nicht darüber springen, wenn sie schon so tolle Rennradler sind? Was micht stört, ist das die meisten Hobbyrennradler so fahren, als gäbe es kein morgen mehr. Irgendwie scheinen da Endorphine und Adrenalin verrückt zu spielen. Gerade vor 20 Minuten hatte ich wieder so eine tolle Situation, bei der ich eine vorfahrtsberechtigte Strasse befuhr. In der nicht vorfahrtsberechtigten Strasse warteten drei Autos. Ein Carbon-Rennradler konnte nicht warten, passierte die drei Autos und schoß knapp vor mir auf die Strasse. Mich hatte er übersehen. Was soll sowas? Ist denn der Sport so wichtig, daß man nicht mehr auf sich achtet und die anderen das für einen übernehmen müssen? Gerade, wenn der Sport jede Vernunft vergessen läßt, gehört man nicht auf die Strasse und sollte seinen Sport auf einem abgeschlossenen Gelände ausüben.
Mario am 20.07.2013
Das Problem ist eine verfehlte Verkehrpolitik, die jahrelang den motorisierten Verkehr bevorzugt hat. Wenn jetzt aber die Leute immer mehr Fahrrad fahren und die Radwege schlecht ausgebaut sind, kommt es zu Konflikten. Radwege die auf der Strasse verlaufen sind eindeutig besser und die wird auch ein Rennradfahrer gern benutzen. Denn wir haben auch Angst wenn die PKW/ LKW so dich an uns vorbei fahren. Das Argument mit dem Trekkingrad/ MTB weise ich zurück. Hat einer die 18 Etappe der Tour der France geschaut? Da konnte man bei einem Fahrer sehen, was Fahrradbeherschung heißt: schwups mal über eine Verkehrsinsel gehüpft. Das konnte man auch bei Paris-Roubaix sehen (das sind übrigens spezielle Fahrräder mit mehr Komfort). Nur wenn man täglich mit seinem Rennrad übt, kann man diese Manöver machen. Hätte einer der Fahrer ein Hollandrad zum Training benutzt, so hätte er keine Chance gehabt. Ein Jogger zieht zum laufen doch keine Strassenschuhe an, weil es den Trainingseffekt erhöht;-)



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