Nach einer durchstandenen Masernerkrankung ist der Körper ein Leben lang vor einer erneuten Erkrankung geschützt. Die Masern gehören zur Riege der Kinderkrankheiten, die vor allem in den ersten Lebensjahren auftreten. Bei Jugendlichen und vor allem Erwachsenen dagegen verlaufen sie meist viel schwerer und die Gefahr von Folgeschäden ist hier viel größer. Um gefährliche Krankheitsverläufe zu vermeiden, besteht die Möglichkeit, sich dagegen impfen zu lassen. Impfgegner gehen manchmal einen anderen Weg. Auf Masernpartys setzen sie ihre Kindern den Viren bewusst aus und bringen damit nicht nur ihre eigenen Kinder, sondern auch andere in Gefahr.
Die Masern sind gefährlich
Die Masern sind keine harmlose Erkrankung. Ähneln die Symptome zu Beginn noch denen einer normalen fieberhaften Erkältung, kann es im weiteren Verlauf zu folgenschweren Komplikationen und bleibenden Schäden kommen. Dazu zählen zum Beispiel:
- Mittelohr- und Lungenentzündung
- schwere Entzündungen des Auges bis hin zur Erblindung
- Zahnfleischentzündung
- Infektionen des Kehlkopfes und der Luftröhre
- Blinddarmentzündung
- Gehirnentzündung, die bei bis zu 40 % der daran Erkrankten zu Folgeschäden oder sogar zum Tod führen kann
Die schlimmste Folge ist die SSPE – die subakute sklerosierende Panenzephalitis – eine Entzündung des Zentralnervensystems, die erst Jahre nach durchstandener Masernerkrankung auftritt und in jedem Fall tödlich endet.
Über den Verlauf der Masern
Schutz vor Masern nur durch eine Impfung
Die Masern sind hochansteckend. Die auslösenden Viren haben eine solche Ansteckungskraft, dass 99 % der infizierten nicht geimpften Menschen, die Kontakt mit einem an Masern Erkrankten haben, auch wirklich selbst daran erkranken. Ausreichenden Schutz bietet tatsächlich nur eine Impfung. Diese erfolgt in der Regel erstmals im zwölften Lebensmonat des Kindes und sollte nach vier bis sechs Wochen, spätestens aber bis zum Ende des zweiten Lebensjahres wiederholt werden. Erst dann besteht sicherer Schutz vor der Erkrankung. In den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut wird jetzt sogar die Nachimpfung aller 1970 geborenen Erwachsenen, die nicht über einen nachgewiesenen ausreichenden Impfschutz verfügen, befürwortet.
Bei der Impfung erhält man einen abgeschwächten Erreger gespritzt. Der menschliche Körper bildet sofort Abwehrstoffe gegen das Virus und bekommt so eine lang anhaltende hochwertige Immunisierung. Sollte ein Geimpfter Kontakt mit dem Masern-Erreger bekommen, ist das Immunsystem bereits darauf vorbereitet und kann ihn kurzfristig bekämpfen und einen Ausbruch der Krankheit verhindern oder abmildern.
Geimpfte Personen sind nicht ansteckend, selbst wenn es bei ihnen zu einem masernähnlichen Ausschlag kommen sollte. Um zu erreichen, dass der Masernvirus eingedämmt wird, müssten 95 % der Bevölkerung dagegen immun bzw. geimpft sein. Ansonsten kommt es alle fünf bis sieben Jahre zu einem erhöhten Ausbruch der Krankheit.
Hilfreiche Informationen zum Impfen
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Masernpartys lassen die Erkrankungen wieder aufleben
Manche Eltern lehnen es ab, ihr Kind gegen Masern impfen zu lassen. Sie sind der Überzeugung, dass ihre Kinder durch die tatsächliche Erkrankung eine bessere lebenslange Immunität entwickeln. Einige Eltern gehen sogar noch einen Schritt weiter und setzen damit ihre Kinder und deren Umfeld einem besonderen Risiko aus. Durch die Teilnahme an sogenannten Masernpartys sollen sich ihre Kinder durch Kontakt mit bereits an Masern erkrankten Kindern anstecken. Zwar wollen die Eltern damit verhindern, dass ihre Kinder später als Jugendliche oder Erwachsene an einer schwereren Form der Masern erkranken, aber sie sorgen damit vorsätzlich für ein unkalkulierbares Risiko. Selbst wenn die Masern in 80 Prozent der Fälle völlig harmlos verlaufen, besteht immer die Gefahr von Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Bronchitis oder sogar Gehirnentzündung mit möglichen Spätfolgen. Zudem leidet das Kind über zwei Wochen unter einer richtig schweren Erkrankung.
Nicht zu unterschätzen ist die Ansteckungsgefahr, die von dem infizierten Kind ausgeht. Da eine Impfung erst zum Ende des ersten Lebensjahres erfolgt, weil bis dahin noch ein sogenannter Nestschutz des Säuglings besteht, kann sich auch schon ein jüngeres Kind anstecken. Hierbei war in den letzten Jahren auffällig, dass gerade Kinder, die als Säugling an Masern erkrankten, später ein größeres Risiko haben, an der tödlich verlaufenden Entzündung des Zentralnervensystems zu erkranken. Gerade in Kindereinrichtungen sollte deshalb vor Aufnahme eine Kontrolle des Impfschutzes erfolgen.
Weltweit sterben immer noch jährlich eine halbe Million Menschen an den Masern. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, kann man sie nicht ursächlich behandeln, sondern nur die Symptome lindern und durch Bettruhe seinen Körper entlasten. Das Immunsystem ist für etwa sechs Wochen geschwächt. Es bleibt abzuwarten, ob der Körper die Infektion unbeschadet übersteht. Mit einer Impfung wäre das vermeidbar.









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Kommentare
Masernparties ist wirklich kein tolles Thema. Habe schon viel darüber gehört. Jeder sollte sich das gut überlegen, ob man das für sein Kind gut verantworten kann.
Der Artikel hat jetzt schon 14 DIN A 4 Seiten, ich hab einfach so viel gefunden und ganz ehrlich: Was ich gefunden habe hat mich total geschockt. Ich überlege immer noch, was ich am Artikel weglassen könnte, damit er nicht so lang wird. Habt ihr gewusst, dass die Pockenimpfung von der WHO (nachdem damit Schluss war) als "ethisch nicht vertretbar" und "gefährlich" eingestuft wurde? Und im Pockenimpfstoff, der über 100 Jahre lang angwendet wurde, fand man gar keine Pockenviren - wie soll da das Prinzip der Impfung funktionieren? Wirklich: Sehr interessant alles.
LG
Ich wollte Grace mit meinem Artikel eigentlich nicht tagelang beschäftigen... aber es ist ja toll, wenn er so zum Nachdenken angeregt hat. Über das Impfen wird es immer kontroverse Meinungen geben. Natürlich sollte sich jeder vor einer Impfung umfangreich informieren. Es ist schließlich ein großer Eingriff ins Immunsystem und manche wissen zum Beispiel auch nicht, dass zwischen einer Erkrankung (und sei es nur eine kleine Erkältung) und einer Impfung mindestens vier gesunde Wochen liegen müssen. Sonst wird das Immunsystem völlig überfordert und bietet besten Boden für Erkrankungen, die dann später oftmals auch als Impfschäden eingestuft werden, obwohl sie bei ausreichendem zeitlichen Abstand hätten vermieden werden können. Ich will damit auch sagen, dass manche Erkrankungen als Impfschäden eingestuft werden, die zwar im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung stehen, aber deren Ursache garnicht die Impfung ist, wo also schon Vorerkrankungen im Körper waren.
@Grace
wenn sich jemand informiert anstatt der Pharmaindustrie blind zu vertrauen ist das lobenswert und sehr, sehr wichtig!!!! Ich würde mich auch nicht als "Impfgegner" bezeichnen und es gibt Impfungen, die haben unserer Gesellschaft, wenn nicht gar fast der gesamten Menschheit sehr geholfen. Dennoch ist Impfen eines der größten Geschäfte und zugleich ein bedenkliches Geschäft mit der Angst. Man kann nur alle ermutigen, sich vor einer Impfung zu informieren und das ganz bestimmt nicht auf Pharmaseiten u.ä. AUch muss man sich sehr genau anschauen, ob diverse Institute unabhängige Gutachten erarbeiten, oder über Umwege doch wieder Geld von der Pharma bekommen. Einige kritische Bemerkungen hierzu auch in meinem Artikel
http://pagewizz.com/grippeimpfung-ja-...
dessen Link ich hier einfach mal platziere.
LG Efes
P.S.: Getestet werden Impfstoffe übrigens immer noch in Afrika, an lebenden Versuchskaninchen und Babys. Da bekommt man den Eindruck, die hungernden Menschen dort sind "unser" Versuchslabor. Ist schon traurig....
Ich hab seit gestern sehr viel recherchiert und es wirklich interessant, wenn man die Geschichte der Impfungen anschaut - das wusste ich bisher alles nicht. Ich werd die Tage einen Artikel darüber schreiben. :-) Auch, wenn ich dann vielleicht als "Impfgegner" abgestempelt werde (obwohl ich das bis vor kurzem noch sehr neutral sah), aber ich finde es wichtig, dass mehr über die Gefahren informiert wird. Tatsache ist: Die Stoffe enthalten Schwermetalle und bei der Impfung werden einem gesunden Menschen kleine Mengen der Viren gespritzt, damit der Körper Antikörper bildet. Wer schwache Abwehrkräfte hat, kann dabei erst mal richtig krank werden. Es sollte viel mehr Aufklärung betrieben werden, dass Impfungen immer auch gefährlich sein können und über die Impfschäden. Es sind auch schon etliche Leute daran gestorben oder schwer erkrankt, leider wird das gerne unter den Tisch gekehrt und sogar Ärzte, die sich kritisch äußern, bekommen einen "Maulkorb" verpasst.
Der Artikel wird etwas länger werden... ;-)
LG
Interessante Seite, die allerdings wieder nur in eine Richtung argumentiert. Ich glaube nicht, dass Impfungen nicht wirken und sinnlos sind. Zum Beispiel gab es vor ein paar Jahren in unserem Umfeld ein verstärktes Auftreten von Keuchhusten. Zuerst habe ich mich gewundert, wo das herkommt, da ja eigentlich alle geimpft sein müssten. Später habe ich so nach und nach erfahren, dass nur die, die nicht geimpft waren, daran erkrankt waren. Und da war ich froh, dass ich meinen Kindern das ersparen konnte.
So, hier hab ich einiges gefunden:
http://www.initiative.cc/Artikel/2002...
Besonders interessant sind die Massenimpfungen und die Zahl der Erkrankungen nach den Impfungen.
Ich hab auch mal ein bisschen gestöbert (deinen Link schau ich mir gleich an) und ein paar interessante Dinge gefunden, z.B. was in Impfstoffen enthalten ist:
" - Schädliche Substanzen wie Formaldehyd sind in Möbeln verboten, in Impfstoffen aber erlaubt.
- Auch der Zusatzstoff Phenolrot ist in Nahrungsmitteln verboten aber in Impfstoffen erlaubt.
- Nicht alle Inhaltsstoffe müssen auf dem Beipackzettel aufgeführt sein.
- Außer den „arzneilich wirksamen” Bestandteilen sind in Impfstoffen auch Nervengifte wie Quecksilber und Aluminiumverbindungen enthalten.
- Verunreinigungen aus Nährböden (Affennierenzellen, Hühnerembryonen, menschliche Fötalzellen, gentechnisch veränderte Hefezellen, ...) sind ebenfalls in Impfstoffen enthalten.
- Neben den eigentlichen Wirkstoffen, die meist sehr fragwürdig "gewonnen" werden, sind außerdem jede Menge Stabilisatoren, Neutralisatoren, Konservierungsmittel, Antibiotika, Trägersubstanzen, Farbstoffe usw."
Es gibt auch sehr viele Impfschäden, wie oft Impfungen aufgefrischt werden sollen basiert auf Vermutungen und es gibt anscheinend keine Beweise, dass die Impfungen schützen - das muss man sich mal geben. Wer Beweise anfordert, bekommt keine. Da werd ich noch weiter nachforschen, ist ein sehr interessantes Thema.
LG
Hallo alle zusammen,
habe übers Wochenende mal nicht bei pagewizz reingeschaut und bin nun überwältigt von allen Kommentaren und natürlich ganz besonders von meinem allerersten Editor´s Choice! Vielen Dank dafür und danke an alle fleißigen Kommentatoren und Daumengeber! Mir war natürlich bewusst, dass es die unterschiedlichsten Meinungen zum Thema Impfen geben wird. Jeder hat in seinem Leben andere Erfahrungen gemacht und daraus auch Lehren für die Zukunft gezogen. Wer sich wann und wogegen oder überhaupt impfen lässt, muss jeder für sich selbst entschieden. Wichtig jedoch ist-und darüber sind sich hier im Forum, ob Impfgegener oder nicht, wohl alle einig-dass man andere nicht in Gefahr bringt und die Verantwortung seinen Kindern gegenüber in richtiger Weise wahrnimmt. Nach meiner Meinung fehlt auch ein ganzes Stück Aufklärung über Sinn und Unsinn von Impfungen. Die Stiftung Warentest hat sich dieser Sache auch angenommen und startete im Heft März 2012 eine dreiteilige Serie zum Impfen. Wer da einmal reinschauen möchte:
http://www.test.de/themen/gesundheit-...
LG Heike