Tunesischer Salat Mechwya – Zutaten für 4 Personen

4 mittelgroße Tomaten

8 große grüne Pfefferschoten (mild)

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

Salz

schwarzer Pfeffer

2 Eier

einige Oliven zur Dekoration

Mechwya Salat

Tunesischer Mechwya Salat

Salade Mechouia Zubereitung:

Die Tomaten, Pfefferschoten und Knoblauchzehen ganz und ungeschält in einer Pfanne bei hoher Hitzezufuhr etwa 10 Minuten kräftig schmoren.

Währenddessen die Eier aufsetzen und hart kochen.

Wenn die Tomaten und Pfefferschoten an einigen Seiten schon dunkelbraun und weich geworden sind, aus der Pfanne nehmen und in eine Plastiktüte legen. Nachdem das Gemüse einige Minuten in der verschlossenen Tüte gelegen hat, lässt sich die Haut anschließend leichter abziehen. Wem der tunesische Trick mit der Plastiktüte suspekt ist, der kann allerdings auch nach der deutschen Methode heißes Wasser über die Tomaten gießen, um das Häuten zu erleichtern.

Nun die Knoblauchzehen schälen und die Tomaten enthäuten. Die Pfefferschoten direkt unter dem Stängelansatz abschneiden und die gebräunte Außenhaut vorsichtig entfernen.

Knoblauch, Tomaten und Pfefferschoten (mitsamt Kernen) in einer mechanischen Drehraspel oder in der Küchenmaschine in noch gut erkennbare Stückchen zerkleinern.

Die Masse in eine Salatschüssel füllen, je einen halben Teelöffel Salz und schwarzen Pfeffer hinzugeben und gründlich umrühren.

Jetzt wird der Salat in tiefen Tellern oder Salatschälchen portioniert und muss etwas abkühlen.

Direkt vor dem Servieren mit etwa 3 bis 5 Esslöffeln Olivenöl auffüllen und mit geviertelten Eiern und Oliven garnieren.

Der Mechwya Salat hält sich im Kühlschrank mindestens zwei Tage frisch. Er kann ohne Öl gelagert und dann direkt vor dem Verzehr mit Olivenöl angereichert werden. Dazu gehören tunesisches Weißbrot (Tabouna) und natürlich Harissa.

Tunesische Küche

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Tipp: Tunesisches Olivenöl

Am besten eignet sich tunesisches Olivenöl, das bisher in Europa zu Unrecht noch weit weniger bekannt ist als die Produkte aus Spanien oder Italien.
Tunesien hat einen Bestand von etwa 56 Millionen Olivenbäumen, was beinahe 6 Bäumen pro Einwohner entspricht. Noch heute werden die Früchte fast überall in Handarbeit geerntet und im traditionellen Verfahren mit Korbpressen oder Kollermühlen kalt gepresst. So entstehen im Land hochwertige Öle, die internationalen Anforderungen an First Class Bio-Produkte entsprechen, allerdings oft nach dem Export in andere Mittelmeerländer verschnitten werden.
Bislang werden tunesische Bio-Öle nur nach Japan, Frankreich und in die USA exportiert. Wer aber die Gelegenheit hat, in Tunesien einheimisches Öl direkt vom Anbauer zu kaufen, sollte sich unbedingt eindecken. Der besonders milde, fruchtige Geschmack, der wegen der späten Ernte ab November nur ganz leicht bitter ausfällt, überzeugt jeden Genießer.

Ellipirelli, am 05.03.2012

Kommentare


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Joppe_Fischer am 10.07.2012
klingt ja lecker, werde ich testen, Danke!
sariana am 05.03.2012
Tunesisches Olivenöl - nie gehört, aber interessant. Ich kenne tatsächlich nur die italienischen, spanischen etc. Klasse geschrieben! Wizz-Däumchen nach oben!


Bildquelle:
eigen (Chili con Carne - Rezept nach Hausfrauenart - spezial)

Autor seit 3 Jahren
27 Seiten
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