Müssen zukünftig alle astrologischen Analysen neu berechnet werden?

von Scully_van_Funkel

Planetarium beobachtete Veränderungen am Sternenhimmel

Astrologische Vorhersagen sind anscheinend alle falsch

Horoskope unterliegen offenbar falschen Berechnungen
Astrologische Vorhersagen sind anscheinend alle falsch

Möglicherweise sind aller astrologischen Vorhersagen für das Jahr 2011 falsch und müssen neu berechnet werden.

Die  "Minnesota Planetarium Society" hat einige Veränderungen der Ausrichtung der Sterne entdeckt, die jedwede Vorhersagen auf althergebrachter, astrologischer Basis zunichte machen.

 

 

Zur Zeit orientieren sich die Sterndeuter an den sichtbaren Planetenstellungen zum Zeitpunkt der Geburt der jeweiligen Person. Ausschlaggebend ist dabei das Tierkreiszeichen in der sich die Sonne zum Geburtszeitpunkt befand.

Das 13. Sternzeichen  wird schon längere Zeit ignoriert

Von der Erde aus gesehen durchwandert die Sonne, innerhalb eines Jahres, 13 Sternbilder, doch die Astrologie richtete sich immer noch nach 12 Tierkreiszeichen (Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische) und unterschlägt das dreizehnte, den Schlangenträger, indem sich die Sonne vom 19. November bis 17. Dezember befindet.

Auch heute berechnen die Astrologen ihre Analysen nach den  12  Sternzeichen, die von den Babyloniern eingeführt wurden.

Doch nicht nur die Unterschlagung des "Schlangenträgers" werfe ein neues Licht auf alle Geburtsanalysen und Horoskope,  laut dem Institut haben sich zudem die Gestirne allmählich verschoben. Somit  stehen  die Tierkreiszeichen in einem veränderten astronomische Abstand zur Erde. Auslöser sei die Anziehungskraft des Mondes, der die Erde herumeiern lässt und die Sternzeichen um einen Monat nach hinten verschoben habe, ist auf dailynewstoday.info zu lesen.

Anhand der astronomischen Gegebenheiten wurden die Sternzeichen neu datiert:

18.04 - 13.05  Widder

13.05 - 21.06 Stier

21.06 - 20.07 Zwillinge

20.07 - 10.08  Krebs

10.08 - 16.09  Löwe

16.09 - 30.10  Jungfrau

30.10 - 23.11 Waage

23.11 - 17.12 Skorpion

17.12 - 20.01 Schütze

20.01 - 16.02 Steinbock

16.02 - 11.03 Wassermann

11.03 - 18.04 Fisch

 

Scully_van_Funkel, am 16.01.2011
 
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Kommentare


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Scully_van_Funkel am 02.03.2011

Der Wechsel vollzieht sich nie zu einer konstanten Uhrzeit. Da muss man in den Ephemeriden (Tabelle, die genau auflistet wann und wo sich ein Planet an den jeweiligen Tagen befindet) den Tag der Geburt raussuchen und nachschaun.
Astrologie ist ne Wissenschaft für sich *g*

Simon am 02.03.2011

Ist das eigentlich ernst gemeint oder ein Scherz? Man ließt davon ja öfters mal in letzter Zeit...!? Allerdings macht mich dabei immer stutzig, dass sich die Tage zwischen den Sternzeichen überlappen:

18.04 - **13.05** Widder
**13.05** - 21.06 Stier

Was ist man denn nun am 13.05.?

LG Simon

Peppermint am 13.02.2011

Das kommt mir garnicht in die Tüte. EInfach so die Steinbock Alüren über Bord zu schmeissen und jetzt mit Pfeil und Bogen durch die Gegend laufen... Ne Ne und nochmal Ne ... ;)

Gaveston am 19.01.2011

@ Scully_van_Funkel
Danke - habe verstanden.
Leider steht mir nicht genügend Zeit zur Verfügung, eigene Artikel zu schreiben. Vielleicht ergibt sich ja einmal die Möglichkeit.

Alles Gute
Gaveston

Scully_van_Funkel am 18.01.2011

@ Gaveston
Ich finde, Sie haben durchaus Potential, denn in Ihren Kommentaren finden sich schon sehr interessante "Überschriften".

Fehlinformation als Ware?
Das Phänomen der "Präzession"
Marktwirtschaftliche Interessen und Vulgärastrologie

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MfG
Scully van Funkel

Gaveston am 18.01.2011

Zunächst einmal Danke für das Angebot und Respekt vor Ihrer Reaktion auf meine durchaus schroffe Abwehr der Fehlinformantionen.
In einem rein Marktwirtschaftlich orientierten System verkommt die Information leider ebenfalls zur reinen "Ware" (was mache ich daraus, damit es gut verkäuflich ist). Dies kann man inzwischen leider selbst bei den scheinbar seriösesten Zeitungen in zunehmenden Maße beobachten. Es mag über die Zeit heimlich zum Reflex und zum scheinbaren Selbstvertändnis entarten, aber es ist natürlich bezogen auf Bildung und kritisch geistigem Fortschritt nicht axeptabel.

Zum Thema:
Ich bin kein Astrologe und stehe der heute praktizierten Astrologie sehr kritisch gegenüber. Andererseits darf ich sagen, daß ich tatsächlich außergewöhnlich viel von diesem Fachgebiet verstehe.
Ernsthaft betracht handelt es sich bei der Astrologie um eine äußerst komplexe Theorie, die, über jahrtausende menschlicher Erkenntnistätigkeit erwachsen, kaum etwas mit dem zu tun hat, was wir heute im allgemeinen unter diesem Begriff zu kennen meinen.
Was wir im allgemeinen als Astrologie wähnen, ist tatsächlich "Horoskopie". Sie verhält sich zur Astrologie etwas zugespitzt, wie die Teflonpfanne zur Raumfahrt - ist also bestenfalls der zumeist unkritische Versuch einer praktischen Anwendung von Grundlagenwissen, das allerdings längst nicht mehr präsent ist.
Bei der Astrologie handelt es sich um ein geistig-theoretisches Wirklichkeitsmodel auf der Grundlage des im Hellenismus entwickelten Logos.
Aber da liegt eben der Hase im Pfeffer. Die ernsthafte Betrachtung dieser Theorie ist weder populär - weil keine einfache Kost - noch gut verkäuflich, weil der tatsächliche individuelle Nutzen ein hohes Maß an kritischem Bewußtsein und philosophisches Eindringen in das Phänomen des Wirklichen fordert.
Es ist also letztlich eine philosophisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung, und steht damit im Widerspruch zur allgemeinen Erwartungshaltung (einfache Gebrauchsanleitung für das eigene Leben).

Ich bin gern bereit - soweit es mir in einem solchen Rahmen möglich ist - etwaige Fragen bezüglich der Astrologie in gebotener Kürze zu beantworten. Aber mehr, als hier und da Anstöße zur kritischen Hinterfragung des eigenen Verständnisses zu liefern, wird wahrscheinlich nicht möglich sein. Wie das praktisch aussehen kann, weiß ich aber nicht, weil ich nur zufällig auf diese Seite gestoßen bin, und keine Ahnung von dem hießigen Prozedere habe.
Ich laß es auf mich zukommen. ;ö)

in diesem Sinne...
Gaveston

Scully_van_Funkel am 18.01.2011

@Gaveston
Pagewizz ist keine themenspezifische Seite sondern gibt lediglich Anregungen, durch kurze, in sich abgeschlossene Texte .
Für detaillierte und umfangreichere Informationen gibt es sicherlich Experten, die sich ausgiebiger mit einer Thematik beschäftigen.

Da Sie sich im Bereich Astrologie sehr gut auszukennen scheinen, würde ich Sie gerne einladen bei pagewizz mitzuschreiben und Ihr Wissen mit den Autoren und Lesern zu teilen. (ist nicht sarkastisch gemeint)

MfG
Scully van Funkel

Gaveston am 18.01.2011

@Scully_van_Funkel

Ich weiß nicht, wo Sie diesen Artikel auf der Seite des Minnesota Planetarium Society gefunden haben, und ob das dort von Ihnen gefundene so "reißerisch" die Astrologie auf dieser Basis in Frage stellen will. Eine "Neuigkeit" stellt das von Ihnen gefundene allerdings bestenfalls nur für Sie persönlich dar - wohl kaum aber für die Astronomie.

Sie werden nicht bestreiten wollen, daß es sich bei dem von Ihnen Dargestellten um das Phänomen der Präzession handelt, daß seit mehr als 2500 Jahren bekannt ist. Wieso nennen sie das Kind nicht bei seinem Namen? Freilich könnte man es dann kaum mehr versuchen, als "Neuigkeit" zu verkaufen. ;ö)

Sorry - aber es ist entweder schlecht recherchiert, falsch verstanden, oder ein Blindschuß. Es ist auf jeden Fall von der Art, wie die Bildzeitung ihre "Wahrheiten" verbreitet - aber die hat dafür immerhin gute ökonomische Gründe.

Das ""Fische-Zeitalter" und das darauf folgende sogen. "Wassermann-Zeitalter" ist die direkte Folge dieser Präzession (Kreiseleffekt der Erddrehung). diese Verschiebung verläuft regelmäßíg in einem zeitlichen Abstand von ca. 26000 Jahren.
Deshalb war sie eben auch schon den alten Babyloniern bekannt - was vor mehr als 2500 Jahren tatsächlich einmal "neu" war, aber natürlich nicht ihre Astrologie in Frage stellte, die damals wie heute ja nix damit zu tun hat.
Aus selbigen Grund spielt dann natürlich auch - der einfachen Logik folgend - die Anzahl der tatsächlichen "Sternbilder" keinerlei Rolle.

Die fälschliche Verquickung von Sternbild und Tierkreiszeichen hält sich in der Vulgärastrologie hartnäckig aufrecht - wird dadurch aber natürlich nicht richtiger.

Es gibt viele Leute, die sich durch solcherlei Artikel tatsächlich verunsichern lassen. Von daher ist ein wenig Sorgfalt und Vorsicht bei der Verbreitung von vermeindlichen "Neuigkeiten" angesagt.
Wäre die Astrologie so simple zu Widerlegen, gäbe es sie schon lange nicht mehr.

alles Gute
Gaveston

Scully_van_Funkel am 18.01.2011

@Gaveston
Dieser Artikel ist keine poetische Erfindung von mir, um "freien Platz etwas einfallslos auszufüllen" sondern gibt lediglich Beobachtungen des "Minnesota Planetarium Society" wieder.

Zudem wurde in dem Artikel weder das "Fische.Zeitalter" noch das "Wassermann-Zeitalter" erwähnt, deshalb gehe ich mal davon aus, dass Sie einen anderen Artikel gelesen haben. Der oben angeführte kann es jedenfalls nicht sein.

MfG
Scully van Funkel

Gaveston am 17.01.2011

Liebe Leute, ihr wißt schon, das es sich hier um das seit 2000 Jahren bekannte Phänomen der "Präzession" handelt.
Dieser Fachbegriff ist hier wohlweislich nicht erwähnt, weil die meisten sonst sofort nur gelangweilt gegähnt hätten. ;ö)

Wir befinden uns noch im sogen. "Fische"-Zeitalter, und rücken bald in das vielbeschriebene "Wassermann-Zeitalter" rüber. Irgend was neues daran??

Da Astrologie nichts mit "Sternbildern" zu tun hat (Fixsternhimmel), sondern mit "Sternzeichen", sollte auch den meisten bekannt sein, daß sich da oben abspielen kann was will - es hat nichts mit Astrologie zu tun. (Zumindest Oberhalb eines Bildzeitungsniveaus)

Ihr könnt euch also beruhigt auf eure bekannten Grund-Identitäten berufen. Mit diesem Artikel wurde wohl nur ein freier Platz etwas einfallslos ausgefüllt. ;ö)




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