Der Kindergarten Workshop bildet und fördert Kinder auf unterschiedliche Weise - Immer das Ziel im Blick

Die frühkindliche Bildung im Kindergarten ist der Grundstein für alle weiteren Bildungswege. In vielen Städten ist es immer noch so, dass Kinder schon den "richtigen" Kindergarten besuchen müssen, um später eine "gute" Grundschule besuchen zu können. Der Besuch der "richtigen" Grundschule wiederum ist das Sprungbrett für eine "gute" weiterführende Schule.

Quelle-RP Online Lokalteil Krefeld Benefitzkonzert der Musikschule Krefeld Juni 2011 Viele frühkindliche Bildungseinrichtungen bieten heute einen sogenannten Kindergarten Workshop an. In Arbeitsgemeinschaften lernen Kinder von heute eine Menge über Dinge des alltäglichen Lebens. Kochen, Theater spielen, musikalische Früherziehung und vor allem bewusst den eigenen Körper kennenlernen, ist heute Bestandteil der frühkindlichen Erziehung. Natürlich steht der Spaß im Vordergrund, aber der Kindergarten Workshop verfolgt damit bestimmte Ziele.

Es muss ja nicht direkt ein kleiner Einstein werden
Musik fördert die Intelligenz

Musik fördert die Intelligenz (Bild: creativ-texting)

Der Kindergarten Workshop mit Schwerpunkt Musik fördert die Intelligenz Ihres Kindes

Musik zum Beispiel fördert das mathematische Verständnis. Das hört sich vielleicht unglaublich an, entspricht aber der Realität. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass die Intelligenz durch Musik gefördert wird. Gerade in naturwissenschaftlichen Fächern zeigen Kinder, die eine musikalische Früherziehung genossen haben, hervorragende Leistungen.

Im Kindergarten Workshop lernen die Kinder Selbstdisziplin, Geduld, Einfühlungsvermögen und schulen ihre Konzentration. Auch die Kreativität wird gefördert. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist das Sprach- und Sprechvermögen, diese beiden bilden, zusammen mit dem Gehör, eine Einheit. Wird das Gehör sensibilisiert, wird auch das Sprechen viel einfacher erlernt.

Der Kindergarten Workshop Musik als Grundstein für die spätere Karriere - Alle Kinder sind von Geburt an musikalisch

Rhytmusgefühl haben Kinder von Geburt an. Kindergarten Workshop MusikSchon im Mutterleib können Kinder Melodien erkennen. Von Geburt an haben Kinder ein gutes Gefühl für Rhythmus, sowohl in der Bewegung als auch im musikalischen Bereich. Entscheidend sind die ersten sechs Lebensjahre, da diese wichtig für die geistige und seelische Prägung eines Kindes sind. Daher haben Kinder, die eine musikalische Früherziehung genossen haben, einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Kindern.

Viele Einrichtungen haben das erkannt und bieten einen Musik Kindergarten Workshop an. Durch den Musik Kindergarten Workshop erkennen Kinder leichter technische Zusammenhänge und erlernen sogar strategische Denkweisen. Es ist bewiesen, dass Musik sich positiv auf das Gehirn auswirkt, da sich das Gehirn dadurch nachhaltig verändert. So gesehen ist der Kindergarten Workshop der Grundstein für eine spätere Karriere.

    

Quelle:Pixabay

Wir sind Kinder einer Welt!

Benefizkonzert der Musikschule Krefeld für den Stipendienfonds: kostenfreien EMU Unterricht an Kindertagesstätten (Bild: creativ-texting)

Der Kindergarten Workshop Musik ist ein Geschenk für alle Kinder - Förderung für Kinder aus sozialschwachen Familien

Es gibt städtische Musikschulen, die auch Kinder fördern, deren Eltern sich die Musikschule nicht leisten können. Der Kindergarten Workshop wird hier für diese Kinder mit Spenden subventioniert. So müssen Kinder aus sozialschwachen Familien auf diese besondere Bildung nicht verzichten. Leider gibt es noch zu wenige solcher Möglichkeiten.

Mehr Informationen zu diesem Thema bieten städtische Musikschulen und andere Einrichtungen, deren Schwerpunkt auf der musikalischen Früherziehung liegt. Beim Jugendamt, genauer gesagt im Fachbereich Jugend- und Beschäftigungsförderung, können Sie ebenfalls oft Informationen zu diesem Thema erhalten. Der Kindergarten Workshop Musik ist ein Weg, der keinem Kind verschlossen bleiben sollte.

Glücklich und zufrieden nach einem gelungenen Konzert, die Kinder der Kindertagesstätte Breitestr. in Krefeld

Nicola_Duelk, am 22.06.2011

Kommentare


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Stehlampen-Petra am 24.06.2011

Meine inzwischen 18 jährige Tochter hatte im Kindergarten die Möglichkeit an einem Musik-Workshop teilzunehmen. Sie hatte viel Freude daran und heute spielt sie Schlagzeug:-)

Ich finde es allerdings wichtig den Kindern genügend Zeit zu lassen selbst entscheiden was sie gerade tun möchten. Der Termindruck kommt noch früh genug...

jeffrey am 24.06.2011

Solange sie die Kids nicht mit Marschmusik auf einen Russlandfeldzug schicken, wird's schon nicht so schlimm werden. ;)

Sehr gut geschrieben. :)

Nicola_Duelk am 24.06.2011

Hallo Kerstin,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Es spricht nichts gegen eine vernünftige musikalische Erziehung im Rahmen der normalen Bedingungen. Der Artikel sollte lediglich die Zusammenhänge erklären. Und Eltern, deren Kinder aus finanziellen Gründen keine Chance haben, aufzeigen dass auch ihre Kinder dieses Vergnügen erleben dürfen.Denn gerade diese Kinder werden leider oft sozial ausgegrenzt. Mit solchen Programmen haben alle Kinder die gleichen Chancen.

Natürlich soll so ein kleiner Zwerg nicht gedrillt werden, dann springt die Begeisterung schnell in Abneigung über. ;-)

Vernünftig bedeutet, ganz normale Stuhl- und Singkreise im Kindergarten, und gemeinschaftliches singen. Einmal in der Woche kommt ein Musikschullehrer und hat mit den Kindern Lieder ein geübt für jeweils eine Stunde. Das kann man nicht als Drill oder Zwang bezeichnen. Einige Kinder haben sogar ein Musikinstrument erlernt. Alles im vernünftigen Rahmen.

Musik soll Spaß machen und nicht zum Krampf werden.

Kerstin am 24.06.2011

Mir gefällt das absolut nicht! Wann dürfen Kinder denn noch richtige Kinder sein wenn sie schon so früh dem Zwang des Lernens ausgesetzt werden? Mit dem Eintritt in die Schule beginnt nun eimal wirklich der Ernst des Lebens. Spätestens dann sind die kleinen Mäuse enormen Stress ausgesetzt und das Ende der Kindheit wird schleichend eingeleitet. Denkt darüber vielleicht einmal jemand nach?
Gegen spielerische Lernmethoden ist ja gar nichts einzuwenden, sofern diese nicht überfordern. Schließlich sollten wir unseren Kindern auch Raum und Zeit für die eigenen Entwicklung und Entfaltung lassen, anstatt sie bereits im zarten Kindesalter schon zu kleinen Erwachsenen erziehen zu wollen. Mit Bedacht und in kleinen - kindgerechten - Schritten sollten Kinder auf das Leben vorbereitet werden, damit aus ihnen später nicht "systemgestörte" Erwachsene werden.

Nicola_Duelk am 24.06.2011

Danke Euch für die tolle Kritik :D

Jacqueline-Kuka am 23.06.2011

Däumchen hoch für diesen sehr gelungen Artikel. Die frühe Förderung unserer Kinder halte ich für immens wichtig.

primapage am 22.06.2011

Sicher ein hervorragender Artikel für alle verantwortungsbewussten Eltern. Neben der Vielfalt der Angebote spielt sicher Musik eine Hauptrolle.


Autor seit 3 Jahren
22 Seiten
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