Woher kommt der Muttertag?

Im Übrigen ist der Muttertag nicht einfach nur eine Erfindung der Blumenhändler. Schon im alten Griechenland gab es – wie in vielen anderen Kulturen auch – einen Mutterkult, der geistig für unseren Muttertag Pate gestanden haben mag. Außerdem ist der "Muttertag" durchaus kein typisch deutscher "Feiertag", den in vielen Ländern in nahezu der gesamten Welt, in Europa, Lateinamerika, USA, Australien, in arabischen Ländern, in Japan und Thailand ist heute der zweite Sonntag im Mai den Müttern gewidmet. In England soll bereits im 13. Jahrhundert der "Mothering sunday" als ein Tag begangen worden sein, an dem auswärts lebende Kinder ihre Eltern besuchten und insbesondere der Mutter dazu kleine Geschenke überreichten. Die moderne Tradition des Muttertags wurde von einer amerikanischen Frauenrechtlerin begründet, von Anna Jarvis, die 1905 über die Ehrung ihrer verstorbenen Mutter auch auf die Probleme vieler Frauen aufmerksam machen wollte und sich dazu für einen Festtag für alle Mütter einsetzte. Kein Wunder, dass die Floristik-Organisationen diese Idee aufgriffen und 1923 über Deutschland nach Europa brachten.

 

 

 

 

Viele Dichter (zum Beispiel Heinrich Heine) und viele Maler (zum Beispiel Albrecht Dürer) haben ihrer Mutter in berührenden Gedichten und Bildern ein Denkmal gesetzt.

Rembrands Mutter

Wie wird der Muttertag gefeiert?

Es gibt eigentlich keinen besonderen Ritus für den Ablauf dieses Tages. Weit verbreitet ist allenfalls der Brauch, dass Kinder – eventuell unter Mithilfe der Väter – morgens das Festtagsfrühstück herrichten und/oder Mutter mittags zum Essen einladen.
Wichtig ist, dass die Mutter empfindet: Meine Liebe haben sich Gedanken über mich gemacht, haben sich wirklich überlegt, womit sie mir eine besondere Freude machen können. Und wenn das geschehen ist, dann hat der Muttertag eigentlich schon etwas Gutes bewirkt – nämlich das Nachdenken darüber, dass Mutter nicht    
                                                                                                                                                            Foto: gänseblümchen_pixelio.de
einfach nur der Dienstleister der Familie ist, die die eigenen Wünsche und Interessen befriedigt. Mutter hat auch eigene Interessen und eigene Wünsche, Mutter freut sich trotz aller Selbstverständlichkeit auch über ein Dankeschön und über die Anerkennung ihrer Arbeit für die Familie.
Kleine Kinder haben meistens die wenigsten Probleme damit, der Mutter eine besondere Freude zu machen. Meistens basteln sie, angeleitet durch Kindergarten und Schule, für Mutter ein Geschenk, dass ihr unmiss-verständlich deutlich macht: Ich habe dich lieb!

Größere Kinder und Ehemänner tun sich damit schwer; aus dem Alter ist man heraus. Um so schwerwiegender wird die Frage:
Foto: Gerd Altmann_pixelio.de

Was schenke ich Mutter zum Muttertag?

Was immer Sie auch schenken – lassen Sie sich von der Überlegung leiten: Was macht Mutter besondere Freude? Was wünscht sie sich schon lange? Was würde sie gerne einmal machen? Was ist vielleicht ihr heimlicher Traum?
Nur dann wird Ihr Geschenk auch "ankommen", wenn nämlich Mutter erkennt, dass  Kinder und Ehemann sich mit ihr und ihren besonderen Wünschen beschäftigt haben.

Hier sind ein paar Anregungen für solche Überlegungen:

  • Welche Lieblingsblumen hat Mutter? (Der klassische Blumenstrauß ist noch lange nicht out. Vor allen Dingen ist er dann angebracht, wenn räumliche Entfernungen nicht so einfach überbrückt werden können.)
  • Selbst, wenn Mutter eigentlich gar nicht so sehr auf Schmuck steht (oder garade dann), kann ein ungewöhnliches Schmuckstück mit einer besonderen Aussage gerade richtig sein.
  • Vielleicht möchte Mutter sich selbst öfter mal etwas Gutes tun, so ganz für sich alleine. Wohlfühlkosmetik und Wellness-Angebote helfen bei solchen Wünschen.
  • Die meisten Mütter kennen die große Mode nur aus Illustrierten oder träumen nur von ihr.  Modische Accessoires von bekannten Designern sind dann beliebte Geschenke.
  • Was liest Mutter am liebsten, wenn sie mal Zeit für sich hat? Vielleicht freut sie sich über ein Geschenk-Abo einer Frauenzeitung.
  • Das wäre schön – zwei oder drei Tage Urlaub von der Familie! (Länger halten es Mütter meistens sowieso nicht aus). Ein schöner Wochenendurlaub ist ein riesiges Geschenk.
  • Einmal mit Vater wieder ins Theater oder ins Musical oder ins Konzert – das muss doch kein Wunsch bleiben.
  • Und sogar der "Stern, der deinen Namen trägt" ist ein beliebtes Geschenk für die Mutter mit ganz großem Symbolwert. (Nicht von ungefähr hat auch dieser Schlager ein solch riesigen Erfolg)
  • ... Denken Sie nach – und lernen Sie vielleicht mehr über  Ihre Mutter.

Den Vorsatz "Bei uns zu Hause ist jeder Tag Muttertag" können Sie ja trotzdem fassen.

 

Muttertag - Geschenke der Liebe
Die beliebte Website zum Muttertag mit vielen Informationen,
Gedichten und Geschenk-Ideen

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Klaus J. Uhlmann

kjuhlmann, am 22.04.2012

Kommentare


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Merlin am 24.04.2012

Sehr schön geschrieben.
LG Merlin

Efes am 24.04.2012

Tja, eine geniale EGscäftsidee, der man sich seit Kindertagen nicht entziehen kann …;-)
Lg Efes



Autor seit 2 Jahren
38 Seiten
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