Quellgebiet von Lahn, Eder und Sieg. 620 NN bis 840 NN liegt die Wasserscheide, zum Rhein oder zur Weser fließen Bächlein, die bald an Kraft gewinnen.

Hier im Quellgebiet gibt es erstklassige Wanderwege. Alle sind gut beschriftet.

Auch Radfahrer kommen auf ihre Kosten. Ideal für Familienausflüge, Gruppen, Schulklassen und alle Sorten von Natur-Freaks.

Außer schöner Landschaft und guter Luft gibt es auch viel zu erkunden.

Das Forsthaus Lahnquelle, ein gutes Hotel mit Gastronomie existiert bereits seit dem Mittelalter. Damals ein befestigter Handels-Rastplatz. Die eigentliche Quelle war zu dieser Zeit im Keller des Gebäudes. Frisches Wasser und Kühlung in einem.

Von hier aus starten einige Rundwege. Darunter auch ein Märchenpfad für die Kleinen. Aber auch sonst gibt es genug für die Bildung.

Ein gut beschrifteter Erdlehrpfad, Tafeln neben Erdaushub. Erklärt wird die Zusammensetzung des Untergrundes, seine Wasserdurchlässigkeit und welche Pflanzen er bevorzugt hervorbringt. Das Rothaargebirge gehört zum Rheinischen Schiefergebirge.

Die höchste Erhebung ist der Langenberg, gleichzeitig auch höchste Punkt in NRW.

20 Km von Siegen entfernt, gut über die A 4 oder A 45 zu erreichen. Richtung Netphen.
Wandern, Radfahren, Lernen, Familienurlaub, Kurztripps, wundervoll

Ederquelle, im Rothaargebirge (Bild: eigen)

Zur Eder Quelle geht es ca 1,5 Km zu Fuß auf guten Wegen.

Der Kyrill-Pfad folgt den Spuren der Verwüstung, die dieser Sturm angerichtet hat. Man kreuzt ihn mehrmals auf dem Weg zur Ederquelle. Alles ist ordentlich beschriftet und gut zugänglich. Zum Glück für die Natur wird wieder aufgeforstet. Der Name Rothaargebirge kommt von Rod Hardt, gerodeter Kamm. Hier führt auch der Kohleweg durch. Mit Ochsen- und Eselskarren wurde früher erzeugte Holzkohle in Richtung Siegen transportiert. Ob wegen der Köhlerei oder der Viehwirtschaft abgeholzt wurde, ist nicht ganz klar, aber auch unwesentlich. In Richtung Siegen verläuft die sogenannte Eisenstraße. Hütten und Metallbetriebe existieren noch heute.    

 

 

 

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Quellgebiet von Lahn, Eder und Sieg 620 NN im Rothaargebirge

Lustige Orte haben die hier (Bild: eigen)

Der Name Sieg kommt aus dem Keltischen von Sikkere und bedeutet "Schneller Fluß"

In Siegerland-Wittgenstein an der Quelle bei Netphen beginnt der 140 Km lange Radweg. Das ist der waldreichste Kreis Deutschlands. Die erste Steigung zu Beginn überwunden, ist das konstante Gefälle für Radfahrer kaum spürbar.

Durch den Westerwald und den Kreis Altenkirchen führt er über Wissen und Hamm in den Rhein-Sieg-Kreis. Hier ist die Gemeinde Windeck ( ca. 30 Km lang) eine besondere Augenweide. Es geht  Richtung Siegburg bis nach Mondorf zur Mündung. Teilweise führt der Radweg über Landstraßen. Entlang der Strecke gibt es erstklassige Gastronomie. So eine Tour sollte aber geplant sein. Natürlich kann man sich auch Teilstrecken aussuchen.

Besonders toll finde ich das Quellgebiet, die Gemeinde Windeck und die Mündung. Neben der Ahr ist die Siegmündung eine der wenigen naturbelassenen Flussmündungen. 240 Vogelarten haben hier ein Zuhause. Etwa 50 m³ Wasser pro Sekunde ergießen sich in den Rhein. Da die Sieg sich überwiegend durch hügeliges Gelände schlängelt, steigt sie bei Starkregen erheblich an. Dann sind Uferwege unter Wasser. Kleine Nebenbäche werden zu reißenden, gurgelnden Ungeheuern. Und das sanfte Flüsschen verdreifacht seine Breite. Auskunft erteilt der Touristikverband Siegerland-Wittgenstein und der Fremdenverkehrsverein Windeck. Es besteht Bahnverbindung ( Köln-Gießen/Siegen). Die Sieg-Quelle ist mit der Rothaarbahn von Hilchenbach aus zu erreichen. Es gibt die Möglichkeit, mit dem Zug bergauf und mit dem Rad bergab zu fahren.  Im Winter ist die Strecke so nicht zu empfehlen. Schnee und Eis stellen eine Gefahr dar. Die Sieg friert auch schon mal zu, siehe Bild.   

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Hochzeit, die zarte Sieg und der stürmische Rhein (Bild: eigen)

Merlin, am 04.04.2012

Kommentare


Merlin am 08.02.2013
Ist wirklich eine schöne Gegend.
MonikaHermeling am 08.02.2013
War da schon als Kind unterwegs. Ein guter Tipp.
Merlin am 20.11.2012
Von der Quelle bis zur Mündung einfach wundervoll! Ich hab das auch Stück für Stück genossen.
MinaLosa am 20.11.2012
Wahnsinn, ein toller Artikel. Jetzt muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich die Gegend GAR nicht kenne. Irgendwie fährt man immer nur dran vorbei, das ist ein Fehler, wie ich sehe! LG Mina
Alma am 14.11.2012
Dann natürlich werde die Wanderwege in Angriff genommen. Klar doch.
Merlin am 14.11.2012
Für die, die nicht hinkommen, sind die Bilder. Aber wenn man mal in der Gegend ist?
Alma am 14.11.2012
Sehr schöne ausgesuchte Wanderwege. Wer weiß wann ich da mal hinkomme. Sehr schöner Artikel. L.g. Alma
Merlin am 13.11.2012
Vor allem sehr abwechslungsreich. @gk60



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