Spartipps - bis zu 45 % Miete

von Leseratte

Einer meiner besten Spartipps: Durch welche relativ einfachen Maßnahmen können Sie erreichen, dass am Ende des Monats mehr Geld da ist?

Irgendwie klappt es bei Ihnen nicht mit den Finanzen. Sie sind ständig knapp bei Kasse, und benötigen Spartipps. Daher erst mal zur Ursachenforschung. Woran liegt das noch, außer an der Tatsache, dass Sie nicht das Kind von Millionären sind? Müssen Sie einen Nebenjob annehmen? Empfehle ich hier, andere Wohnungen gegen Entgelt aufzuräumen? Sollen Sie sich eine Putzstelle suchen?

Einer von den unseriösen Spartipps? Worum geht es?

Nein! Es handelt sich um einen der einfach zu befolgenden Spartipps. Es genügt, die eigene
Wohnung aufzuräumen und auszumisten!

UK Money, Pound Coins

Warum Aufräumen?

Warum beeinflusst Aufräumen ihre finanzielle Situation positiv?

Die Autoren des Buches „simplify your life“

meinen, dass viel Gerümpel Ihre finanzielle Situation ungünstig beeinflusst.

 

Am anschaulichsten ist folgende Argumentation: Eine Wohnung, in der viel Gerümpel angesammelt ist, muss größer sein als eine aufgeräumte Wohnung. Größere Wohnungen sind meist auch teurer. Sie könnten durch das Aufräumen und Ausmisten also viel Geld sparen.

45 % Ersparnis

„Simplify“ meint, dass ein „Sammler-Haus“ durchschnittlich 45 % - in Worten: fünfundvierzig Prozent - größer sein muss als ein aufgeräumtes Haus ohne Gerümpel.

 

Wer richtig aufräumt und ausmistet, kann also in eine 45 % kleinere und typischerweise damit ungefähr 45 % günstigere Immobilie umziehen. Für andere Dinge bleibt damit mehr Geld zur Verfügung. Ist das nicht einer von den tollen "Spartipps"?

 

Man stelle sich vor: 45 % weniger Miete!

Weiteres

Ferner wird laut "simplify" in vollen/chaotischen Wohnungen unter anderem Geld in unnützen Sachen gebunden, welches in anderen Bereichen produktiver eingesetzt werden könnte.

 

Es lohnt sich, das Aufräumen und Ausmisten auszuprobieren.

 

Wenn es dann funktioniert mit dem besseren Kontostand – super!!! Wenn nicht, hat man wenigstens eine aufgeräumte Wohnung.

Spartipps der Autoren - Chaos oder Unordnung

Oft stapelt sich in einer Wohnung alles.

Gelesene und ungelesene Zeitungen

 

und

 

viel Papier
Stack of Papers
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alte Flaschen
Cellarman at Giannino's Handing Bottle of Wine to Waiter for His Customers
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Ferner vielleicht ein silbriges Teil, vermutlich ein Küchengerät. Das Wissen über dessen genaue Funktion ist mit der vorigen Generation unwiderruflich verloren gegangen.

 

Auch die Autorin dieses Artikels bewahrt vieles auf. Da habe ich beispielsweise dieses schicke Oberteil im Blick, welches ich zwar in den letzten 3 Jahren nicht getragen habe, aber sicher demnächst einmal anziehen werde...

 

Also, das Problem ist klar.

Wie soll man vorgehen?

Nach der Simplify-Methode soll ein Papierstapel beispielsweise in Wegzuwerfendes und  Wichtiges
aufgeteilt werden – das hätte man sich fast noch gedacht.


Zusätzlich wird ein Stapel mit Papieren gebildet, die man zur Erledigung weiterleiten kann. Und in einen vierten Bereich sollen Papiere sortiert werden, die man selber sofort in sehr wenig Zeit abarbeiten kann.

 

Ferner wird in dem Buch empfohlen, viel Geld in Behältnisse und Systeme zum "Ordnung halten" zu investieren, da wertvolle Behältnisse erfahrungsgemäß weniger mit Unnützem befüllt werden.

Außerdem enthält das Buch „simplify your life“ noch ganz viele weitere wertvolle Tipps, unter anderem zum Entstapeln allgemein, zum Zeitmanagement und zur Beziehungspflege.

 

Ebenfalls behandelt werden die Themen Fitness, Vergesslichkeit, Neid, Ärgern und Glauben.

 

Sport sei beispielsweise nicht immer gesund. Diese Aussage spricht der Autorin dieses Beitrags aus der Seele. Schon an meiner Schulturnhalle war zu lesen: Treiben Sie Sport - oder werden Sie gesund.

 

Wann wollen Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus aufräumen?

Oder verfolgen Sie die andere Strategie?

Unordnung spart Geld und Zeit
Leseratte, am 26.09.2011
 
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Kommentare


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Leseratte am 07.11.2011

Das "Plädoyer für die Unordnung" ist auch sehr spannend, s. Verlinkung!

Federspiel am 28.10.2011

Habe mich köstlich amüsiert, danke. Leider hat das Chaos bei mir solche Ausmaße angenommen, dass es nichts bringt, mal eben so mit dem Aufräumen anzufangen. Abgesehen davon, dass es so viel Wichtigeres zu tun gibt. Und die meisten Dinge könnte man ja doch irgendwann mal wieder brauchen ... ;-)

Leseratte am 10.10.2011

Galt in Wien nicht vor 20 Jahren nicht noch diese spezielle Mietpreisbindung, die dann aufgelockert worden ist? Das wäre natürlich eine Mega-Sondersituation. Aber auch in Deutschland funktioniert das "Ausmistprinzip" bei alten Mietverträgen wohl häufig nicht!
Oft sieht es aber anders aus, aktuelles Beispiel aus einer Hamburger Neubauwohnanlage: (Jeweils ca.) 105 m² Wohnung, 1.600 € Miete, 60 m² Wohnung, 770 € Miete.
http://www.behrendt-wohnungsbau.de/De...

bernd49 am 10.10.2011

Naja! Wenn ich meine Wohnung aufgeben würde, um eine Kleinere zu nehmen, dann würde ich SOFORT 50% mehr Miete zahlen, denn die Mietkosten sind in den letzten 20 Jahren doch gewaltig gestiegen und nicht nur die Inflationsanpassung!. Ich denke, Dein Vergleich hinkt doch gewaltig und scheint mir fern der Mietrealität zu liegen, jedenfalls in Wien.

Leseratte am 07.10.2011

Meiner war noch etwas älter - Weiterräumen ist im prinzip gut, ich miste eigentlich gerne aus. Aber richtig erfolgreich bin ich damit immer nur ganz am Anfang, danach fallen mir für die Sachen immer neue Verwendungsmöglichkeiten ein!

KreativeSchreibfee am 07.10.2011

Tee vom vorletzten Jahr habe ich gestern erst entsorgt : ) Du kannst auch gerne bei mir weiter räumen, wenn du bei dir fertig bist.

Leseratte am 07.10.2011

Prima, wenn ich Anregungen geben kann. Vernachlässige das Artikelschreiben gerade fürs Ausmisten, alter Tee...

KreativeSchreibfee am 07.10.2011

Also es ist wirklich erstaunlich, wie viel Platz in der kleinsten Bude ist, für Dinge, die man eigentlich gar nicht mehr nutzt. Ich werde morgen gleich mal die gelesenen Zeitschriften entsorgen : )

primapage am 29.09.2011

Sehr wertvolle Ideen. Loslassen von Altem bringt Freiheit. Seit bald 10 Jahren versuche ich mich von 339 m² Wohnraum - www.primapage.de/haus - zu verkleinern auf 20 Prozent. Leider fand sich bisher kein Käufer.

Stehlampen-Petra am 28.09.2011

Die Tipps sind wirklich klasse.
Ich staune immer nach dem Ausmisten ...
Im Moment habe ich viel Platz, weil ich nix habe und finde diesen Zustand im Grunde voll O.K :-)


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