Lebensweise des Zanders

Der Zander ist ein äußerst vorsichtiger und schwer zu fangender Raubfisch. Jeder Angler träumt davon mal einen kapitalen Zander zu erwischen. Jedoch ist es sehr schwer einen Zander zu fangen. Eine sehr erfolgreiche Methode um Raubfische zu fangen ist das Angeln mit der Spinnrute - das Spinnfischen. Da die Zander jedoch nachtaktiv sind und tagsüber meist apatisch am Grund des Gewässers stehen ist es recht selten, das man tagsüber einen Zander fängt. Bricht aber die Dämmerung herein, so ziehen die Zander in Gruppen umher um nach Nahrung zu suchen. Nun ist genau die richtige Zeit zum Angeln auf Zander. Wenn es dunkel ist, suchen die Zander häufig die flachen Gewässerbereiche nach Beutefischen am.

Köder zum Angeln auf Zander

Bevor man nun auf Zander angelt muss man zuerst einen Köder auswählen, der zum Angeln auf Zander in der Nacht geeignet ist. Aufgrund der natürlichen Schwimmeigenschaften und dem günstigen Anschaffungspreis haben sich Gummifische als Zander Köder als vorteilhaft herausgestellt. Die Größe der Gummifische sollte zwischen 8 bis 15 Zentimeter liegen.

Köder für Zander

Bei der Farbe der Köder gibt es häufig Unsicherheiten. Viele Angelneulinge greifen instinktiv zu hellen Gummifischen als Köder. Sie denken das die Zander den Köder dann in der Dunkelheit gut sehen können. Jedoch ist dies falsch. In der Nacht schwimmen die Zander meist sehr grundnah und blicken nach Oben gegen den helleren Himmel. Ein heller Köder bietet, vor dem durch Sterne und Mond beleuchteten Himmel, nur sehr wenig Kontrast, daher sind beim Spinnfischen in der Dunkelheit dunkle Köder zu bevorzugen. 

 

Technik beim Spinnfischen

Wurde der Köder montiert, so kann es losgehen. Man wirft den Köder aus und führt ihn möglichst unregelmäßig mit häufigen Spinnstops und Geschwindigkeitsänderungen durch das Wasser. Dabei sollte man darauf achten, das der Köder nicht besonders tief absinkt, sondern knapp unter der Wasseroberfläche geführt wird. Auch hier sind es nicht die Würfe in Richtung Gewässermitte, die mit einem Biss belohnt werden, sondern die Würfe parallel zum Ufer. Häufig erhält man beim Spinnfischen auf Zander die Bisse sehr ufernah. Teilweise verfolgt der Zander den Köder erst einige Zeit und beobachtet ihn genau. Erst wenige Meter vor dem Ufer schnappt der Zander zu und frisst den Köder. Aus diesem Grund sollten wir den Köder bis weit ans Ufer führen, vor wir ihn aus dem Wasser heben.

Bei einem Biss sollte man mit einem kräftigen Anhieb reagieren. Dadurch wird der Haken ins Fleisch getrieben und der Zander hängt sicher am Haken. Nach einem kurzen Drill kann man den Zander meist sicher landen.

Lixi, am 08.07.2011

Kommentare


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Lixi am 10.07.2011

Hallo,
vielen Dank für das Lob. Sicher werdet ihr von mir demnächst noch mehr über mein Hobby zu lesen bekommen.
LG, Lixi

ultimapalabra am 08.07.2011

Interessant geschriebener Artikel! Vorerst mag ich Fische am liebsten lebendig (nicht essen sondern beobachten)!

Gast am 08.07.2011

Hallo Lixi
Willkommen Bei Pagewizz. Ein erster interessanter und informativer Artikel. Wieder was gelernt. Dabei mag ich selbst als "Fischkopf" nicht so wirklich gerne Fisch ;) Nun weiß ich, dass den Anglern ein besonderen Dank gebührt. Wer steht schon gerne in der Dämmerung und fängt Fische...

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Bildquelle:
Heike Nedo (Pfirsichbaum pflanzen, schneiden und pflegen)

Autor seit 3 Jahren
7 Seiten
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