Tremalzo per Mountainbike

Die Strecke ist in der Karte unten skizziert und kann auf MapPlus anhand der eingetragenen Wegpunkte verfolgt werden.

1. Tag: Zunächst geht es von Aprica direkt Richtung Süden durch das wunderschöne Vale Belviso über den gleichnamigen See am Ostufer entlang zum Passo Demignone (Nachträgliche Feststellung und Anmerkung: Der Passo del Venerocolo liegt daneben und sollte sich besser eignen). Dabei sind ca. 1500 Höhenmeter zu bewältigen, teils mit Schiebe- und Trageabschnitten. Eine schwierige Abfahrt zwischen Seenaugen hindurch mit Tragestücken führt über den Passo del Gatto auf den Passo del Vivione und weiter über Borno nach Breno.

2. Tag: Von Breno aus geht es am Morgen direkt 1500 Höhenmeter über den Passo di Croce Domini nach Bagolino und weiter nach Storo.

3. Tag: Von Storo aus über den Tremalzo-Pass nach Riva del Garda. Zunächst folgt man der Straße Richtung Riva und zweigt nach ca. 10 km auf eine kleinere Passstraße Richtung Tremalzo nach rechts ab. Vom Passo Tremalzo aus gibt es geradezu ein Labyrinth von zahllosen Downhills und Wegen in allen Schwierigkeitsgraden, die entweder nach Limone oder nach Riva del Garda führen. Leicht kommt man ohne gute Karte oder GPS vom gewollten Weg ab (wie es uns passiert ist), doch schlimmstenfalls muss man das Bike einige Meter im zu schwierigen Gelände tragen und kann dabei neidisch denen zusehen, die es besser können :)

Nach Rovereto sind es von Riva aus weitere 20 km. Dort kann man den Zug besteigen und in ca. 4 Stunden (!) für rund 18 EUR zurück über Edolo nach Aprica fahren. Das letzte Stück über den Passo Aprica (600 Höhenmeter, 20 km) muss man dabei noch einmal mit dem Bike bewältigen.

Kosten: Pro Nacht und Nase in kleinen Gasthäusern ca. 25 EUR. Zug mit Bikes zurück nach Edolo: 18 EUR.

Eindrücke von der Strecke bis zum Tremalzo Pass

Passo Demignone, 2500 m

Die legendäre Tremalzo-Abfahrt

Traumhaftes Ambiente am Tremalzo Pass - Weit unter uns der Garadasee

Ein Video zum Abschluss - Nicht von uns und ein wenig übertrieben dargestellt, aber für einen Eindruck passt es
Simon, am 05.09.2010

Kommentare


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Simon am 05.09.2010

Hi und danke für Eure Komentare!
@Augenblick: Es ist nicht wirklich gefährlich: Man kann es sich sozusagen komplett alleine aussuchen und es wird nie unerwartet unkontroliert o.ä. Wer möchte, der schiebt oder fährt lagsam - so wie wir auch. Wer schnell fahren möchte und kann, der kann das tun. Viele der Pros haben dabei auch Protektoren an Armen und Beinen zusätzlich neben dem Helm dabei.

VG Simon

UrsulaOrtmann am 05.09.2010

Wow, das ist ja abgefahren, da wäre ich auch gerne dabei gewesen, wegen der fantastischen Aussicht, auch wenn es mir so weit dort oben, wahrscheinlich schummrig werden würde. Aber wirklich echt klasse Fotos. Danke. *****

VlG
Ursula

Gast am 05.09.2010

Interessanter Bericht. Richtig tierlieb bist Du ja - trägst Dein (Stahl-) Ross immer wieder mal über die Alpen.

Mir scheint das Mountain-Biking u.U. gefährlicher als Paragliding!

LG Augenblick

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