Das beste Beispiel war der Stromanbieter TelDaFax. Wurde bei Suchseiten immer als Nr.1 gehandelt. Jetzt ist der pleite. Und die Kunden verloren ihr Geld.

Versicherungsvertreter sind angestellte oder freie Mitarbeiter einer Gesellschaft und verpflichtet die Interessen ihres Brötchengebers zu wahren. Diese verkaufen hauseigene Produkte, bekommen ihr Geld für Abschlüsse. Und werden angehalten, dies oder das zu verkaufen.

Viele von uns haben ein Problem mit dem Neinsagen. Wenn ich schon mal in einem Büro bin, habe ich keine große Auswahl mehr und bin dem verkaufsgeschulten Vertreter ausgeliefert. Auch Banken arbeiten im Verbund mit Versicherungen zusammen. Ich behaupte nicht, dass deren Produkte schlecht sind. Aber auch da haben viele das Problem, so ein bischen von der Hausbank abhängig zu sein (Kredit am laufen?). Und man unterschreibt schon mal. Hätte man aber richtig recherchiert,  wäre möglicherweise wo anders was Besseres für weniger Geld zu bekommen gewesen.

Der Vorteil bei freien Maklern. Wie arbeiten diese? Wen vertreten sie? Was habe ich davon?

Der Honorar-Makler bekommt vom Kunden sein Geld auf Stundenbasis. Der Courtage-Makler erhält bei Abschlüssen Provisionen von der Versicherung. Letztendlich auch vom Kunden. Philipp Sawade von der  Lahneck GmbH in 56112 Lahnstein erklärte es so:

Wir sind nur dem Kunden, dem Versicherungsnehmer, verantwortlich. Mit teuren, speziellen Vergleichsprogrammen (Filtern) suchen wir das beste Produkt mit den Leistungen, die der Klient wünscht. Und das zu einem Preis, die ein Einzelner oft nicht bekommt.

Durch Zusammenschluss vieler Makler (Maklerpools) können wir Rabatte aushandeln, und weitergeben. Außerdem sichern wir dadurch die Angebotsbreite für den Klienten. Ein einzelner Makler kann vielleicht zu 20-30 Versicherungsgesellschaften Anbindungen unterhalten. Bei einem Pool sind oft mehr als 200 Versicherungsgesellschaften mit Ihren Produkten im Angebot.

Aus diesem Angebot wird nicht nur nach günstig gesucht. Es wird durchleuchtet, was für Leistungen dahinter stehen. Unser Kunde kann dann selber entscheiden, welches Produkt für ihn infrage kommt. Egal ob KFZ-Versicherung von Firma A und Hundehaftpflicht von Gesellschaft B stammt.

Dazu wird ein Maklervertrag geschlossen. Der Versicherungsnehmer meldet somit seine evtl. Schäden an uns. Wir geben das an die entsprechende Gesellschaft weiter. Viele Kunden reden sich um Kopf und Kragen, besonders nach einem Unfallschock. Es kommt auf Formulierungen an. Und das überlässt man besser den Profis. Letztendlich verkaufen wir nur, wenn unser Kunde zufrieden ist. Uns weiterempfiehlt und wiederkommt.

Versicherungsgesellschaften möchten gerne viel einnehmen und wenig auszahlen. Wir freien Makler möchten, dass Sie als Kunde sicher und zufrieden sind. Dass Sie im Schadensfall, was natürlich keiner wünscht, wirklich abgedeckt sind und vor dem Schadensachbearbeiter von einer Fachkraft mit ebenbürtigen Kenntnissen vertreten werden.

Hat jemand wirklich wenig Geld, kann er natürlich auch die Minimalabsicherung bekommen. Nur lassen wir uns das bestätigen. Damit nach einem Schaden kein Regressanspruch gegen uns geltend gemacht werden kann.

Merlin, am 18.02.2012
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