Unbedarfte Postings bei Facebook, Twitter und Co können den Job kosten
Amerikanisches Gerichtsurteil verbietet Facebook-Freundschaften zwischen Lehrkräften und Schülern
Unbedarfte Postings bei Facebook, Twitter und Co können den Job kosten
Die naive Nutzung "Sozialer Netzwerke" kann ungeahnte Konsequenzen haben
Um
zu gewährleisten, dass Berufliches und Privates der strikten Trennung
unterliegt hat ein Schuldistrikt im US-Bundesstaat Florida exakte
Richtlinien im Umgang mit sozialen Netzwerken, wie etwa Facebook,
Twitter oder ähnliche, herausgebracht.
Lehrern des Landkreises Lee County ist es zwar nicht untersagt das
Netzwerk zu nutzen, allerdings wird dürfen keine Kontakte mit Schülern
oder Daten ihrer Schüler verbreiten.
In "Sozialen Netzwerken" sollte mit größter Vorsicht gepostet (geschrieben) werden, besonders wenn Arbeitnehmer ihren Chef in der Kontaktliste geaddet haben. Im August letzten Jahres verlor eine junge Frau ihren Job, nachdem sie ihren Arbeitgeber heftig beschimpft hatte. Selbiger meldetet sich prompt und machte ihr klar, dass sie umgehend gekündigt sei.
Eine 31-jährige Angestellte musste ebenfalls die Konsequenzen für einen Facebookeintrag tragen. Die Baslerin meldete sich wegen Migräne krank. Sie könne nicht am Bildschirm arbeiten und bliebe zu Hause, ließ sie ihren Boss wissen. Allerdings meldete sie sich, im Laufe des Tages, bei Facebook an und surfte 20 Minuten auf der Seite herum. Als ihr Arbeitgeber von dem kleinen Internetausflug erfuhr, wurde der Schweizerin umgehend gekündigt, da das Vertrauen in die Angestellte gestört sei.
Im April letzten Jahres wurde ein 25-Jähriger in London zum Mörder als er bei Facebook ein Foto seiner Ex-Freundin mit ihrem (vermeintlich) neuen Lover sah. Für die 27-Jährige endetet der Upload des Bildes tödlich, denn ihr eifersüchtiger Ex-Partner stach 20Mal auf sie ein.
Tipps zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken
- Geben Sie nicht alle Daten öffentlich preis
- Auskünfte über Ihre Bankkonten sollten niemals über ein Facebook, wer-kennt-wen, studivz oder ähnliche Webseiten ausgetauscht werden.
- Lästern Sie niemals über Familienmitglieder, Nachbarn, Freunde, Vorgesetzte oder Untergebene in der Öffentlichkeit. Das Internet ist ein Dorf mit einer virtuellen Buschtrommel, die Informationen schneller verbreitet als manch einem lieb ist.
- Achten Sie auf Fotos, die sie hochladen. Pornografisches Bildmaterial kann selbst aus einem geschlossenen Netzwerk, einen Weg in die Öffentlichkeit finden.
- Vermeiden Sie Zeitangaben, die Rückschlüsse zulassen, dass sie nicht zu Hause sind. Besonders in der Ferienzeit neigen viele User dazu, ihre exakten Urlaubspläne und Reiseziele zu veröffentlichen.
- Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt im Internet surfen

Offener Brief einer Fettzelle an die Diätvor 11 Tagen
Autoreninterview mit Elsa Riegeram 18.04.2013
Autoreninterview mit Nadja Losbohmam 17.04.2013
Autoreninterview mit Kay Noaam 13.04.2013


Kommentare
Unbedachte Postings im Netz sind in jeglicher Hinsicht ein Risiko.
http://pagewizz.com/wo-feiern-sie-wei...
LG Kerstin
Gerne, Scully :-)
Ja, sie wollen einfach cool sein und denken nicht über die Folgen nach.
In meiner Jugend war das irgendwie einfacher...
@Petra :)
Jugendsünden können unbedarften Usern tatsächlich schneller zum Verhängnis werden als ihnen lieb ist.
Danke, dür das Beispiel.
Danke für die guten Tipps.
Ich kannte mal jemanden der seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer verloren hatte. In FB hatte er ein Foto von sich mit Bierflasche im Auto hochgeladen. Der Zuständige von der MPU fand das Bild bei FB.
Das Dumme war, der junge Mann hatte wirklich nicht mehr getrunken. Das Foto hatte er einfach vergessen rauszunehmen. Der Lappen ist jetzt wohl für immer weg...
VG
Petra
Besonders junge Menschen sollten darüber aufgeklärt werden, dass Postings von vermeintlichen Arbeitgebern hernagezogen werden. Sowas kann eine Lehrstelle kosten