Üppige Mahlzeiten belasten nicht nur den Magen - Cholesterienspiegel steigt außerdem an

Oft reicht schon eine deftige Mahlzeit aus, um den Magen ziemlich zu belasten. Begleiterscheinungen wie Magendruck, Völlegefühl und Blähungen hinterlassen dann einen üblen Beigeschmack.

Ganz zu schweigen davon, dass schweres Essen unseren Cholesterienspiegel in die Höhe treibt. Es gibt jedoch Maßnahmen, die zur Linderung der Beschwerden beitragen.

Da es meist am Essen liegt, ist es sinnvoll, genau darauf bezogen, Tipps zur besseren Verträglichkeit zu befolgen.

Um den Magen zu schonen und es generell für den gesamten Organismus verträglicher ist, sollte man statt drei üppigen Mahlzeiten lieber fünf kleinere zu sich nehmen. So umgeht man das lästige Völlegefühl.

Besonders abends sollte man sich mit kleineren Portionen begnügen und nicht auf schwerverdauliche Speisen zurück greifen. Dazu gehören im Übrigen auch Salate.

Essen ohne Eile ist bei jeder Mahlzeit ratsam. Denn hastiges Hinunterschlingen sorgt für zusätzlichen Druck im Magen.

Die richtigen Lebensmittel wie Obst, Gemüse und ballaststoffreiche Nahrung können zu einer gleichmäßigeren Verdauungstätigkeit beitragen. Bei großem Verzehr von Ballaststoffen jedoch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, da der Schuß ansonsten nach hinten los geht.

Halten Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen. Unter Umständen liegt eine Unverträglichkeit von Milchzucker oder Fruchtzucker vor.

Um eine geregelte Magen-, Darmfunktion zu erreichen, sollten pro Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit in Form von stillem Wasser, Tee sowie zuckerreduzierten Säften getrunken werden.

Tees auf der Basis von Kümmel, Fenchel und Anis verschaffen dem Magen Linderung im akuten Fall, aber auch zur Vorbeugung.

Auch als Gewürz an Speisen dienen Kümmel und Beifuß der besseren Verträglichkeit.

 

Üppige Mahlzeiten belasten nicht nur den MagenDas Nonplusultra allerdings stellt die Artischocke dar.

Ob frisch gekocht, in Form von Saft oder als Präparat aus der Apotheke sorgt sie für Erleichterung, was sicherlich auch auf eine ankurbelnde Fettverdauung zurückzuführen ist.

Wenn möglich, sollte man nach einer Mahlzeit für Bewegung sorgen, z. B. durch einen kleinen Spaziergang. Dies regt die Darmbewegung an.

 

Was genau verursacht diese typischen Begleiterscheinungen im Magen-, Darmbereich

Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen und krampfartige Schmerzen, auch "dyspeptische Beschwerden" genannt, entstehen meist dadurch, dass nicht ausreichend Gallensaft vorhanden ist.

Der sorgt nämlich dafür, dass Fett in kleinste Tröpfchen zerteilt werden, ähnlich wie ein fettlösliches Spülmittel auf fettverschmiertem Geschirr.

Durch das Zerteilen des Fettes ist ein besserer Abbau durch fettspaltende Enzyme möglich. Ist dies mangels Gallensaft nicht gegeben, bleiben Fette zu lange unverdaut im Darm - und verursachen dort die unerwünschten Beschwerden.

Daher sollte man unbedingt auf einen entspannten Verzehr von Nahrung, Bewegung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Mahlzeiten achten, damit einem im Anschluß eines guten Essens nicht unnötige Schmerzen plagen.

Saramis, am 07.02.2011
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Bildquelle:
Karin Scherbart (Krankmacher Jod: Was Sie über das Spurenelement wissen sollten)

Autor seit 4 Jahren
127 Seiten
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